Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.
Zu den Aufgaben des Orchesters als Teil der Theater Chemnitz gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett auch Sinfoniekonzerte, Sonderkonzerte und Kammermusikabende sowie Kinder- und Jugendkonzerte.
Die Sinfoniekonzerten finden in der Stadthalle Chemnitz statt und es erklingen Werke des großen sinfonischen Repertoires verschiedener musikalischer Epochen.
Musikalisches und Kulinarisches am Industriemuseum Chemnitz
- Open-Air-Konzert -
Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie
Mitglieder des Opernchores der Theater Chemnitz
Maschinendampf und Naturidyll – ein Gegensatz? Nicht in Chemnitz, wo die Robert-Schumann-Philharmonie gemeinsam mit Mitgliedern des Opernchores ihr Publikum erneut zum traditionsreichen Picknick-Konzert in der grünen Oase hinter dem Chemnitzer Industriemuseum begrüßt. Der Ansturm auf die begehrten Rasenplätze in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass die angeblich speziell englische Tradition des „picnic“, die ein gewisser Lord Chesterfield erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts erwähnte und als „a merry gathering“ – „eine heitere Versammlung“ umschrieb, zumindest in Chemnitz mit sehr viel Hingabe gepflegt wird. Egal ob einfaches Faltkissen, Picknickdecke, Klappstuhl oder bunt gedeckte Campingtisch-Tafel, ob zwanglos mit bruchsicherem Plastikbecher oder stilvoll mit Champagnerglas: Hauptsache, der Platz ist dort, wo die Musik spielt! Und wenn dann noch der selbstgefüllte Picknickkorb ausgepackt wird, steht einem entspannten Sonntagvormittag nichts mehr im Wege.
Konzert mit Ausschnitten aus den Musiktheaterpremieren der Saison
- Open-Air-Konzert -
Das Konzert zur Spielzeiteröffnung, das diesmal als Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz stattfindet, ist immer von einer großen Wiedersehensfreude zwischen Publikum und Künstler:innen geprägt. Nicht wenige Besucher:innen berichten von regelrechten Entzugserscheinungen wegen der fehlenden Opern- und Konzertbesuche in den heißen Sommermonaten. Vielleicht erfinden wir in diesem Jahr gemeinsam einen „Spielpausen-Countdown“, der genau am Freitag, dem 28. August endet. An diesem Tag warten Opernensemble, Opernchor und Philharmonie unter der Leitung des Dirigententrios Benjamin Reiners, Kens Lui und Maximilian Otto mit Highlights aus dem Repertoire der neuen Saison sowie weiteren beliebten Titeln aus Oper und Operette auf. Dabei gibt es Gelegenheit, die neuengagierten Ensemblemitglieder mit ihren Lieblingsarien zu erleben. Und natürlich darf bei diesem Open-Air-Konzert auch das extra für diesen Abend „komponierte“ Abschlussfeuerwerk nicht fehlen!
Solistin: Stéphanie Huang (Violoncello)
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
Jonas Urbat: Behind the Scenes für Orchester und Live-Elektronik (Uraufführung)
Peter Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33
Gustav Holst: Die Planeten – Suite für großes Orchester op. 32
Für die fulminante Eröffnung der neuen Sinfoniekonzertsaison hat Generalmusikdirektor Benjamin Reiners erneut den Komponisten und Sound-Designer Jonas Urbat eingeladen. Nach der gemeinsamen Performance von Sonic Tales of Industry, bei der im November 2025 die verborgene Klangwelt der Chemnitzer Industrie zum Leben erweckt wurde, verarbeitet Urbat nun die Alltagsklänge hinter den Kulissen der Robert-Schumann-Philharmonie zu einer neuen Komposition für Orchester und Live-Elektronik.
Für das Solokonzert des Abends, Peter Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema, ist die belgische Cellistin Stéphanie Huang erstmals zu Gast in Chemnitz. Tschaikowsky verneigte sich mit diesem Werk musikalisch vor seinem großen Vorbild Wolfgang Amadeus Mozart.
Gustav Holst hatte die Idee zur Komposition der Planeten-Suite, als er mit einem Freund über Astrologie und deren Einfluss auf den Charakter der Menschen diskutierte. In den sieben Teilen ist eine faszinierende musikalische Reise durch unser Sonnensystem zu erleben. Dabei reicht das Spektrum vom monumentalen Orchestersound bis hin zu zarten Streichertönen. Am Ende bindet Holst einen Frauenchor ein, der mit fast sphärischen Klängen dem Werk einen empfindsamen Ausklang verleiht.
Termine
Do 3.9.2026, 19:30 | Ticket
Fr 4.9.2026, 19:00 | Ticket
Die Klasse Klassik!-Saison startet mit einer abenteuerlichen Fusion aus Orchester und Jazzquartett. Gemeinsam bringen die Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie und das Uwaga! Quartett erfrischende Bearbeitungen der schönsten Mozart-Werke zu Gehör und zeigen, wie viel Swing und Groove in Mozarts Musik steckt – obwohl sie mittlerweile fast 250 Jahre alt ist. Freuen Sie sich auf beliebte Klassiker von A wie A-Dur-Klavierkonzert bis Z wie Zauberflöte im neuen Gewand!
Termin
Fr 11.9.2026, 19:00
Ort
Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Straße 119
D-09112 Chemnitz
Robert-Schumann-Philharmonie
Dirigent: Gregor Meyer
GewandhausChor
Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau
Cathrin Lange (Sopran)
Henriette Gödde (Alt)
Tobias Hunger (Tenor)
Simon Robinson (Bass)
Hans Gál: De Profundis
Kantate für Soli, Chor und Orchester
Robert-Schumann-Philharmonie zu Gast im Gewandhaus zu Leipzig
Die Kantate De Profundis entstand 1936/1937 in einer Zeit existenzieller Bedrohung und spiegelt Hans Gáls Erfahrung von Heimatverlust und Unsicherheit wider. Die Texte zum Dreißigjährigen Krieg verweisen über den historischen Kontext hinaus auf seine Gegenwart. Trotz fehlender Aufführungsperspektive schuf Gál ein Werk von großem Ernst und innerer Geschlossenheit, getragen vom Glauben an die Musiktradition. Der österreichische Musikwissenschaftler Wilhelm Waldstein beschreibt die fünf Sätze als Variationen über ein gemeinsames Thema, die durch unterschiedliche Klanglandschaften führen und doch in eine bejahende Wendung finden: Der Glaube an Welt und Leben trotz aller Bitternis. In einem Brief betont Gál, dass er ohne jeden praktischen Hintergedanken komponierte – als künstlerische Antwort auf eine bereits geahnte Katastrophe.
Richard Strauss: Streichsextett aus der Oper Capriccio op. 85
Ruggero Leoncavallo: Serenade für Violoncello und Harfe
Maurice Ravel: Pièce en forme de Habanera
Marcel Tournier: Nocturne für Violoncello und Harfe op. 21
Manuel de Falla: Asturiana, Jota, Nana und Canción aus der Suite populaire espagnole
Peter Tschaikowsky: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence
Heidrun Sandmann-Poscharsky (Violine)
Thomas Bruder (Violoncello) (Violoncello)
N. N. (Mezzosopran)
Dirigent. Dominic Limburg
Robert-Schumann-Philharmonie
Felix Mendelssohn Bartholdy. Meeresstille und glückliche Fahrt Ouvertüre D-Dur op. 27
Henryk Wieniawski. Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-Moll op. 22
Ernest Bloch. Schelomo – Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Leonard Bernstein. Sinfonie Nr. 1 Jeremiah
In den Gedichten Meeresstille und Glückliche Fahrt beschreibt Goethe Idylle und Todesangst, Hoffnung und Verzweiflung. Die widersprüchlichen Gesichter des Meeres und ihre Wirkung auf den Menschen regten nicht nur Beethoven, sondern auch den vielgereisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu einer Vertonung an, der darüber schrieb: „[Ich] habe das Vergnügen bei der Arbeit gehabt, daß ich klüger geworden bin.“ Henryk Wieniawski war einer der letzten „reisenden Virtuosen“ des 19. Jahrhunderts. Sein berührendes zweites Violinkonzert schrieb der „Zauberer der Geige“ für Pablo de Sarasate, der ihm Freund und Rivale zugleich war.
Die Hebräische Rhapsodie Schelomo gehört zur Werkreihe Jüdischer Zyklus, für den sich Ernest Bloch von der Hebräischen Bibel inspirieren ließ. Darin spielt das Solocello die Stimme des „Predigers in der Wüste“, eine prophetische Stimme, deren Zeit noch nicht gekommen ist. Leonard Bernstein fand die Anregung zu seiner ersten Sinfonie in den Klageliedern des Propheten Jeremiah. Er komponierte sie im Alter von 24 Jahren und verhandelt darin, ausgehend von einer persönlichen Glaubenskrise, das Ringen um Wahrheit und Sinn.
Termine
Mi 7.10.2026, 19:30 | Ticket
Do 8.10.2026, 19:00 | Ticket
Dirigent. Benjamin Reiners
Bläserphilharmonie Thum
Robert-Schumann-Philharmonie
Die mehrfach ausgezeichnete Bläserphilharmonie Thum ist ein sinfonisches Blasorchester, dessen Repertoire sich in der höchsten Spielklasse der Amateurblasmusik wiederfindet. Etwa 70 Musiker:innen gehören dem Klangkörper an. Dieses Ensemble ist in Ostdeutschland eines der wenigen sinfonischen Blasorchester, das in der Höchststufe spielt und sich gleichzeitig als Vereinsorchester mit eigenständiger Nachwuchsbildung und -förderung etabliert hat. Das Orchester ist nicht nur Aushängeschild für die lebendige Musiklandschaft des Erzgebirges, sondern hat sich mit einer großen Vielfalt an Musik auch international in die Herzen des Publikums gespielt. Zum Repertoire gehören sowohl sinfonische Werke und Originalkompositionen für Blasorchester als auch Bearbeitungen klassischer Stücke, traditionelle Blasmusik sowie moderne Unterhaltungstitel aus Rock und Pop. Ein völlig neues, aufregendes Klangerlebnis entsteht, wenn die Bläserphilharmonie erstmals gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie musiziert.
Mit Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie
Claude Debussy: Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier
Oskar Böhme: Blechbläsersextett es-Moll op. 30
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett für Klavier und Bläser KV 452
Nah dran und mitten in der Robert-Schumann-Philharmonie
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Igor Strawinsky: Pulcinella – Suite für kleines Orchester
Diese Konzertreihe bietet ein besonderes Erlebnis: Im Carlowitz-Saal lässt sich der Klang der Musik aus nächster Nähe genießen. Das Publikum sitzt wie in einer Arena rund um die Musiker:innen herum und auch mitten unter ihnen. Auf dem Programm steht sowohl Berühmtes als auch selten Gehörtes. Einer Anekdote nach soll Ludwig van Beethoven über das Anfangsmotiv seiner fünften Sinfonie gesagt haben: „So pocht das Schicksal an die Pforte.“ Mit diesem Satz wird fast jedes Kind während seiner Schulzeit konfrontiert, und erstaunlicherweise setzt er sich so fest, dass er zusammen mit seiner Assoziation zur Sinfonie auch nach Jahren schulischer Abstinenz noch abrufbar ist. Diese bekannte Sinfonie wird im Konzert durch die Suite zum Ballett Pulcinella ergänzt, ein Muster- und Meisterwerk des Neoklassizismus. Igor Strawinsky erwies damit in den 1920er Jahren der Commedia dell’arte seine Referenz.
Solistin: Liya Wang (Klavier)
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Das zweite Klavierkonzert des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns entstand innerhalb von nur 17 Tagen und geht auf einen spontanen Auftrag des großen Pianisten und Dirigenten Anton Rubinstein zurück, der für ein Konzert in Paris ein Werk bei seinem Freund bestellte. Rubinstein dirigierte, Saint-Saëns selbst übernahm den Klavierpart. Ungeachtet der Tatsache, dass das Werk mit der furiosen Anfangskadenz, seinem geisterhaften Scherzo und dem stürmischen Finalsatz bei der Uraufführung aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit zum Misserfolg geriet, erfreut es sich heute größter Beliebtheit bei Publikum und Pianist:innen gleichermaßen.
Die sechste Sinfonie Anton Bruckners nimmt in zweierlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. Oft arbeitete der immerzu von Selbstzweifeln geplagte Komponist jahrzehntelang an Revisionen seiner Werke. Die Sechste aber ging ihm in einem Guss von der Hand, fast überrascht nannte Bruckner sie sein „keckstes“ Werk. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass der sonst so religiös verhaftete Komponist, dessen Sinfonien oft wie „Kathedralen“ anmuten, hier ein überraschend unbeschwertes Werk vorlegte, das durch seine ungewohnte Direktheit und Energiegeladenheit besticht und die Wiener Philharmoniker bei einer der ersten Proben so begeisterte, „dass sie heftig applaudierten und einen Tusch machten“.
Termine
Mi 11.11.2026, 19:00 | Ticket
Do 12.11.2026, 19:30 | Ticket
In den dunklen und verregneten Wintermonaten ist es ganz besonders gemütlich, sich zuhause einzukuscheln und Filme zu schauen. Passend dazu begibt sich der außerirdische Musikfreund ROB zusammen mit der Robert-Schumann-Philharmonie auf eine besondere Mission: Er taucht tief ein in die Welt der Filmmusik! Dabei wird er unterstützt von Kapellmeister Maximilian Otto, der ihm zeigt, wie wichtig Gefühle im Film sind und wie gut die Musik dabei hilft, diese Gefühle zu beschreiben, sodass man fast keine Worte mehr braucht. Durch die Musik können Gefühle ganz direkt die Seele berühren und sind dadurch für alle Menschen – und Außerirdischen – verständlich. Kommt vorbei und staunt zusammen mit ROB, wenn Geheimnisse rund um die großen und unvergesslichen Filmkompositionen gelüftet werden.
Termine
So 29.11.2026, 16:00 | Ticket
Mo 30.11.2026, 10:00
Solist: Tomasz Sierant (Flöte)
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate Wir danken dir, Gott, wir danken dir BWV 29
(Ratswahlkantate)
Carl Nielsen: Konzert für Flöte und Orchester
Samuel Coleridge-Taylor: Christmas Overture
Erich Wolfgang Korngold: Der Schneemann
Frederick Delius: Sleigh Ride
Alexandre Guilmant: Final alla Schumann, sur un Noël languedocien op. 83
Pünktlich zur Adventszeit setzen Benjamin Reiners und die Robert-Schumann-Philharmonie die in der vergangenen Saison begonnene Tradition der weihnachtlich-musikalischen „Schmankerln“ fort. Neben der festlichen Weihnachtsouvertüre des britisch-sierra-leonischen Komponisten Samuel Coleridge-Taylor erklingt die fröhlich-ausgelassene Schlittenfahrt von Frederick Delius und die bezaubernde Ballettpantomime Der Schneemann, die Erich Wolfgang Korngold im Alter von elf Jahren schrieb.
Mit der Sinfonia aus Bachs Ratswahlkantate und Guilmants von einem französischen Weihnachtslied inspirierten Finale, in dem er sein Vorbild Robert Schumann würdigt, wird auch die große Orgel der Stadthalle wieder in vollem Glanz erstrahlen.
Ein besonderes Highlight ist das von Soloflötist Tomasz Sierant interpretierte Konzert für Flöte und Orchester von Carl Nielsen. Nach dem Vorbild von Edward Elgars Enigma-Variationen übersetzt Nielsen darin humoristisch die Persönlichkeit eines Menschen in Musik. Porträtiert wird Holger Gilbert-Jespersen, der Flötist des Kopenhagener Bläserquintetts, der auch Solist der Uraufführung war.
Termine
Mi 9.12.2026, 19:30 | Ticket
Do 10.12.2026, 19:00 | Ticket
Festlicher Glanz und sächsische Tradition: Erleben Sie einen vorweihnachtlichen Höhepunkt mit den Blechbläsern der Robert-Schumann-Philharmonie. Das Ensemble, ein wahrer Glücksfall für die sächsische Musiklandschaft, lädt zu einer musikalischen Reise durch die Jahrhunderte ein, von den festlichen Klängen der Renaissance und des Barock – darunter Werke von Praetorius und Händel – bis hin zur spätromantischen Magie eines Humperdinck oder Tschaikowsky. Abgerundet wird das Programm durch die schönsten Schätze der sächsischen Weihnachtstradition. Seit über zwei Jahrzehnten perfektioniert das Ensemble, dessen Wurzeln in den Musikhochschulen Leipzig und Dresden liegen, seinen unverwechselbaren, farbenreichen Klang, der durch die umfangreiche Beschäftigung mit den Werken Richard Wagners geprägt wurde. Lassen Sie sich davon verzaubern und auf ein besinnliches Weihnachtsfest einstimmen!
Bewertungen & Berichte Festliche Bläsermusik zum Advent
Konzert
Konzert zum Jahreswechsel
Fernanda Allande (Sopran)
Johanna Thomsen (Alt)
Daniel Pataky (Tenor)
Jakob Ewert (Bass)
Opernchor der Theater Chemnitz
Singakademie Chemnitz
Universitätschor der TU Chemnitz
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Die berühmte neunte Sinfonie Ludwig van Beethovens führt nicht nur aus düsteren Dissonanzen hin zu festlichem Jubel, sondern auch an vielen Orten dieser Welt vom alten in das neue Jahr. Auch in Chemnitz laden die grandiosen Orchesterklänge und die eindrücklichen Worte aus Friedrich Schillers Ode An die Freude wieder dazu ein, sich zum Jahreswechsel auf Dankbarkeit, Verbundenheit und Hoffnung zu besinnen. Dass Beethoven drei Jahre vor seinem Tod eine solche Musik geschrieben hat, scheint kaum vorstellbar – seine späten Lebensjahre waren von Krankheiten und zunehmender Schwerhörigkeit geprägt. Doch gewaltiger als je zuvor vollzieht Beethoven in seiner letzten Sinfonie noch einmal seinen sinfonischen Entwicklungsgedanken per aspera ad astra, der so viele Komponisten nach ihm geprägt hat, und kämpft sich mit all seiner verbliebenen Kraft durch das Dunkel hin zum Licht.
Frank Dupree Trio:
Frank Dupree (Klavier)
Jakob Krupp (Bass)
Meinhard „Obi“ Jenne (Drums)
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
My Favourite Things – mit dieser Überschrift würde Generalmusikdirektor Benjamin Reiners am liebsten alle Konzerte versehen, denn Lieblingsstücke gibt es bei ihm mehr als genug. Im Falle des Neujahrskonzertes bezieht sich der Titel auf den gleichnamigen Musical-Song von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein. In der Version des US-amerikanischen Jazz-Saxophonisten John Coltrane erlangte er 1960 Weltruhm. Den Sprung auf die Chemnitzer Short List der „Favourite Things“ schaffte diese Komposition spielend, weil sie wunderbar zum Jazz-Trio um den Pianisten Frank Dupree passt, das an diesem Abend zusammen mit der Robert-Schumann-Philharmonie im Big-Band-Sound schwelgen wird. Auf dem Programm stehen außerdem u. a. George Gershwins fulminantes Klavierkonzert in F, Tschaikowskys Nussknacker-Musik in einer unterhaltsamen Bearbeitung der beiden Jazz-Größen Duke Ellington und Billy Strayhorn sowie als i-Tüpfelchen der Lieblingswalzer des GMD. Welcher das ist? Lassen Sie sich überraschen!
Mit: Michael Maul, Bernhard Schrammek
Leitung: Hartmut Schill
Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie
Die Podcaster des "Bach-Kanals" zu Gast in Chemnitz
Die Musikwissenschaftler Michael Maul und Bernhard Schrammek sind wandelnde Lexika, was das Schaffen Johann Sebastian Bachs angeht, und geborene Entertainer zugleich. Seit 2020 begeistern die beiden „Bach-Bekloppten“, wie sie sich selbst bezeichnen, in über 300 Podcast-Folgen des Bach-Kanals mit ihren ebenso fundierten wie unterhaltsamen Geschichten ein stetig wachsendes Publikum. Anfang 2027 werden sie erstmals live in Chemnitz aus dem Nähkästchen plaudern und ihr unglaubliches Wissen rund um Johann Sebastian Bach und seine Zeit teilen. Musikalisch gestaltet wird der Abend von einer Kammerorchesterbesetzung der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Konzertmeister Hartmut Schill, der ebenfalls eine große Faszination für die Barockmusik und die historische Aufführungspraxis entwickelt hat.
Solistin: Laura Lootens (Gitarre)
Dirigent: Kens Lui
Robert-Schumann-Philharmonie
George Gershwin: Kubanische Ouvertüre
Manuel M. Ponce: Concierto del Sur für Gitarre und Orchester
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Einen fröhlich-sommerlichen Gruß mitten im kalten Chemnitzer Winter bietet dieses Konzert unter der Leitung des neuen 1. Kapellmeisters Kens Lui. Nach den mitreißenden karibischen Rhythmen der Kubanischen Ouvertüre von George Gershwin kommen alle Fans der klassischen Gitarrenmusik auf ihre Kosten: Die junge Gitarristin Laura Lootens huldigt bei ihrem Chemnitz-Debüt mit dem Concierto del Sur des mexikanischen Komponisten Manuel M. Ponce der südlichen Sonne. Geschrieben wurde es Anfang der 1940er Jahre für den bekannten spanischen Gitarristen Andrés Segovia, der über dieses sowohl zartverträumte als auch virtuos-leidenschaftliche Konzert sagte, es sei das wertvollste Juwel seines Repertoires.
Als Antonín Dvořák gut 50 Jahre früher an seiner achten Sinfonie arbeitete, verkündete er, dass sie anders werden würde als alle vorigen: „Ich habe den Kopf voller Ideen. Wenn der Mensch das nur gleich aufschreiben könnte! Das Komponieren geht über Erwartung leicht, und die Melodien fliegen mir nur so zu.“ Entstanden sind herrliche Melodien wie der schwungvolle, mit einem Hauch Melancholie versehene Walzer im dritten Satz, in welchem Dvořák die Blütenpracht und das Sommerflair seiner südböhmischen Heimat einfing.
Termine
Mi 3.2.2027, 19:30 | Ticket
Do 4.2.2027, 19:00 | Ticket
Bewertungen & Berichte Kling, klang – Musik von Anfang an
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Robert-Schumann-Philharmonie
Stadthalle
Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.
Zu den Aufgaben des Orchesters als Teil der Theater Chemnitz gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett auch Sinfoniekonzerte, Sonderkonzerte und Kammermusikabende sowie Kinder- und Jugendkonzerte.
Die Sinfoniekonzerten finden in der Stadthalle Chemnitz statt und es erklingen Werke des großen sinfonischen Repertoires verschiedener musikalischer Epochen.