"Lili" nach der Lebensgeschichte der französischen Zeitzeugin Lili Keller Rosenberg
Vorstellung des Dokumentarfilms "Lili" und Begegnung mit Lili Keller Rosenberg, 94, französischer Zeugin der Shoah, im Kino Mon Ami Weimar.
Der Dokumentarfilm ist eine lebendige Hommage an die unermüdliche Zeugin der Shoah, die seit mehr als 45 Jahren ihre Lebensgeschichte an die jüngeren Generationen erzählt. Lili Keller Rosenberg, geboren am 15. September 1932 in Croix (Hauts-de-France), wurde am 27. Oktober 1943 im Alter von elf Jahren zusammen mit ihren Eltern und ihren zwei jüngeren Brüdern von der Feldgendarmerie verhaftet und in das Sammellager Mechelen (Belgien) gebracht. Im Dezember 1943 folgte die Deportation in das Konzentrationslager Ravensbrück, wo sie 14 Monate lang gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Brüdern gefangen gehalten wurde. Anfang 1945 wurde die Familie aufgrund des Herannahens der alliierten Truppen in das Konzentrationslager Bergen-Belsen verlegt, wo Lili schließlich am 15. April 1945 von britischen Truppen befreit wurde. Auch ihre Brüder und ihre Mutter überlebten das Lager. Ihr Vater wurde 1945 von SS-Soldaten in Buchenwald erschossen.
Der Film ist mit deutschen Untertiteln, das Nachgespräch wird auf französisch und auf deutsch stattfinden.
Der Dokumentarfilm ist eine lebendige Hommage an die unermüdliche Zeugin der Shoah, die seit mehr als 45 Jahren ihre Lebensgeschichte an die jüngeren Generationen erzählt. Lili Keller Rosenberg, geboren am 15. September 1932 in Croix (Hauts-de-France), wurde am 27. Oktober 1943 im Alter von elf Jahren zusammen mit ihren Eltern und ihren zwei jüngeren Brüdern von der Feldgendarmerie verhaftet und in das Sammellager Mechelen (Belgien) gebracht. Im Dezember 1943 folgte die Deportation in das Konzentrationslager Ravensbrück, wo sie 14 Monate lang gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Brüdern gefangen gehalten wurde. Anfang 1945 wurde die Familie aufgrund des Herannahens der alliierten Truppen in das Konzentrationslager Bergen-Belsen verlegt, wo Lili schließlich am 15. April 1945 von britischen Truppen befreit wurde. Auch ihre Brüder und ihre Mutter überlebten das Lager. Ihr Vater wurde 1945 von SS-Soldaten in Buchenwald erschossen.
Der Film ist mit deutschen Untertiteln, das Nachgespräch wird auf französisch und auf deutsch stattfinden.