Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.
Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.
Komponist Brett Dean / Heather Betts. Libretto von Heather Betts nach Texten von Mary Stuart, Elizabeth Tudor und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert.
Oper in zwei Akten (2026)
„Of One Blood“, also desselben Blutes, waren die beiden miteinander verwandten mächtigen Frauen, deren unmittelbar nebeneinanderliegende Gräber sich heute in der Londoner Westminster Abbey finden. Dennoch standen sich beide Zeit ihres Lebens denkbar fern: Elizabeth I. herrschte fast ein halbes Jahrhundert als Königin über England und Irland, während Mary Stuart für ein Vierteljahrhundert Schottland regierte. Ein erbitterter Machtkampf der protestantischen Vorherrschaft und der katholischen Opposition und letztlich der Druck des Parlaments zwangen die englische Königin, Mary Stuart hinrichten zu lassen.
Davon erzählen nicht nur zahlreiche Geschichtsbücher und Friedrich Schillers Drama, sondern auch Brett Deans neue Oper, die an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt wird. Für das Libretto wurde Heather Betts in Briefen der beiden Königinnen und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert fündig: In ihrer Zusammenstellung verdichtet sich die über mehrere Jahrzehnte zuspitzende Spirale aus Machtanspruch, Intrigen, Gewalt und aristokratischer Einflussnahme in einer fesselnden Dramaturgie von Situationen als willkommene Anlage für Brett Deans Musik: Diese bietet Klangflächen einer enormen dynamischen Bandbreite, in der Extreme ausgereizt werden, wobei auch unkonventionelle Spielweisen zum Einsatz kommen. Der Regisseur Claus Guth wird die ambivalente Beziehung der beiden Frauen zueinander in den Fokus rücken und sich damit beschäftigen, wie der über vier Jahrhunderte zurückliegende Konflikt bis heute fortgeschrieben und immer wieder aufs Neue erzählt wird. Ikonische Kulissen werden dabei mit emotionaler Emphase in einem Wechselspiel aus historischen Perspektiven an uns herangeholt.
Komponist: Brett Dean
Libretto: Heather Betts
Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Claus Guth
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Michael Bauer
Choreographie: Sommer Ulrickson
Dramaturgie: Lukas LeipfingerYvonne Gebauer
Neuproduktion
Auftragswerk der Bayerischen Staatoper, der The Santa Fe Opera, der State Opera South Australia und der Garsington Opera, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung sowie Karin und Roland Berger.
empfohlen ab 14 Jahren
In englischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Termine
So 10.5.2026, 18:00 | Premiere
Do 14.5.2026, 18:00
So 17.5.2026, 18:00und weitere Termine
Do 21.5.2026, 19:00
Sa 27.6.2026, 19:00
Mo 29.6.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Choreographie Alexander Ekman, Johan Inger, Jiří Kylián
Dreiteiliger Ballettabend („Cacti" 2010, „IMPASSE" 2020, „Bella Figura" 1995)
Musik Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Franz Schubert (Arr. Andy Stein), Ibrahim Maalouf, Amos Ben-Tal.
Zum Wesen künstlerischer Arbeit gehört die Verständigung über die gemeinsamen Voraussetzungen. Von dort aus kann vorangeschritten, Neues geschaffen werden. Die drei Choreographen, deren Werke den Abend Common Ground bilden, teilen eine enge Verbundenheit mit dem Nederlands Dans Theater (NDT) in Den Haag. Neben einer gemeinsamen künstlerischen Überzeugung, in der auch der Humor seinen Platz hat, sind ihre Choreographien durch subtile inhaltliche Verbindungen verwoben – und wurden allesamt durch das NDT uraufgeführt.
In Alexander Ekmans Choreographie Cacti (2010) geraten die Mechanismen des Kulturbetriebes auf den Prüfstand. Mit viel Humor und dem Einsatz einer Sprechstimme wird die Frage aufgeworfen, ob gerade im Bereich der Kunstkritik vielleicht manchmal der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sichtbar ist. In Cacti macht Ekman zudem die Mitglieder eines Streichquartetts neben den Tänzer:innen zu gleichberechtigten Akteur:innen auf der Bühne.
Johann Inger ließ sich für IMPASSE (2020) von der Idee leiten, wie wir ganz konkret räumlich, aber auch im übertragenen Sinne als Gesellschaft in eine Situation der Ausweglosigkeit geraten können. Wie sehr wir uns in einer solchen Situation selbst treu bleiben sollten, wie sehr wir durch andere Lebensentwürfe verführt werden können – das verhandelt Inger in poetischen, bisweilen auch skurrilen Bildern.
Jiří Kyliáns Stück Bella Figura (1995) schickt neun Tänzer:innen auf eine „Reise durch Zeit, Raum und Licht“, wie es der Choreograph ausdrückte. Durch die tänzerische Aktion von neun Tänzer:innen auf Musik aus der Barockzeit werden Begriffe wie Schönheit und Verletzlichkeit umkreist. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob es eine klar umrissene Aufführung überhaupt geben kann, oder ob wir eigentlich unser ganzes Leben lang „performen“.
Dauer ca. 2 Stunden 10 Minuten
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Termine
Do 16.4.2026, 19:30
Mo 20.4.2026, 19:30
Do 23.4.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 25.4.2026, 19:30
Do 4.6.2026, 18:00
So 7.6.2026, 18:00
Di 14.7.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Choreographie: John Neumeier. Musik: Pjotr I. Tschaikowski.
Ballett in drei Akten
Der Choreograph John Neumeier ließ sich für sein Ballettdrama Illusionen – wie Schwanensee vom Leben und Leiden König Ludwigs II inspirieren. Dessen Biographie verknüpft Neumeier mit Motiven aus Schwanensee: Zu sehen sind eine sorgfältige Rekonstruktion des zweiten Aktes in der Version von Lew Ivanow sowie der „Schwarzer-Schwan-Pas de deux“. In Neumeiers Produktion flüchtet sich der König in die theatralische Wirklichkeit einer Schwanensee-Aufführung. Hier ersehnt er sich Erlösung von seinen existentiellen Qualen. Auch die unvollendeten Mauern des Schlosses von Herrenchiemsee finden sich wieder – ein Bild seiner nicht zu stillenden Sehnsucht nach Vollendung und gleichzeitig sein Gefängnis. Das atemberaubende Schlussbild erfasst schließlich die existentiell-tragische Dimension menschlichen Liebes-Verlangens in seiner ganzen Unerfüllbarkeit.
Musikalische Leitung: Nathan Brock
Choreographie und Inszenierung: John Neumeier
Musik: Pjotr Tschaikowski
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Ensemble des Bayerischen StaatsballettsBayerisches Staatsorchester
empfohlen ab 12 Jahren
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten
Termine
Sa 2.5.2026, 19:30
Mo 4.5.2026, 19:30
Fr 8.5.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Bewertungen & Berichte Illusionen - Wie Schwanensee
Oper
Parsifal
Richard Wagner
Ein Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen (1882)
Komponist Richard Wagner. Dichtung vom Komponisten
Weder Balsam noch Heilkraut kann dem vor sich hinsiechenden wundkranken Gralskönig Amfortas Linderung schenken. Komplex stellt sich der Weg zu seiner Genesung heraus. Kein Eingeweihter der Gralsgemeinschaft, nur ein Außenstehender, ein „reiner Tor“, der durch Mitleid Wissender wird, kann den Speer wiedergewinnen, der die Wunde verursacht hat, mit seiner Spitze Amfortas’ Wunde berühren und ihn somit heilen. Auf seiner Reise zur Selbsterkenntnis und zum Mittel der Erlösung wird Parsifal nicht nur vom kundigen Gralsritter Gurnemanz begleitet, sondern auch von der rätselhaften und verführerischen Kundry, die ihm die Augen für Sinnlichkeit wie auch für Übersinnliches öffnet.
Richard Wagner fragt in seinem letztem Musikdrama, dem Bühnenweihfestspiel Parsifal, das 1882 in Bayreuth uraufgeführt wurde, nach Wunden, die sowohl im einzelnen Menschen und in den Gemeinschaften brennen und antwortet mit Wundermitteln, die Leid zu lindern vermögen.
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Pierre Audi
Bühne: Georg Baselitz
Mitarbeit Bühnenbild: Christof Hetzer
Kostüme: Florence von Gerkan
Mitarbeit Kostüm: Tristan Sczesny
Licht: Urs Schönebaum
Dramaturgie: Klaus BertischBenedikt Stampfli
Chöre: Christoph Heil
empfohlen ab 16 Jahren
In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer ca. 5 Stunden 45 Minuten
Termine
Mi 8.4.2026, 17:00
Sa 11.4.2026, 16:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Melodramma in drei Akten (1900)
Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou.
Es gibt wenige Opern, die vom ersten Takt an dermaßen unter Hochdruck stehen, wenige, in denen den Temperaturumschwung von eiskalter Berechnung zur Überhitzung in Sekundenschnelle vonstattengeht. Und kaum eine, in der private Verstrickung und persönliche Tragik so mit politischer Haltung in historischer Genauigkeit verwoben sind. Giacomo Puccinis Tosca hat seit der Uraufführung das Publikum elektrisiert. Die Schockwelle, die von dieser Oper ausging, war so stark, dass noch Jahrzehnte viele Reaktionen eher von der Fassungslosigkeit und Überwältigung der Betroffenen sprechen als von den Qualitäten des Stückes selbst und seiner Dreiecksgeschichte um die Sängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den Polizeichef Baron Scarpia. Das Künstlertum des Protagonistenpaars Tosca und Cavaradossi ist dabei keine koloristische Zutat, sondern definiert das Profil ihrer Charaktere; es begründet die Exzentrik Toscas ebenso wie die Liberalität Cavaradossis und erklärt auch das ausgeprägte Selbstbewusstsein der Sängerin: Aus der Heroine der Bühne wird eine Heldin im Leben. Auch die Erscheinung Scarpias ist als Auswuchs seiner entfesselten totalitären Macht zu verstehen, und sein sexueller Sadismus heute noch einer der wahrhaft skandalösen Momente der Opernliteratur. Überhaupt ist das historische Detail nicht Staffage, sondern bildet „die Voraussetzung des Konflikts zwischen den Vertretern zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme“ (Norbert Christen) in einer Zeit der Krise. Mit seinem Geflecht musikalischer Erkennungsmotive, die sich – mit Ausnahme der starren Scarpia-Akkorde – sensibel den Situationen anpassen, erreicht Puccini eine neue Dimension von durchkomponierter Opernstruktur; im enorm dichten Zusammenhalt der Partitur schafft er gleichwohl Inseln, in denen sich Reflexion zu Momenten höchster arioser Intensität verdichten.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Kornél Mundruczó
Bühne und Kostüme: Monika Pormale
Licht: Felice Ross
Chöre: Christoph Heil
Dramaturgie: Kata Wéber, Malte Krasting
empfohlen ab 16 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer: ca. 2 Stunden 40 Minuten (inklusive einer Pause)
Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Termine
Do 9.4.2026, 19:00
So 12.4.2026, 17:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Melodramma in vier Akten - Zweite Fassung (1865)
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach William Shakespeare.
In den schönsten Tönen offenbaren uns Macbeth und seine Lady ihre leidenschaftlichen und unheimlichen Gefühle. Doch hinter dieser Schönheit liegt ein Abgrund, den Verdi mit einem der grausamsten Dramen der Weltliteratur enthüllt. Um zur Macht zu gelangen und um sie, da sie einmal erreicht ist, zu bewahren, begehen Macbeth und seine Lady einen Mord nach dem anderen. Die Unbedingtheit ihres Verlangens verleiht ihrer Liebe eine Radikalität, die bis dahin in der Oper undenkbar war. „Das Sujet der Oper ist weder politisch noch religiös: Es ist phantastisch“, schrieb Verdi und rückte Shakespeares Vorlage damit einer „romantischen“ Lesart näher. Und tatsächlich lassen sich Hexen, Geister und Erscheinungen, lässt sich das Unheimliche, das den Gesang und die szenischen Vorgänge, mithin die ganze Welt dieser Oper beherrscht, als äußeres Bild für die inneren Zustände seiner Protagonisten verstehen.
Musikalische Leitung: Andrea Battistoni
Regie: Martin Kušej
Bühne: Martin Zehetgruber
Kostüme: Werner Fritz
Licht: Reinhard Traub
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Sebastian Huber, Olaf A. Schmitt
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
empfohlen ab 16 Jahren
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Termine
Fr 10.4.2026, 19:00
Mo 13.4.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Melodramma in zwei Akten - 1832
Komponist Gaetano Donizetti. Libretto von Felice Romani nach Eugène Scribe.
Viel Abwechslung bietet das triste Leben in dem kleinen anakreontischen Dorf nicht, das der Komponist Gaetano Donizetti und sein Librettist Felice Romani zeichnen – die einzige Perspektive außerhalb der kleinen Welt scheint die Illusion eines heldischen Soldatenlebens, auch wenn das den Tod bedeuten könnte.
Doch was ein Fläschchen Bordeaux alles bewirken kann: Der verschüchterte Nemorino dreht in seinem Werben um Adina richtig auf als er den vom Wunderdoktor Dulcamara als Liebeselixier verkauften Wein trinkt. Und prompt wirkt der Trank, Nemorino wird zum Draufgänger und würde lieber im Krieg sterben als seine geliebte Adina in den Händen des Soldaten Belcore zu wissen. Die ehrgeizige Adina kann dem Charme des wagemutigen Nemorino nicht widerstehen – und selbst Dulcamara wundert sich, welche Energie und Verwandlungskunst sein Betrug freisetzt: Die traurige Welt voll wehmütiger Sehnsucht ist plötzlich voll Farbe und Phantasie.
Und dem Zuschauer bleibt Hoffnung, auch ihn könne die Musik mit all ihrer Poesie verwandeln.
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Inszenierung: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Michael Bauer
Dramaturgie: Rainer Karlitschek
Chor: Franz Obermair
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
ab 8 Jahren
In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause
Ermäßigte Karten für Kinder und Jugendliche erhalten Sie ausschließlich telefonisch unter T +49.(0)89.21 85 1920 oder an der Tageskasse am Marstallplatz 5 und nicht direkt online.
Termine
So 19.4.2026, 18:00
Di 21.4.2026, 19:00
Fr 24.4.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Oper in vier Akten (acht Bildern) (1853)
Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Salvatore Cammarano, fertiggestellt von Leone Emanuele Bardare, nach "El trovador" von Antonio García Gutiérrez
„Wenn Du nach Indien fährst und nach Zentralafrika, wirst Du den Trovatore hören.“ Neun Jahre nach der triumphalen Uraufführung hatte Verdis Oper eine weltweite Popularität erreicht, die den Komponisten zu dieser Bemerkung hinriss. Der Stoff könnte kaum düsterer sein: Eine Zigeunerin, die den Tod ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen rächen will; ein Graf, der mit der Hinrichtung dieser Zigeunerin seinen Nebenbuhler ins Mark treffen will; eine grauenvolle Wahrheit, die im Todesmoment enthüllt wird. Sämtliche Ingredienzen von Verdis szenischem Reichtum treten hervor: unheimliche Klangwelten, schroffe Kontraste, vokale Brillanz, opulente Tableaux. Die schlüssige Erzählweise weicht der Variation suggestiver musikalischer Bilder, mit denen Verdi „dem wichtigsten Teil des Dramas“ diente: der Rache.
Musikalische Leitung: Andrea Battistoni
Inszenierung: Olivier Py
Bühne und Kostüme: Pierre-André Weitz
Licht: Bertrand Killy
Chor: Christoph Heil
empfohlen ab 15 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten, eine Pause
Termine
So 26.4.2026, 18:00
Do 30.4.2026, 19:00
So 3.5.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 6.5.2026, 19:00
Sa 9.5.2026, 18:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Choreographie John Neumeier. Musik Frédéric Chopin.
Alexandre Dumas’ epochemachender Roman La dame aux camélias (1848) wurde zur Vorlage der Oper La traviata und von unzähligen Filmen. John Neumeier kreierte seine Ballettversion des Stoffes 1978 für Marcia Haydée und das Stuttgarter Ballett. 1986 führte er zudem Regie bei der Verfilmung dieses Erfolgsballetts.
Die erschütternde Geschichte um die lungenkranke Kurtisane Marguerite Gautier und ihren Liebhaber Armand Duval erzählt Neumeier in dichtester Choreographie und mit beispielloser dramaturgischer Raffinesse. Dazu kommt die Musik von Frédéric Chopin, deren romantische Virtuosität und existentielle Verlorenheit dem Ballett vollends das Siegel tiefster Wahrhaftigkeit aufdrückt. Chopins Zweites Klavierkonzert, die Romanze aus seinem Ersten Klavierkonzert, die Grande Fantasie op. 13 und die Grande Polonaise brillante op. 22 werden ergänzt durch reine Klavierkompositionen Chopins. Eine musikalische Klammer bildet das Largo aus derSonate h-Moll op. 58, das an dramaturgisch entscheidenden Stellen auftaucht. Raffiniert nimmt Neumeier außerdem das Motiv des Theaterbesuchs der Protagonist:innen aus der Romanvorlage auf. Er konkretisiert dieses Motiv, indem er das unglückliche Schicksal von Marguerite und Armand im ’Bühnenschicksal’ zweier anderer literarischer Figuren aus einem früheren Jahrhundert, Manon Lescaut und ihres Liebhabers Des Grieux, spiegelt.
Seit der Uraufführung von Neumeiers Werk gehören die Hauptpartien zu den begehrtesten Rollen großer Tanzschauspieler:innen, die darin herausfordernde tanztechnische Aufgaben und unvergleichliche Möglichkeiten finden, sich in hochdifferenziertere Charaktere einzufühlen.
Musikalische Leitung: Victorien Vanoosten
Choreographie: John Neumeier
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
empfohlen ab 12 Jahren
Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten
Termine
Di 12.5.2026, 19:30
Mi 13.5.2026, 19:30
Fr 15.5.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 23.5.2026, 19:30
Mo 25.5.2026, 18:00
Fr 10.7.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Opera buffa in vier Akten (1786)
Komponist Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto von Lorenzo Da Ponte basierend auf der Komödie La Folle Journée ou Le Mariage de Figaro von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais.
Graf Almaviva hat das ius primae noctis , das Recht der ersten Nacht, höchstselbst abgeschafft. Dieser Umstand hält ihn jedoch nicht davon ab, seiner Untergebenen Susanna, die kurz vor der Hochzeit mit ihrem Figaro steht, nachzustellen. Ein klarer Fall von sexueller Belästigung. Was passiert, wenn einer über viel Geld und Macht verfügt? Sogar die Justiz seinem Willen beugen kann? Le nozze di Figaro war bereits zu Mozarts Zeiten mehr als ein bloßes Lustspiel. Die dargestellte Welt ist von den kriminellen Machenschaften und offenen Betrügereien der Hohen und Mächtigen durchdrungen. Lorenzo Da Pontes Libretto nach dem Skandalstück des französischen Revolutionärs Beaumarchais führt die farbenfrohen Charaktere einer Ständekomödie in derart ausweglose Situationen, dass sich überall Leere und Todessehnsucht breitmachen. So ist die Liebe des Grafen zu seiner neuen Gattin Rosina nach der Hochzeit schlagartig erkaltet, obwohl er sie gerade erst spektakulär aus den Fängen ihres Vormunds befreit hat. Dabei hatte ihm ausgerechnet der einfallsreiche Figaro geholfen, den der Graf nun zum Dank – vielleicht auch als fragwürdige Entschädigung für die Belästigung Susannas – als Kammerdiener beschäftigt. Kaum erobert, findet sich die Gräfin vernachlässigt und sehnt sich wahlweise die Liebe Almavivas oder den eigenen Tod herbei. Es bedarf jeder Menge Intrigen und Gegenintrigen, um den übergriffigen Grafen zu entmachten und Susannas Hochzeit mit ihrem geliebten Figaro doch noch stattfinden zu lassen.
Die Inszenierung von Evgeny Titov geht mit großer Lust an Tempo und Situationskomik der Frage nach, warum sich unsere Humanität immer wieder als brüchig erweist und wo die Bruchstellen liegen. Die immense Differenzierungskunst von Mozarts Musik entfaltet hierzu ihre ganz eigene Dynamik einer Entfesselung von Eifersucht und Begehren.
Musikalische Leitung: Patrick Hahn
Inszenierung: Evgeny Titov
Bühne und Kostüme: Annemarie Woods
Licht: D. M. Wood
Dramaturgie: Katja LeclercJanine Ortiz
Chor: Franz Obermair
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
empfohlen ab 14 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher Sprache.
Dauer: ca. 3 Stunden 30 Minuten, eine Pause
Einführungen finden jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 30.10.23) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Termine
Sa 16.5.2026, 19:00
Sa 20.6.2026, 19:00
Mi 24.6.2026, 18:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Komponist Vincenzo Bellini. Libretto von Felice Romani.
Tragedia lirica in zwei Akten (1831)
Große Ausstattungsoper einerseits: Antikensaga! Krieg zwischen Römern und Galliern. Aber Norma ist "auch" psychologisches, feines Kammerspiel um eine höchst komplexe, in furchtbare Konflikte verstrickte Frau: Norma, Oberpriesterin der Druiden und Geliebte des römischen Statthalters Pollione. Betrogen will diese "Casta Diva", die "keusche Göttin" Rache nehmen. Es endet grausam: Liebestod auf dem Scheiterhaufen! Wahnsinn, Ekstase und Schönheit des Belcanto total!
Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Inszenierung, Bühne, Kostüme und Lichtkonzept: Jürgen Rose
Choreographische Mitarbeit: Jo Siska
Licht: Michael Bauer
Dramaturgie: Peter Heilker
Chor: Franz Obermair
empfohlen ab 14 Jahren
In italienischer Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln.
Dauer ca. 3 Stunden
Termine
Fr 22.5.2026, 19:00
Di 26.5.2026, 19:00
Fr 29.5.2026, 19:00und weitere Termine
Di 2.6.2026, 19:00
Fr 17.7.2026, 19:00
Mo 20.7.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Singspiel in drei Akten (1782)
Komponist Wolfgang Amadeus Mozart · Text nach dem von Johann Gottlieb Stephanie d.J. bearbeiteten Libretto von Christoph Friedrich Bretzner
Europäerin in der Hand fundamentalistischer Moslems. Westliche Befreiungsaktion scheitert. Exekution der Spezialeinheit beschlossene Sache. Doch: Rache ist nichts - Verzeihen ist alles! Leider haben nur wenige die Größe dazu. Mozarts Beitrag zum "clash of civilizations" in ein nicht zu unterschätzendes Singspiel gepackt.
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Martin Duncan
Choreographie: Jonathan Lunn
Regie-Mitarbeit: Ultz
Ausstattung: Ultz
Licht: Stan Pressner
Chor: Stellario Fagone
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
empfohlen ab 6 Jahren
In deutscher Sprache ohne Übertitel
Dauer ca. 2 Stunden 45 Minuten ·
Termine
So 31.5.2026, 19:00
Mi 3.6.2026, 19:00
Fr 5.6.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Bewertungen & Berichte Die Entführung aus dem Serail
Oper
Turandot
Giacomo Puccini
Dramma lirico in drei Akten / fünf Bildern (1926)
Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi.
Das Volk im Blutrausch: Die öffentliche Köpfung eines weiteren Freiers der Herrscherin steht bevor. Denn Prinzessin Turandot will niemals einem Mann gehören. Darum muss jeder, der sie heiraten will, drei Rätsel lösen. Wer dies nicht schafft, bezahlt mit seinem Leben. Ein unbekannter Prinz, abgestoßen von Turandots Grausamkeit, doch angezogen von ihrer Schönheit, geht dieses lebensgefährliche Risiko erneut ein – und löst die Rätsel. Doch hat er dadurch die eiskalte, männermordende Herrscherin zur Liebe erweckt und den Grausamkeiten ein Ende gesetzt?
Turandot ist Giacomo Puccinis letzte Oper. Er starb zu einem Zeitpunkt, an dem er über ein bis dahin ungelöstes dramaturgisches Problem mit der Komposition ins Stocken geraten war: Die Prinzessin sollte ein Gegenentwurf zum Antifeminismus des Fin de siècle werden. Doch wie sollte er die Verwandlung der Männermordenden zur Liebenden umsetzen? Puccini hinterließ die finale Liebesszene zwischen Turandot und Calaf unvollendet.
Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: Carlus Padrissa - La Fura dels Baus
Bühne: Roland Olbeter
Kostüme: Chu Uroz
Video: Franc Aleu
Licht: Urs Schönebaum
Dramaturgie: Andrea SchönhoferRainer Karlitschek
Chöre: Christoph Heil
empfohlen ab 12 Jahren
In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer ca. 2 Stunden 45 Minuten
Termine
Sa 6.6.2026, 19:30
Di 9.6.2026, 19:00
So 14.6.2026, 18:00und weitere Termine
Mi 17.6.2026, 19:00
Di 30.6.2026, 19:00
Fr 3.7.2026, 19:00
Mo 6.7.2026, 19:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Ballett in drei Akten und einem Epilog (1994)
Choreographie Angelin Preljocaj. Musik Wolfgang Amadeus Mozart.
Le Parc handelt von den Phasen einer galanten Verführung und bietet einen faszinierenden Blick auf die flüchtigen Momente der Liebe. Im Verlauf des Geschehens entwickelt sich ein Spiel zwischen Verlockung und Hingabe, zwischen aufkeimenden und enttäuschten Liebschaften, zwischen flüchtigen und doch lange nachhallenden Begegnungen. Als eine Adaption des Briefromas Gefährliche Liebschaften von Choderlos de Laclos von 1782 und weiteren Werken der Epoche, wirft Angelin Preljocaj einen zeitgenössischen Blick auf die stark stilisierten Traditionen und Regeln für die Liebe und das Leben des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Choreographie spielt mit Elementen sowohl aus dem klassischen als auch dem zeitgenössischen Ballett, was den Tänzer:innen äußerste Präzision abfordert. Das Hauptpaar kommt sich über die drei Akte des Balletts immer näher und findet schließlich im letzten Pas de deux, das als „fliegender Kuss“ bekannt geworden ist, zusammen. Angelin Preljocaj hatte Le Parc 1994 für das Ballett der Opéra de Paris mit Isabelle Guérin and Laurent Hilaire in den Hauptrollen geschaffen.
Den Ton zu den amourösen Verwicklungen setzen verschiedene Orchesterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart sowie die von Goran Vejvoda eigens für Le Parc kreierten Geräusch- und Klanglandschaften. Thierry Leprousts Bühnengestaltung orientiert sich an klassizistischen Parkanlagen in Frankreich und schafft einen vieldeutigen Raum für das Geheimnis der Liebe. Darin setzt der Kostümbildner Hervé Pierre ein faszinierendes Spiel der Stoffe in Gang. So kleidet er das Ensemble in die Mode des Rokoko und nutzt den spannungsvollen Gegensatz von höfischer Kleiderordnung und bürgerlichem Regelbruch.
Koproduktion zwischen der Bayerischen Staatsoper und Lietuvos nacionalinis operos ir baleto teatras (Litauisches Nationales Opern- und Ballettheater). Das Bühnenbild wurde in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper angefertigt.
Choreographie: Angelin Preljocaj
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Musik vom Band: Goran Vejvoda
Musikalische Leitung: Myron Romanul
Bühne: Thierry Leproust
Kostüme: Hervé Pierre
Lichtdesign nach Jacques Chatelet: Christian Kass
Einstudierung: Naomi PerlovLaurent Hilaire
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester
empfohlen ab 12 Jahren
Dauer: ca. 1 Stunden 35 Minuten (ohne Pause)
Einführungen finden (Premierentag ausgenommen) jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min
Termine
Fr 12.6.2026, 19:30
Sa 20.6.2026, 19:30
Fr 26.6.2026, 19:30
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Opéra comique in drei Akten / vier Bildern (1875)
Komponist Georges Bizet. Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée.
Auf in den Kampf! Mitreißende Rhythmen, hinreißende Melodien. Zwei Machos und eine starke Frau: Carmen - dazu die Hitze Spaniens. Der richtige Mix für Lust und Tod. "Ein in höchstem Maße unmoralisches Werk", verriss man die Uraufführung. Stimmt! Und das ist gut so. Bizets Meisterwerk zieht in den Bann.
Musikalische Leitung: Karel Mark Chichon
Nach einer Produktion von: Lina Wertmüller
Bühne und Kostüme: Enrico Job
Licht: Franco Marri
Chor: Christoph Heil
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
empfohlen ab 10 Jahren
In französischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten
Termine
Sa 13.6.2026, 19:00
Di 16.6.2026, 19:00
Fr 19.6.2026, 19:00und weitere Termine
So 21.6.2026, 18:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Bewertungen & Berichte Kinderkonzert: Die Weltraum-Oma
Liederabend
Porträtkonzert des Opernstudios
Jeweils zwei Sänger:innen des Opernstudios stellen sich vor
In den Porträtkonzerten des Opernstudios stellen sich zwei Sänger:innen und ein:e Pianist:in aus dem Opernstudio vor. Das Programm besteht ausschließlich aus Liedrepertoire, welches von den Sänger:innen in Absprache mit den Pianist:innen ausgewählt wird und neben Opern einen wichtigen Teil des Gesangsrepertoires bildet. Die Porträtkonzerte bieten in einer netten Atmosphäre die Möglichkeit, die drei Künstler:innen auf ihre Art und mit ihrer Geschichte kennen zu lernen.
Bewertungen & Berichte Porträtkonzert des Opernstudios
Konzert
6. Akademiekonzert: Sebastian Weigle
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Trompete: Johannes Moritz
Orgel: Peter Kofler
Bayerisches Staatsorchester
Sebastian Weigle ist von vielen Opernvorstellungen her schon ein vertrauter Name am Nationaltheater München. Mit Die Liebe der Danae hat der international vielgefragte Künstler kürzlich seine erste Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper einstudiert, nun dirigiert er erstmals auch ein Akademiekonzert. Auf dem Programm stehen zwei Orchesterwerke, die in ihrer Virtuosität und ihrem Farbenreichtum das instrumentale Können eines Orchesters in jeder Hinsicht zur Geltung bringen: Modest Mussorgskis einzige originale Orchesterkomposition Eine Nacht auf dem Kahlen Berge, ein wilder Hexensabbat, und die Orgelsymphonie von Camille Saint-Saëns, inder die neue Orgel der Staatsoper ihre Pracht entfalten darf. In der schönen Tradition des Bayerischen Staatsorchesters, ihre Solopositionen bekleidenden Mitglieder in den Akademiekonzerten vorzustellen, wird Solotrompeter Johannes Moritz das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan interpretieren: ein wahrhaft spektakuläres Stück, in dem der armenische Komponist Elemente der Volksmusik seiner Heimat mit spätromantisch schwelgenden Harmonien und französischem Flair verbindet – eine hinreißende Entdeckung.
Eine Einführung findet 45 Minuten vor Konzertbeginn im Capriccio-Saal statt. Bitte beachten Sie, dass die Platzanzahl begrenzt ist.
Termine
Mo 18.5.2026, 20:00 | Ticket
Di 19.5.2026, 19:00 | Ticket
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
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Bewertungen & Berichte 6. Kammerkonzert: Tiefen der Leidenschaft
Kinderprogramm
Workshops für Kinder
Unsere Besucher:innen wollen wir spielerisch und interaktiv an die Oper und das Ballett heranführen: Zu verschiedenen Familienvorstellungen finden im Vorfeld dreistündige Einführungsworkshops statt. Die Schwerpunkte werden je nach Oper und Ballett unterschiedlich gesetzt und können Schauspiel- und Tanzworkshops, Chorsingen und vieles mehr enthalten. Des Weiteren bieten wir unterschiedliche stückunabhängige Workshops zu Tanz, Musik und Schauspiel an.
Nur für Kinder!
Dauer: 90 Minuten
Termine
Sa 18.4.2026, 10:00 | Ticket
Sa 16.5.2026, 10:00 | Ticket
Sa 16.5.2026, 11:30 | Ticketund weitere Termine
Sa 30.5.2026, 10:00 | Ticket
So 14.6.2026, 14:00 | Ticket
So 28.6.2026, 14:00 | Ticket
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
verschiedene Orte
Eine Führung durch das Nationaltheater gibt Ihnen die Möglichkeit, die Oper von einer neuen Seite zu entdecken. Sie vermittelt Wissenswertes über die verschiedenen Abläufe im Haus und über den Aufwand, der erbracht werden muss, bevor es am Abend heißen kann: „Vorhang auf!“ Sie erfahren interessante Informationen über die Architektur des Hauses und die Persönlichkeiten, die die über 350-jährige Geschichte der Bayerischen Staatsoper geprägt haben. Der Rundgang beinhaltet unter anderem die Besichtigung des Königssaals, der Ionischen Säle, des Zuschauer:innensaals sowie, nach Verfügbarkeit, des Bühnenbereichs.
Treff: Freunde-Foyer (Eingang Nord, Alfons-Goppel-Straße)
Dauer: ca. 1 Stunde
Nicht barrierefrei
€ 15
Termine
So 19.4.2026, 14:00
Do 23.4.2026, 14:00
So 26.4.2026, 14:00und weitere Termine
Do 30.4.2026, 14:00
So 3.5.2026, 14:00
Mi 6.5.2026, 14:00
Do 14.5.2026, 14:00
So 17.5.2026, 14:00
Sa 23.5.2026, 14:00
Mo 25.5.2026, 14:00
Fr 29.5.2026, 14:00
So 31.5.2026, 14:00
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Bewertungen & Berichte Führung durch das Nationaltheater
Kinderprogramm
Kinderführung „Abenteuer Oper"
Für 6- bis 12-Jährige
Wie wird in der Oper das unterschiedliche Licht erzeugt? Wer sagt den Sänger:innen den Text ein? - Die „Abenteuer Oper“-Führung beantwortet diese Fragen und soll die Kinder vor allem auf die Welt der Oper und den riesigen Betrieb, der dahinter steckt, neugierig machen: angefangen von der interessanten Geschichte des Hauses bis hin zu den Räumlichkeiten wie der Königsloge, dem Zuschauerraum und dem Bühnenbereich.
Die Führungen sind ausschließlich für Kinder. Für die Eltern findet parallel eine Erwachsenenführung statt.
Die Bayerische Staatsoper führt mit der Spielzeit 2020/21 ihr bisheriges Live-Streaming-Angebot fort und präsentiert Neuproduktionen der Saison auf STAATSOPER.TV. Auf Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas folgen ab Anfang November sieben weitere Live-Übertragungen. Seit November 2020 stehen zusätzlich MONTAGSSTÜCKE im kostenlosen Stream auf dem Programm.
Ort
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Online
Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.
Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.
Kontakt
Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München