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Essener Philharmoniker

Als Chefdirigenten des Essener Orchesters wirkten Georg Hendrik Witte (bis 1911), Hermann Abendroth (1911-1915), Max Fiedler (1915-1933), Johannes Schüler (1933-1936), Albert Bittner (1936-1943), Gustav König (1943-1975), Heinz Wallberg (1975-1991) und Wolf-Dieter Hauschild (1991-1997). Stefan Soltesz (1997-2013) führte die Essener Philharmoniker in den Jahren 2003 und 2008 zur Auszeichnung „Orchester des Jahres“.

Neben den regelmäßigen Operndiensten im Aalto-Theater Essen spielen die Essener Philharmoniker mehr als 30 Konzerte pro Saison: Sinfoniekonzerte, Kinder- und Jugendkonzerte sowie Sonderkonzerte . Des Weiteren gestalten die Musiker eine eigene Kammerkonzertreihe im Foyer des Aalto-Theaters und im RWE Pavillon der Philharmonie. Bei der KlassikLounge im Grillo- Theater treffen sich Mitglieder der Essener Philharmoniker mit Gästen zu ungewöhnlichen Live-Acts.

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Essener Philharmoniker
Theater und Philharmonie Essen GmbH
Opernplatz 10
D-45128 Essen

E-Mail: tickets@theater-essen.de

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Konzert

Elgar "Enigma-Variationen"

5. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Viola: Antoine Tamestit
Essener Philharmoniker
Dirigent: Evan Rogister


Johannes Brahms: "Akademische Festouvertüre" c-Moll, op. 80
William Walton: Konzert für Viola und Orchester
Edward Elgar: "Enigma-Variationen" für großes Orchester, op. 36

Der Brite William Walton hatte sich gegen Ende der 1920er Jahre bereits einen Ruf als musikalisches Enfant terrible erarbeitet, was den berühmten Dirigenten Thomas Beecham dazu veranlasste, bei ihm ein Viola-Konzert in Auftrag zu geben. Nach der Absage des ursprünglich vorgesehenen Solisten sprang schließlich bei der Uraufführung niemand Geringeres als Paul Hindemith ein, sodass Walton über Nacht weltbekannt und als seriöser Komponist eingestuft wurde. Von seiner weniger seriösen Seite präsentiert sich hingegen Johannes Brahms in seiner "Akademischen Festouvertüre". Er parodiert hier zahlreiche bekannte Studentenlieder und karikiert anscheinend lustvoll die steife Atmosphäre der Universitäten. Zeitlich zwischen diesen beiden Komponisten stand Edward Elgar, der mit seinen "Enigma-Variationen" berühmt wurde. Das Rätsel dieses Stückes, nämlich die Tatsache, dass hier kein zugrundeliegendes Thema, sondern nur dessen Variationen zu hören sind, hält die Musikwelt bis heute in Schach.

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Kammerkonzert

Weihnachten mit den Essener Barocksolisten

3. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker

Violine: Ava Polheim, Mira Nauer
Viola: Kiyondo Ishizaka
Violoncello: Florian Hoheisel
Kontrabass: Santiago Cavanagh
Sprecher: Thorsten Stepath


Giuseppe Torelli: Concerto grosso Nr. 6 g-Moll, op. 8 "Con una pastorale per il santo natale"
Wolfgang Amadeus Mozart: Kirchensonate Nr. 2 B-Dur, KV 68
Wolfgang Amadeus Mozart: Kirchensonate Nr. 4 D-Dur, KV 144
Wolfgang Amadeus Mozart: Kirchensonate Nr. 12 C-Dur, KV 278
Willem De Fesch: Sonate Nr. 2 D-Dur, op. 7
Marco Uccellini: "Aria Sopra la Bergamasca"
Giuseppe Tartini: Sonate, op. 1
Georg Philipp Telemann: Concerto a quattro D-Dur, TWV 40:202
Wolfgang Amadeus Mozart: Trio B-Dur, KV 266
Arcangelo Corelli: Concerto grosso Nr. 8 g-Moll, op. 6 "Fatto per la notte di natale"

"Eines der schönsten Feste feiert die Kirche fast mitten im Winter, wo beinahe die längsten Nächte und kürzesten Tage sind, wo die Sonne am schiefsten gegen unsere Gefilde steht, und Schnee alle Fluren deckt, das Fest der Weihnacht." So beginnt eine der schönsten Weihnachtsgeschichten der Weltliteratur: "Der Bergkristall" von Adalbert Stifter. Eine Erzählung, die topaktuell ist - heute wie damals. Es geht um Ausgrenzung, Integration und die Tatsache, dass wir nur gemeinsam stark sind. Umrahmt wird die Novelle von weihnachtlicher Musik. Die zwei berühmten Weihnachtskonzerte von Torelli und Corelli dürfen da natürlich nicht fehlen. Doch auch die Musik von Mozart, Uccellini und Telemann bringt die Weihnachtsgeschichte zum Klingen. Eine besondere Rarität ist dabei das Trio von Mozart, original besetzt für zwei Violoncelli und Kontrabass. Ein wunderschönes Stück, das viel zu selten zu hören ist!

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Konzert

Neujahrskonzert der Essener Philharmoniker

Sopran: Jessica Muirhead
Alt: Bettina Ranch
Tenor: Carlos Cardoso
Bass: Baurzhan Anderzhanov
Opernchor des Aalto-Theaters, Philharmonischer Chor Essen
Choreinstudierung: Patrick Jaskolka
Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil


Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125

Starten Sie mit uns festlich ins neue Jahr! Und nur wenige Werke wären wohl zur Einstimmung auf 2023 besser geeignet als die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven! Hoffnung, Kraft, Zuversicht - das sind die Gedanken, mit denen der Komponist rang, als er Schillers wirkungsmächtige Worte der "Ode an die Freude" vertonte. Neben den Essener Philharmonikern können Sie sich dabei auf die strahlenden Stimmen der Aalto-Solist*innen, des Philharmonischen Chors Essen und des Opernchors des Aalto-Theaters freuen. Kaum ein Werk der Menschheitsgeschichte hat nachfolgende Generationen so sehr inspirieren können. Nicht nur Komponisten, sondern auch Dichter*innen, Künstler*innen und Philosoph*innen beschäftigten sich mit der Sinfonie und öffneten sich ihrer ästhetischen wie humanistischen Botschaft: Brüderlichkeit und Freude sollen die Menschen weltweit verbinden. Gedanken, die uns auch heute noch tragen können!

Konzert ohne Pause

Für diese Veranstaltung gilt unser Dezember-Spezial: 2 Erwachsene & 2 Kinder zahlen nur € 39,00.

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Kammerkonzert

Fo(u)r Flutes

4. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker

Flöte: Susanne Wohlmacher, Olivier Girardin, Kerstin Holstein, Celina Holz

Georg Friedrich Händel: "Einzug der Königin von Saba" aus "Solomon", HWV 67
(bearbeitet für vier Flöten)
Georg Philipp Telemann: Zwölf Fantasien für Flöte, TWV 40:2-13
(Auswahl)
Frank Michael: "Gingko", op. 23 für zwei Flöten
Harald Genzmer: Quartett für vier Flöten
Antal Doráti: "Sonata per Assisi" - Fünf Stücke für zwei Flöten
Franz Schubert: Drei Lieder
(bearbeitet für vier Flöten)
Edvard Grieg: Lyrische Stücke
(Miniaturen bearbeitet für vier Flöten)
Joseph Lauber: "Visions de Corse" (Bilder aus Korsika), op. 54

Nichts als die Flöte! - Einen facettenreichen Streifzug durch die Welt der Flötenliteratur bietet das 4. Kammerkonzert der Flötengruppe der Essener Philharmoniker. Es erklingt bekannte, explizit für die Flöte geschriebene Musik wie Telemanns Fantasien für Flöte Solo oder die Kompositionen von Joseph Lauber, Antal Doráti, Frank Michael oder Harald Genzmer. Aus unterschiedlichen historischen Perspektiven nehmen sie die Flöte in den Fokus, mal im Duett, mal im Solo, mal im Quartett und zeigen ihre extreme Wandelbarkeit und Expressivität. Die für Flöte bearbeiteten Stücke von Edvard Grieg, Franz Schubert und Georg Friedrich Händel beweisen, dass das Instrument auch fern der eigenen Literatur überzeugt, wenn beispielsweise vier Flöten mit barocker Eleganz den Einzug der Königin von Saba ankündigen, mit großer Einfühlsamkeit Schubert-Lieder interpretieren oder das über 38 Jahre entstandene musikalische Tagebuch Griegs zum Leben erwecken.

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Konzert

Rachmaninow 2

6. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Violoncello: Daniel Müller-Schott
Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil


Pjotr I. Tschaikowski: Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur für Violoncello und Orchester, op. 33
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 2 e-Moll, op. 27

Musik kann wie keine andere Kunst die Realität vergessen machen - diese Erfahrung machen nicht nur Hörer*innen, sondern auch Komponist*innen. Vielleicht wurde Tschaikowski bei seinen "Rokoko-Variationen" ganz von seiner Sehnsucht nach einer anderen Welt getrieben, stand er doch am Vorabend seiner größten Lebenskrise, die im darauffolgenden Jahr in eine tragisch endende Scheinehe mündete. Die Variationen greifen nicht auf die Epoche des Rokoko zurück, sondern klingen in ihrem Gestus eher nach der klassischen Phase von Wolfgang Amadeus Mozart. Die 2. Sinfonie von Rachmaninow wird immer wieder mit "russischem Weltschmerz" in Verbindung gebracht, und zumindest die äußeren Umstände der Entstehung scheinen diesem Klischee Nahrung zu geben. Der Komponist war nach der Revolution von 1905 nach Deutschland geflohen und hatte sich in Dresden niedergelassen. Möglicherweise handelte es sich hierbei aber zugleich auch um eine Flucht vor den russischen Kulturkritikern. Depressionen behinderten seine Arbeit - doch die Mühen lohnten sich, denn die spätromantische 2. Sinfonie feierte bereits bei ihrer Uraufführung einen großen Erfolg.

19:30 Uhr "Die Kunst des Hörens" - Konzerteinführung mit Tomás Netopil und Orchester

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Konzert

Mahler 3

7. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Alt: Bettina Ranch
Posthorn: Lazló Kunkli
Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Choreinstudierung: Christian Lindhorst
Aalto Kinderchor, Damen des Philharmonischen Chores Essen
Choreinstudierung: Patrick Jaskolka
Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll

Mit seiner 3. Sinfonie schuf Gustav Mahler eine philosophische Kosmologie in Tönen, ein "Werk, in welchem sich in der Tat die ganze Welt spiegelt", wie der Komponist selbst äußerte. Die riesige Anlage von insgesamt sechs Sätzen und fast 100 Minuten Dauer sowie die üppige Besetzung lassen die Sinfonie zu einem Werk der Superlative werden, das bis heute seinesgleichen sucht. Sie entstand in den Sommern 1895 und 1896, die Mahler überwiegend in seinem Komponierhäuschen in Steinbach am Attersee verbrachte. Die ländliche Idylle ließ den Komponisten über die Entstehung der Welt sinnieren. Das ursprünglich programmatische Konzept hierzu wurde jedoch nie veröffentlicht. Es sollte einige Zeit vergehen, bis unter Mahlers Leitung die Welturaufführung des vollständigen Werkes am 9. Juni 1902 in Krefeld stattfand, die zu einem der größten Erfolge in seinem Leben wurde.

Konzert ohne Pause

Eine Kooperation des Aalto Kinderchors mit dem Kinderchor der Deutschen Oper Berlin

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© Marco Borggreve
Konzert

Wiener Klassik

8. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Essener Philharmoniker
Dirigent: Richard Egarr


Ludwig van Beethoven: Ouvertüre "Coriolan" c-Moll, op. 62
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur, Hob. I:101 "Die Uhr"
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu "Leonore" Nr. 2 C-Dur, op. 72a
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur, op. 93

Mit "Coriolan" gelang Beethoven eine radikal ausdrucksstarke Musik. Basierend auf Heinrich von Collins Trauerspiel lässt der Komponist den inneren Konflikt des Kriegers Coriolan, der aus Enttäuschung gegen seine eigenen Landsleute kämpft und am Ende an sich selbst zerbricht, erklingen. Auch Leonore nimmt in der Oper "Fidelio" den todesmutigen Kampf auf sich, um ihren Geliebten Florestan aus dem Kerker zu befreien. Ein fast schon eigenständiges Musikdrama schuf der Komponist mit der Ouvertüre Nr. 2, die bezeichnenderweise den Titel "Leonore" trägt. Seine humorvolle Seite beweist Beethoven in seiner 8. Sinfonie, in welcher der Rhythmus der Holzbläser ein Uhrwerk erahnen lässt, das jedoch gelegentlich ins Stocken gerät. Gut möglich, dass der ehemalige Haydn-Schüler hier eine Reminiszenz an dessen Sinfonie Nr. 101 schuf, besteht doch deren zweiter Satz ebenfalls aus einer "tickenden", durchaus humorvollen Ostinatobewegung der Fagotte und Streicher.

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Kammerkonzert

Impressionismus

5. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker

Flöte: Olivier Girardin
Klarinette: Tristan von den Driesch
Violine: Clemens Ratajczak, Patricia Hevicke
Viola: Ruth Herrmann
Violoncello: Almuth Hett
Harfe: Gabriele Bamberger


York Bowen: "Phantasy Quintet" für Bassklarinette und Streicher, op. 93
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll, op. 10
Claude Debussy: Sonate F-Dur für Flöte, Viola und Harfe
Maurice Ravel: "Introduktion und Allegro" für Flöte, Klarinette, Streichquartett und Harfe

Auf dem Programm steht wahrhaft erlesene Kammermusik: selten zu hörende Werke in gemischter Besetzung mit besonderen Instrumenten wie Harfe und Bassklarinette. Den Auftakt macht das "Phantasy Quintet" für Bassklarinette und Streichquartett des britischen Multitalents York Bowen. Das an das Streichquartett von Debussy erinnernde Werk erklingt sowohl impressionistisch als auch modern und filmmusikalisch. Maurice Ravels Septett "Introduktion und Allegro" für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett bildet das Finale dieses Konzerts, das Stücke von Hauptvertretern des Impressionismus präsentiert. Komplettiert wird das Programm durch Claude Debussys Trio für Flöte, Harfe und Viola.

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Kammerkonzert

Kontraste

6. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker

Klarinette: Johannes Schittler
Violine: Daniel Bell
Klavier: Wolfram-Maria Märtig


Aram Chatschaturjan: Trio für Klarinette, Violine, Klavier
Darius Milhaud: Suite für Klarinette, Violine und Klavier, op.157b
Dmitri Schostakowitsch: Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier, op. 97
(bearbeitet für Klarinette, Violine und Klavier)
Béla Bartók: "Kontraste" für Violine, Klarinette und Klavier, Sz 11

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Konzert

Mendelssohn "Lobgesang"

9. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Sopran: Jessica Muirhead, Bettina Ranch
Tenor: Richard Samek
Opernchor des Aalto-Theaters, Philharmonischer Chor Essen
Choreinstudierung: Patrick Jaskolka
Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 B-Dur, op. 52 "Lobgesang"

Mit seinem "Lobgesang" betrat Mendelssohn formales Neuland und schuf laut eigener Aussage eine "Sinfonie-Kantate". Tatsächlich gelang es ihm, die Gegensätzlichkeit von Instrumental- und Vokalmusik nahezu aufzulösen. So besteht das Werk aus drei instrumentalen Sätzen und einer auf Bibelzitaten basierenden Kantate für drei Solist*innen und Chor. Zur feierlichen Uraufführung gelangte der "Lobgesang" anlässlich der Vierhundertjahrfeier der Erfindung des Buchdrucks am 25. Juni 1840 in der Leipziger Thomaskirche. So wird im Schlusssatz der Triumph des Lichts über die Dunkelheit gepriesen, wofür sicherlich Beethovens Fünfte Pate stand. Sicher kein Zufall, symbolisiert doch die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg auf anderer Ebene den Sieg des menschlichen Geistes über die einstige Unwissenheit.

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Konzert

Very British!

Miss Betterknower: Christina Clark
Fräulein Vorlaut, Moderation, Konzept: Marie-Helen Joël
Opernchor des Aalto-Theaters, Essener Philharmoniker


Es ist wieder so weit: "The British Way of Life" geht in die nächste Runde. Es ist aber auch ein tolles Land mit wunderbarer Musik, ausgefallenen Essgewohnheiten und skurrilen Eigenheiten. Die beiden Opernmadämchen stecken schon in den Vorbereitungen: Miss Betterknower geht die Angelegenheit eher modisch an, während Fräulein Vorlaut ihren Kopf noch tiefer in englische Gesetzesbücher und Reiseführer steckt. Da gibt es doch "for example" dieses lustige Gesetz, dass es den Parlamentsmitgliedern strengstens untersagt ist, im britischen Parlament in Rüstung zu erscheinen. Und für den Fall, dass das Ungeheuer von Loch Ness doch existiert, wurde es sicherheitshalber gesetzlich unter Naturschutz gestellt. Miss Betterknower legt besonderen Wert auf die englische Höflichkeit. Ein "Thank you" ist wie eine Tasse Tee - es passt zu jeder Lebenslage und sollte so auch eingesetzt werden. Aber das Allerbeste ist natürlich immer noch das bunte Völkchen bei den berühmten "Proms"-Konzerten. In Sommerkleidchen, kurzen Hosen und Sandalen oder in festlicher Abend-Robe: Bei den "Proms" ist alles möglich. Denn Kleiderordnung ist bei dem berühmten klassischen Musikfestival Fehlanzeige. Es gilt dort wie hier: Je schräger, desto besser!

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Konzert

Dvorák 5

Künstlerporträt Víkingur Ólafsson · 10. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Klavier: Víkingur Ólafsson
Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil


Wolfgang Rihm: "Verwandlung 6" - Musik für Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Nr. 24 c-Moll für Klavier und Orchester, KV 491
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 5 F-Dur, op. 76

Von einem zarten Beginn hin zu einem wuchtigen Finale entwickelt sich die "Verwandlung 6" von Wolfgang Rihm, der sich in seiner spannungsreichen Komposition mit der Entfaltung und Weitergabe von Energie auseinandersetzt. Nach der Uraufführung durch die Essener Philharmoniker im Rahmen des Festkonzertes zum zehnjährigen Jubiläum der Philharmonie Essen 2014 widmen sich Tomás Netopil und sein Orchester diesem Werk nun ein weiteres Mal. Weniger energetisch geladen, doch voller Tiefe und Tragik folgt Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 24. Schließlich ist es eines der wenigen Werke, die der Komponist in einer Moll-Tonart verfasste. Dieses gar sinfonisch wirkende Klavierkonzert ist übrigens das Lieblingsstück des Pianisten Víkingur Ólafsson, dem die Philharmonie Essen in dieser Spielzeit ein eigenes Künstlerporträt widmet. Antonín Dvorák war es ein großes Anliegen, eine Nationalschule zu prägen und genuin tschechische Musik zu schreiben. Um Inspiration zu seiner Fünften zu schöpfen, zog er sich auf seinen Landsitz in Vysoká zurück und machte ausgedehnte Spaziergänge. Wohl auch deshalb wird diese Sinfonie oft als seine "Pastorale" bezeichnet.

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Kammerkonzert

Brasileiro

7. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker

Flöte: Olivier Girardin
Oboe: Karla Müller
Klarinette: Tristan von den Driesch
Fagott: Sergio Giordano
Saxofon: Melanie Werner
Violine: Clemens Ratajczak
Violoncello: Anja Rapp
Schlagzeug: Stefan Kellner


Heitor Villa-Lobos: "Chôros" Nr. 7 für Violine, Violoncello, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Saxofon und Schlagzeug, W 199
Heitor Villa-Lobos: "Bachianas brasileiras" Nr. 6, W 392
Francisco Mignone: Walzer Nr. 3 für Fagott
Heitor Villa-Lobos: "Bachiana brasileiras" Nr. 5 für Violine, Violoncello, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Saxofon und Schlagzeug, W 389

Heitor Villa-Lobos ist ohne Zweifel der bekannteste brasilianische Komponist. In diesem Konzert sind mit Stücken aus den "Bachianas Brasileiras" und der "Choros"-Reihe gleich seine beiden bekanntesten und erfolgreichsten Kompositionsreihen vertreten. Bei den "Bachianas Brasileiras" ließ Villa-Lobos sich vom kontrapunktischen Stil Johann Sebastian Bachs inspirieren, der seit seiner Kindheit sein größtes Vorbild war. Im Gegensatz dazu steht die "Choros"-Reihe, mit der Villa-Lobos gezielt Elemente der brasilianischen Folklore und der Volksmusik des ausklingenden 19. Jahrhunderts in die Konzertsäle geholt hat. Mit Francisco Mignone (geb. 1897) ist ein weiterer Hochkaräter der brasilianischen Musik vertreten. Seine "16 Walzer für Fagott" sind einmalig im Repertoire dieses Instruments und werden mittlerweile von Solo-Fagottist*innen weltweit vorgetragen. Wie bei Villa-Lobos dienen als Grundlage dieser Stücke Mignones Elemente der Volksmusik. Die Besetzung eines Saxofons zwischen den sonst altbekannten Orchesterinstrumenten sorgt schließlich für eine ganz besondere Klangfarbe - und brasilianische gute Laune!

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Kinderkonzert

"Mozart für Kinder"

Philharmonie entdecken · Schulkonzert / ab 6 Jahren

Essener Philharmoniker
Dirigent: Wolfram-Maria Märtig
Moderation: Marko Simsa


Ein Wunder war er oder vielmehr ein Wunderkind und ein Genie! Vor allem aber hat er tolle Musik geschrieben. Marko Simsa nimmt Groß und Klein mit auf eine faszinierende Reise in die Welt des jungen Wolfgang Amadeus Mozart. Bei einer holprigen Kutschfahrt geht es mit Familie Mozart in fremde Länder, und auf einem feierlichen Maskenball darf bei Menuett und Contretanz fröhlich mitgetanzt werden. Und dann werden auch noch die schöne Konstanze und ihre Zofe entführt. Mit dabei sind auch die Vogelfänger Papageno und Papagena aus der beliebten Oper "Die Zauberflöte", und natürlich darf die "Kleine Nachtmusik" im Programm nicht fehlen.

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Konzert

Symphonie fantastique

11. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Klarinette: Harald Hendrichs
Viola: Sebastian Bürger
Essener Philharmoniker
Dirigent: Julian Rachlin


Modest Mussorgski: Ouvertüre zu "Chowanschtschina" (Morgendämmerung an der Moskwa)
Max Bruch: Konzert e-Moll für Klarinette, Viola und Orchester, op. 88
Hector Berlioz: "Symphonie fantastique", op. 14

Hochdramatisch - diese knappe Beschreibung trifft nicht nur auf Mussorgskis Oper "Chowanschtschina", sondern auch auf Berlioz' "Symphonie fantastique" zu. Beide Werke sind gleichermaßen bildhaft komponiert, doch während das Vorspiel der Oper, die sich mit Russlands Regierungs- und Religionskrise von 1682 bis 1687 auseinandersetzt, noch ruhig und mystisch erklingt, treffen bei Berlioz' Programmsinfonie etliche Gefühlswelten aufeinander. Mit den "Episoden eines Künstlerlebens" schafft der Komponist ein musikalisches, teils autobiografisches Drama über eine unerfüllte Liebe, die in einen Opiumrausch mit schaurigen Träumen mündet. Als wahre Rarität rundet Max Bruchs Doppelkonzert für Viola und Klarinette das Programm ab: Die Solobesetzung mag zunächst überraschend wirken, doch zeigt Bruch in seinem Spätwerk gekonnt die Ähnlichkeiten der Instrumente auf.

19:30 Uhr "Die Kunst des Hörens" - Konzerteinführung mit Julian Rachlin und Orchester

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Konzert

Orchester des Wandels - Strauss "Eine Alpensinfonie"

Violoncello: Tanja Tetzlaff
Orchester des Wandels
Dirigent: Christoph Altstaedt
Moderation: Katja Heinrich


Witold Lutoslawski: Konzert für Violoncello und Orchester
Richard Strauss: "Eine Alpensinfonie", op. 64
Tondichtung für großes Orchester

Der eingetragene Verein "Orchester des Wandels" setzt sich aus Musiker*innen von renommierten deutschen Klangkörpern zusammen. Erklärtes Ziel ist es, gemeinsam für den Klima- und Naturschutz aktiv zu werden, z.B. durch außergewöhnliche Konzertformate, die sich mit der Klimakrise beschäftigen. Auch die Essener Philharmoniker sind diesem Verein verbunden, ist ihnen das Thema Umweltschutz schon seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. So gestaltete das Orchester 2017 im Rahmen der "Grünen Hauptstadt Europas" mit einem großen Open-Air-Konzert im Essener Stadtgarten vor über 7.000 Besucher*innen einen zentralen Programmpunkt. Im Mittelpunkt dieses Benefizkonzertes steht eine der beeindruckendsten Naturschilderungen der Musikgeschichte: die monumentale "Alpensinfonie" von Richard Strauss. Der Komponist, der 1904 den neuen Essener Konzertsaal einweihte und dadurch ein Stück Stadtgeschichte schrieb, schildert eine atemberaubende wie monumentale musikalische Bergwanderung. Ergänzt wird das Programm durch einen weiteren Klassiker des 20. Jahrhunderts: das Cello-Konzert von Witold Lutoslawski.

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Konzert

Karneval der Tiere

8. Kammerkonzert der Essener Philharmoniker

Oboe: Karla Müller
Violine: Sarah Koenen
Viola: Sebastian Bürger
Violoncello: Almuth Hett
Klavier: Christopher Bruckman
Sprecher: Jörg Hilbert


Camille Saint-Saëns: "Der Karneval der Tiere - Große zoologische Fantasie"
(bearbeitet für Klaviertrio und mit neuen Gedichten von Jörg Hilbert)
Théodore Dubois: Quintett F-Dur für Oboe, Klavier und Streicher

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Konzert

Open Air im Grugapark

Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil
Moderation: Thorsten Stepath


Benjamin Britten: "Soirées musicales", op. 9
Giacomo Puccini: Vorspiel zum 3. Akt aus "Edgar"
Luigi Cherubini: Ouvertüre zu "Ali Baba"
Jules Massenet: "Méditation" aus "Thaïs"
Domenico Cimarosa: Ouvertüre zu "Il maestro di cappella"
Jacques Offenbach: "Barcarole" aus "Les Comtes d'Hofmann"
(bearbeitet für Orchester)
Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu "Il Signor Bruschino"
Franz von Suppé: Ouvertüre zu "Leichte Kavallerie"
Franz Schmidt: Intermezzo aus "Notre Dame"
Aram Chatschaturjan: Walzer aus "Maskerade"
Giacomo Puccini: Intermezzo aus "Manon Lescaut"
Pjotr I. Tschaikowski: Polonaise aus "Eugen Onegin", op. 24
Nikolai Rimski-Korsakow: "Tanz der Gaukler" aus "Schneeflöckchen"

Auf sommerlich leichte Klänge, mitreißende Ouvertüren und leidenschaftliche Dramatik dürfen sich die Besucher*innen des Open-Air-Konzert der Essener Philharmoniker im Grugapark freuen. Sie können mit Offenbachs "Barcarole" eine Gondelfahrt durch Venedig unternehmen oder sich mit Suppés "Leichte Kavallerie" hoch zu Ross fortbewegen, sich mit Massenets "Méditation" entspannen oder gemeinsam mit Cherubinis "Ali Baba" Abenteuer in tausendundeiner Nacht erleben. Mit Puccini, Rossini und Tschaikowski statten die Essener Philharmoniker auch den großen Opernkomponisten einen Besuch ab und ergänzen ihr reiches Programm mit Werken von Benjamin Britten und Franz Schmidt um bezaubernde Raritäten. Und sollten die Temperaturen wider Erwarten etwas frisch werden, hat das Orchester mit Rimski-Korsakovs "Schneeflöckchen" auch hier das passende Stück parat.

Gefördert von der GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eG

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Konzert

Tschechisches Märchen

12. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Sopran: Jessica Muirhead
Bass: Heiko Trinsinger
Philharmonischer Chor Essen, Opernchor des Aalto-Theaters
Choreinstudierung: Patrick Jaskolka
Essener Philharmoniker
Dirigent: Tomás Netopil


Josef Suk: "Ein Märchen", op. 16
Leos Janácek: "Taras Bulba" - Rhapsodie für großes Orchester, JW 6/15
Antonín Dvorák: "Te Deum", op. 103

Mit dem beliebten programmatischen Orchesterwerk "Taras Bulba" zeichnet Leoš Janácek ein Porträt des Protagonisten aus der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Gogol. Auch Josef Suks "Märchen" basiert auf einer literarischen Vorlage, denn es handelte sich ursprünglich um eine Bühnenmusik zu "Radúz und Mahulena", einer klassischen Liebesgeschichte. Nachdem sich der eher mäßige Erfolg des Stücks abzeichnete, entwarf Suk daraus eine Konzertsuite, die zuweilen volkstümlich anmutet. Suks Schwiegervater war übrigens kein Geringerer als Antonín Dvorák, der 1892 der Einladung nach New York folgte, für zwei Jahre die Leitung des National Conservatory of Music zu übernehmen und in diesem Zusammenhang den Auftrag einer festlichen Kantate erhielt. Da sich in der Kürze der Zeit kein passender Text fand, griff er auf das "Te Deum" zurück, das mit großem Erfolg anlässlich seiner Amtseinführung in der Carnegie Hall aufgeführt wurde.

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Essener Philharmoniker

Theater und Philharmonie Essen GmbH

Als Chefdirigenten des Essener Orchesters wirkten Georg Hendrik Witte (bis 1911), Hermann Abendroth (1911-1915), Max Fiedler (1915-1933), Johannes Schüler (1933-1936), Albert Bittner (1936-1943), Gustav König (1943-1975), Heinz Wallberg (1975-1991) und Wolf-Dieter Hauschild (1991-1997). Stefan Soltesz (1997-2013) führte die Essener Philharmoniker in den Jahren 2003 und 2008 zur Auszeichnung „Orchester des Jahres“.

Neben den regelmäßigen Operndiensten im Aalto-Theater Essen spielen die Essener Philharmoniker mehr als 30 Konzerte pro Saison: Sinfoniekonzerte, Kinder- und Jugendkonzerte sowie Sonderkonzerte . Des Weiteren gestalten die Musiker eine eigene Kammerkonzertreihe im Foyer des Aalto-Theaters und im RWE Pavillon der Philharmonie. Bei der KlassikLounge im Grillo- Theater treffen sich Mitglieder der Essener Philharmoniker mit Gästen zu ungewöhnlichen Live-Acts.

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Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie
Konzerte / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Sinfonisches Blasorchester der Ruhr-Universität Bochum
Sa, 14.1.2023, 19:00 Uhr
Konzerte / Konzert Sinfonisches Blasorchester der Ruhr-Universität Bochum
So, 15.1.2023, 16:00 Uhr
Konzerte / Konzert Konzerthaus Dortmund Dortmund, Brückstr. 21
Konzerte / Konzert Heimathafen Christengemeinde Duisburg Duisburg, Landwehrstraße 55

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