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Pinakothek der ModerneBarer Straße 40
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Sweeter than Honey
Ein Panorama der Written Art
Die Written Art Collection ist in ihrem Sammlungsprofil einzigartig. Erstmals widmet die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne den Werkbeständen aus skripturaler und textbasierter Kunst eine umfassende Sonderausstellung. Rund 60 künstlerische Positionen laden die Besucher:innen in einem Parcours auf 1.200 qm Ausstellungsfläche ein, das Panorama der Written Art zu entdecken und die Wechselbeziehung von Schrift und Bild in all ihren Facetten zu erkunden. Die Auswahl der Werke präsentiert Schrift als künstlerisches Medium und Material von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.„Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ eröffnet einen spannungsreichen, gesellschafts-politischen Dialog von Künstler:innen aus einer kulturübergreifenden, globalen Perspektive. Der Ausstellungstitel wurde inspiriert von dem Werk „Knowledge Is Sweeter Than Honey (Arabic)” (2012) aus der Mashrabiya-Serie der ägyptisch-deutschen Künstlerin Susan Hefuna. Honig ist ein fluides, kulturübergreifendes Element und Symbol für die Süße von Erkenntnis und Weisheit. Zugleich steht der Titel auch dafür, dass bittere Worte durch Kunst und Poesie „süßer als Honig“ werden können. Somit verdeutlicht er die poetische Kraft der Kunst, Wissen auf sinnliche Weise zu vermitteln.
Das Phänomen der Schrift im Bild wird im handschriftlichen Ausdruck, in Kalligrafie und Typografie erkundet. Ausgehend vom Informel der 1950er-Jahre über die Konzeptkunst seit den 1960er-Jahren stellen die über 100 präsentierten Werke die Kontinuität der Bedeutung geschriebener Kunst über Generationen und Kulturen bis in die Gegenwart vor. Künstler:innen erfinden fantasievolle Alphabete und abstrakte Zeichensprachen, schreiben Gedichte und Kalendereinträge, zitieren aus Literatur und politischen Dokumenten, übersetzen Gedanken und Gespräche in gesprayte, grafische, gestische oder gestickte Botschaften. Die Performativität des Schreibens wird in materiellen und körperlichen Spuren in der Malerei und Fotografie sowie in raumgreifenden Werken erfahrbar.
„Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ ist die bislang umfassendste Präsentation der Written Art Collection und stellt damit den Höhepunkt der langfristigen Kooperation mit der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne dar.
Mit Werken von Etel Adnan, Nasrollah Afjei, Maliheh Afnan, Khaled Al-Saai, Mounira Al Solh, Siah Armajani, Younes Baba-Ali, Willi Baumeister, Alighiero Boetti, Peter Brüning, Sophie Calle, Chen Danqing, Claudia Comte, Thierry De Cordier, Mohammad Ehsaei, Golnaz Fathi, Jilali Gharbaoui, Karl Otto Götz, Adolph Gottlieb, Katharina Grosse, Gu Wenda, Shilpa Gupta, Andreas Gursky, Hans Hartung, Susan Hefuna, Hans Hofmann, Jenny Holzer, Rebecca Horn, Yūichi Inoue, Alfredo Jaar, On Kawara, Franz Kline, Glenn Ligon, Nja Mahdaoui, Mark Manders, Brice Marden, André Masson, Hassan Massoudy, Georges Mathieu, Henri Michaux, Joan Mitchell, Shiryū Morita, Farhad Moshiri, Adam Pendleton, Qiu Zhijie, Walid Raad, Ed Ruscha, Kazuo Shiraga, Pierre Soulages, Hiroshi Sugimoto, Rirkrit Tiravanija, Mark Tobey, Lawrence Weiner, Fritz Winter.
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Stefan Rinck
DER ALPEN-CLAN KEHRT ZURÜCK
Über das RotundenprojektZweifellos sind die Skulpturen von Stefan Rinck keine Leichtgewichte. Und doch erscheinen sie wie federleichte Phantasiespiele, in denen der Bildhauer Facetten der High- und Low-Kultur mit Epochen der Kultur- und Kunstgeschichte wagemutig verwirbelt. Ihre widersprüchliche Natur wirkt bezwingend, da sie weniger als steinschwere Monumente denn mehr als freigeistige Capriccios Eindruck machen. Es ist diese Selbstverständlichkeit, die einnehmend auf uns wirkt. Allesamt sind es künstlerische Parameter, die Stefan Rinck in seinem Werk verfolgt. Mit Fingerspitzengefühl justiert er sie von Skulptur zu Skulptur fortwährend neu aus. Vice versa stimulieren sie seine künstlerische Auseinandersetzung mit der Welt.
Unter seinen Händen wachsen sich rohe Gesteinsbrocken zu unbekannten sublimen Wesen aus. Schon bei der Vorauswahl der jeweiligen Steinart denkt er die für das Material spezifischen Bearbeitungsmethoden mit, um der allure der zukünftigen Skulptur gerecht zu werden. Mit der Kennerschaft des Steinmetzes kann sich sein Blick sprunghaft vom eher spröden, lehmfarbenen Elbsandstein hin zum harten und farbintensiven blauen Macauba- oder grünen Atlantis-Quarzit wenden, um unvermutet einen Block schneeweißen Statuario-Marmor, das Nonplusultra jedes klassischen Bildhauers, für seine nächste folie ins Auge zu fassen. Die Material-Melange seines Skulpturenparks beschwört ein phantastisches Panoptikum flirrender Lebensgeister herauf, denen er Leben einhaucht. Mit ihrem vielfach überdrehten Habitus erinnern sie an Picassos extraterrestrische Gaukler der blauen und rosa Periode. Wie sie bevölkern Rincks Statuen unsere Lebenswelt, ohne unsere Realität zu teilen. Das macht sie für uns so anziehend. Unvermittelt werden wir berührt von der Fremde ihres märchenhaften Habitats, das aus der Nähe, aber mit sicherem Abstand betrachtet, unserer menschlichen Natur mit ihren Sehnsüchten und Ängsten nicht unähnlich ist.
Damit zieht uns der vielbelesene Künstler auch tief in die Kultur- und Kunstgeschichte hinein, die sich in seinem Werk ablesen lässt, und teilt seinen Wissensschatz mit uns. Beispielsweise ist seine Begeisterung für die romanische und gotische Kathedralskulptur unübersehbar. Spaßhalber könnte man meinen, dass er in seinen Skulpturen ihren Abwehrzauber für die Gegenwart aktiviert. Vielfach sind es epochale Meilensteine, die er zitiert und in eine neue, zeitgemäße Form transferiert, um nicht zuletzt mit seinem Werk auf die Gegenwart zu reagieren.
Die aktuelle Publikation erscheint anlässlich von Stefan Rincks Einzelausstellung in der Pinakothek der Moderne. Ab Ende 2025 realisiert er das erste von drei Rotundenprojekten, die von der Staatlichen Graphischen Sammlung München kuratiert werden. Der dazugehörige Katalog versammelt zentrale Skulpturen, die der Künstler in den letzten zehn Jahren geschaffen hat, und gibt einen Überblick über seine eigensinnige künstlerische Entwicklung. Daneben dokumentiert er Rincks fulminantes Crescendo von mehr als dreißig neu geschaffenen Skulpturen, die unter dem Titel Der Alpen-Clan kehrt zurück in die Pinakothek Einzug gehalten haben. Wie selbstverständlich beschwören sie ein bajuwarisches Lebensgefühl herauf, in dem tradierte Kulturpraktiken wie Brauchtum und Aberglauben, aber auch Heimatstolz und nicht zuletzt Festtagskultur neu interpretiert werden. Rincks jüngst geschaffenes Panoptikum für die Pinakothek der Moderne hinterfragt mit Humor in seiner ortspezifischen Installation regional geprägte kulturelle
Praktiken, macht sie sich zu eigen und deutet sie um. Nicht ohne ein Augenzwinkern stellt er – man erinnere sich an die hierarchische Strukturen außer Kraft setzende mittelalterliche Festkultur, wie sie beispielsweise noch rudimentär im bayerischen Fasching fortlebt – der bestehenden Ordnung eine Alternative gegenüber. Hier zeigt sich seine subtile künstlerische Strategie, mit der er komplexe Fragen eher zur Diskussion stellt, als dass sein Werk eindimensionale Antworten bereithält.
(Bild: Stefan Rinck: Alles von Dostojewski, 2025
Sandstein, 82 x 78 x 55 cm
Foto: Matthias Kolb, © VG BildKunst, Bonn 2025)
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City in the Cloud: Data on the Ground
The Architecture of Data
Die zunehmende Datafizierung unseres virtuellen und physischen Lebens führt zu einem exponentiellen Wachstum globaler Dateninfrastrukturen. Neue Rechenzentren breiten sich über weite Flächen aus, während Städte und Länder auf globaler Ebene miteinander konkurrieren. Der wirtschaftliche Nutzen fordert jedoch einen hohen sozialen und ökologischen Preis, der vielerorts von lokalen Gemeinschaften und Umweltschutzbewegungen infrage gestellt und angefochten wird. Als energiehungrige, ressourcenintensive Anlagen sind die Rechenzentren ebenso auf sauberes Wasser und lokale Energienetze angewiesen wie die Menschen vor Ort. Eine Realität, mit der Ungleichheiten und eine Machtkonzentration zugunsten einiger weniger multinationaler Konzerne einhergehen. Das Interesse der Allgemeinheit in Bezug auf Datenproduktion und Datenrechte wird in der öffentlichen Debatte ausgelassen, während Daten und ihre Infrastrukturen praktisch zur neuen Währung geworden sind. Dies erhöht den Druck, noch mehr kritische Rohstoffe wie Lithium, Kupfer, Kobalt und Zinn zu fördern.Diese Ausstellung setzt sich kritisch mit den Auswirkungen von Dateninfrastrukturen auseinander, indem sie deren Materialität beleuchtet und die Orte und Räume aufzeigt, an denen Daten produziert und konsumiert werden. Wie kann der steigende Bedarf an Daten und Dateninfrastrukturen gesteuert und mit einer gerechten und ausgewogenen Entwicklung in Einklang gebracht werden?
Welche Auswirkungen hat die allgegenwärtige Datafizierung auf die natürlichen Landschaften, die Produktion von Raum, die architektonische Praxis und Erinnerung oder das Kulturerbe? Indem Orte der Datenkonstruktion offengelegt werden und das Bewusstsein für unseren planetarischen Daten-Fußabdruck geschärft wird, entstehen Fragen zum Umgang mit Daten: Was soll behalten und was losgelassen werden? Im Fokus stehen zudem die Auswirkungen der Digitalisierung auf Aspekte der Architekturproduktion und des architektonischen Erbes. Mit dem Ziel, Dateninfrastrukturen sichtbar zu machen, eröffnet die Ausstellung eine Diskussion über deren potenzielle Rolle bei der Förderung einer demokratischen und ökologisch-technologischen kollektiven Zukunft.
Die Ausstellung organisiert sich um eine Abfolge von Fragen, die im Ausstellungsraum sichtbar gemacht und im Ausstellungskatalog theoretisch weiterentwickelt werden. Sie folgen einer Argumentation, die Dateninfrastrukturen anhand von Kategorien wie Materialität, Produktion, Konsum und Vernichtung prüft und die Art und Weise, wie Daten die Architekturpraxis, unser Verhältnis zu Erinnerung, Geschichte und Kulturerbe geprägt haben, hinterfragt. Ergänzt wird die Ausstellung durch „Data Talks“, einen Podcast, der im Ausstellungsraum aufgezeichnet und live gestreamt wird und damit die Diskussion für ein breiteres Publikum öffnet.
Kurator: Damjan Kokalevski
Leitende Wissenschaftlerin: Marina Otero Verzier
Kuratorische Assistent:innen: Ramona Kornberger, Leo Paulmichl, Māra Starka
Öffentliches Programm: Sarolta Szatmári
Studentische Hilfskraft: Yuval Ehud
Architektur: CPWH
Grafik: Wiegand von Hartmann
Interaktive Gestaltung: 3e8 Studio
Die Ausstellung wird begleitet von einem Katalog, herausgegeben von Cara Hähl-Pfeifer, Damjan Kokalevski und Andres Lepik und veröffentlicht von ArchiTangle.
Die Ausstellung wird unterstützt von: PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.
Kooperationspartner: Deutsches Museum; Digitaler Zwilling München - Landeshauptstadt München, Kommunalreferat, GeodatenService
Unternehmenssponsor: beMatrix Deutschland GmbH
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Thomas Scheibitz:
A Tribute to Hermann Glöckner
Zweifellos zählt der Maler und Bildhauer Thomas Scheibitz (*1968) zu den Schlüsselfiguren seiner Generation. Seit seinem künstlerischen Beitrag für den deutschen Pavillon 2005 auf der 51. Biennale in Venedig, mit dem er die Aufmerksamkeit des internationalen Publikums auf sich zog, gehört er zu den Künstlern, die immer wieder aufs Neue mit ihrem vielschichtigen Werk überraschen.Thomas Scheibitzʾ künstlerische Handschrift besticht durch eine genuine ikonographische Bildsprache, die zwischen den beiden großen Themen Abstraktion und Figuration oszilliert. Er verschränkt Architekturzitate sowie Facetten von Landschaftsprospekten mit Elementen aus der zeitgenössischen Medienwelt, der Werbung und nicht zuletzt der Alltagskultur. Gezielt widersetzen sich seine dynamischen Bildwelten einer statischen Ordnung. Vielmehr scheinen sie sich fortwährend neu zu organisieren und einen Abgleich mit unserer Lebenswirklichkeit zu motivieren, was der Künstler durch visuelle Schlüsselreize herausfordert.
Dass Scheibitz sich nicht scheut, mit Meistern der Klassischen Moderne in ein künstlerisches Zwiegespräch zu treten, hat er bereits 2019 mit der beeindruckenden Ausstellung Pablo Picasso x Thomas Scheibitz. Zeichen Bühne Lexikon im Berliner Museum Berggruen bewiesen. Hier setzte er seine Bildwelten in Dialog zu einzelnen Werken Picassos, der überraschende Korrespondenzen und im Zusammenspiel neue Sichtweisen auf die Arbeit beider Künstler ergab.
Für sein Debüt in der Pinakothek der Moderne wird Thomas Scheibitz für die Ausstellungsräume der Staatlichen Graphischen Sammlung München ein malerisches und bildhauerisches Gesamtkunstwerk schaffen, das sich in drei Phasen vom Foyer, über den Vitrinengang bis hin zu den Ausstellungsräumen dem plastischen und zeichnerischen Werk des Dresdner Künstlers Hermann Glöckner (1889–1987) widmet. Sein künstlerischer Dialog wird sich fortschreitend entwickeln, vernetzen und schlussendlich zu einer kongenialen Hommage steigern. Schon während seiner Zeit an der Dresdner Akademie hat Scheibitz den Artists‘ Artist Hermann Glöckner, einen Geheimtipp unter Künstlern, schätzen gelernt. Nie aber hätte er in Erwägung gezogen, seine eigenen Werke in einen künstlerischen Dialog mit dem Meister der leisen Töne zu setzen. Beeindruckend ist, wie Thomas Scheibitz in seinem Münchner Ausstellungsprojekt als Künstler und Kurator zugleich tätig ist. Es spricht für sein Einfühlungsvermögen, wenn er sein Werk als Katalysator nutzt, um die feingeistige Noblesse dieses Altmeisters spielerisch leicht in Szene zu setzen und Hermann Glöckner einmal mehr überraschend zeitgenössisch erscheinen zu lassen.
Seit nahezu einem Jahrzehnt hat die Staatliche Graphische Sammlung München einen herausragenden Werkbestand graphischer Arbeiten Hermann Glöckners mit Expertise zusammengetragen, die im nationalen Vergleich ihres Gleichen sucht. Zweifellos gehört Glöckner zu einer kleinen Gruppe ostdeutscher Künstler der Klassischen Moderne und der verlorenen Generation zwischen den Weltkriegen, die erst nach dem Mauerfall ins gesamtdeutsche Blickfeld der Kuratoren und Museen geraten ist. Mit der Ausstellung Hermann Glöckner. Ein Meister der Moderne hat die Staatliche Graphische Sammlung München bereits 2019 in einem avantgardistischen Ausstellungsdisplay Glöckners singuläres Tafelwerk einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.
Mit dem Ausstellungsprojekt Thomas Scheibitz – A Tribute to Hermann Glöckner geht die Sammlung jetzt noch einen Schritt weiter. Nach einer zurückliegenden umfangreichen Schenkung von Entwurfszeichnungen für bauplastische Arbeiten von Hermann Glöckner wird Scheibitz nicht nur aus diesem jüngsten Bestandszuwachs der Sammlung auswählen und ihn in sein dreidimensionales Raumkunstwerk integrieren. Vielmehr wurden plastische Hauptwerke aus renommierten deutschen Museen und Privatsammlungen entliehen, die durch Thomas Scheibitz den Stellenwert dieses Künstlers der Klassischen Moderne auf einer raumplastischen Bühne in ein neues Licht rücken.
Damit verspricht die jüngste Ausstellung des Münchner Museums eine ganz neue Weise der dialogischen Präsentation, die eine sinnliche und ästhetische Form des Erkenntnisgewinns bereithält, wie man sie für Hermann Glöckners Werk noch nicht erlebt hat.
Nicht zuletzt markiert die Ausstellung Thomas Scheibitz – A Tribute to Hermann Glöckner den Abschluss eines mehrjährigen Forschungsprojekts an der Staatlichen Graphischen Sammlung München zu Hermann Glöckners plastischen Arbeiten, das von einem kritischen Werkverzeichnis gekrönt wird. Die wissenschaftliche Bearbeitung durch Konstanze Rudert wurde von der Ernst von Siemens Kunststiftung großzügig gefördert. Bereits in den 1970er-Jahren begann Werner Schmidt (1930–2010) vom Dresdner Kupferstich-Kabinett gemeinsam mit Hermann Glöckner, dessen umfangreiches Œuvre für ein Werkverzeichnis zu erfassen. Das Projekt wurde jetzt auf Initiative von Michael Hering, dem Direktor der Staatlichen Graphischen Sammlung München, wieder aufgenommen. Mehr als 600 plastische Werke konnten inzwischen verzeichnet werden, die in einem repräsentativen Katalog vorgestellt werden, der parallel zur Ausstellung erscheint.
Michael Hering
Direktor, Staatliche Graphische Sammlung München
(Bild: Thomas Scheibitz, Monogramm für Hermann Glöckner, 2025, Vinyl, Acryl und Pigmentmarker auf Leinwand, 62 x 38 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2025 / Courtesy of the Artist und Sprüth Magers)
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Robotic Worlds
Zu Beginn des sogenannten Zeitalters der Roboter widmet sich Die Neue Sammlung diesen vergleichsweise jungen Zeitgenossen des Menschen. Seit über 100 Jahren prägen Roboter unsere Vorstellungen von zukünftigen und parallelen Welten. In den letzten Jahren sind sie fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Expert:innen zufolge werden ihre Einsatzgebiete in den kommenden Jahren rasant zunehmen.An diesem historischen Wendepunkt richtet die Ausstellung den Blick auf die menschliche Vorstellung von Robotern sowie ihre reale Form und Funktion. Präsentiert werden herausragende Roboter und Roboter-Spielfiguren von ca. 1960 bis heute. Sie zeigen sowohl, welche menschlichen Fantasien und utopischen Welten mit Robotern verbunden sind, als auch die verschiedenen Umsetzungen und Gestaltungen funktionaler Roboter.
Die Spielfiguren sind meist der Mensch- und Tierwelt eher unähnlich, sie erscheinen als kraftstrotzende, zu übermenschlichen Taten fähige Automaten. Tatsächliche Roboter zeigen ein vielfältigeres Bild, das je nach Einsatzgebiet stark variiert. Haushaltshelfer und echte Spielzeugroboter wurden in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren meist in Tierform ausgeführt, um sie dem vertrauten Bereich der Haus- und Nutztiere zuzuordnen. In jüngerer Zeit sind einige Service-Roboter auch neutral gehalten. Die humanoiden Roboter des letzten Jahrzehnts bis in unsere Gegenwart werden hingegen dem Menschen immer ähnlicher, und sie übernehmen auch menschliche Aufgabenbereiche, von der Konversation über das Erledigen von Haushaltsarbeiten bis hin zu automatisierten Pfleger:innen und Ärzt:innen.
Präsentiert werden Meilensteine der Roboterentwicklung aus der eigenen Sammlung sowie spektakuläre Leihgaben des Lehrstuhls für Kognitive Systeme der TU München, die diesen Bestand durch lebensgroße humanoide Roboter ergänzen. So können unterschiedliche Einsatzgebiete der Robotik gezeigt werden, wie Haushalt, Industrie, Rettungswesen, Kommunikation und Pflege sowie Forschung und Bildung.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit Prof. Gordon Cheng und dem Lehrstuhl für Kognitive Systeme der TU München. Robotic Worlds ist Teil der Neugestaltung des Ausstellungsrundgangs zum 100-jährigen Jubiläum der Neuen Sammlung, die neue thematische Schwerpunkte setzt. Das Raumkonzept einer Fertigungsstraße wurde von dem Münchner Designbüro OHA Office (Office Heinzelmann Ayadi) entwickelt.
(Bild: Mark Tilden, Spielzeugroboter Roboquad, 2007, Wowwee Group; Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo))
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100 Jahre - 100 Objekte
ZUM 100 JÄHRIGEN BESTEHEN DER NEUEN SAMMLUNGAnlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums präsentiert sich Die Neue Sammlung mit einer Ausstellung von 100 Objekten. Die Auswahl veranschaulicht den Reichtum und die Vielfalt ihres Sammlungsbestandes. Gezeigt werden neben zahlreichen ikonischen Werken viele unbekannte Schätze, die bislang noch nie in der Pinakothek der Moderne zu sehen waren. Die Präsentation folgt dabei keiner traditionellen Chronologie. Stattdessen richtet sie den Blick auf die Zeit, in der die Objekte ins Museum gelangten und ermöglicht so eine neue Sicht auf die Historie des Hauses. Wann wurde etwas gesammelt? Folgen die Erwerbungen neuen Erkenntnissen oder Moden? Wie haben sich die Sammlungsgebiete über die Jahre entwickelt? Die Präsentation bildet Tendenzen, Erkenntnisse und Einflüsse ab, um die Sammlung neu zu befragen und erlebbar zu machen.
(Bild: Eileen Gray, S-Chair, um 1938, André-Joseph Roattino (zugeschrieben), Castellar, Frankreich; Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo))
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Die Farbe von Glas
Dauerausstellung
Glas in seiner technischen Vielfalt und brillanten Farbenpracht zeigt Die Neue Sammlung in einer Auswahl ihrer Highlights.Seriell hergestelltes Hohlglas für den alltäglichen Gebrauch, einzigartige, freie Objekte aus Glas als auch architekturbezogene Entwürfe – die Präsentation stellt nicht nur die Faszination von farblosem und farbigem Glas dar, sondern auch technische Kunstfertigkeit, vielseitige Formensprache und unterschiedliche Funktionsanforderungen.
Dabei spiegelt sich auch die Sammlungsgeschichte wider: es wurde seit Gründung des Hauses 1925 international und zeitgenössisch gesammelt.
In einer Rauminszenierung werden Design, Handwerkskunst und freie Kunst miteinander verschränkt und durch Positionen aus den Bereichen Architektur und Fotografie ergänzt.
In Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum setzt Die Neue Sammlung in ihren Räumen neue thematische Schwerpunkte.
Ausstellungsdesign:
OHA (Sami Ayadi, Jan Heinzelmann)
Gefördert von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne
Eröffnung: 04.07.2024, Dauerausstellung
(Bild: Stanislav Libensky und Jaroslava Brychtova, Objekte Prostor I., Prostor II., Prostor III. (Space I., Space II., Space III.), 1991/1992, Foto: Die Neue Sammlung, Alexander Laurenzo)
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Ins Freie
Dauerausstellung
Die Ausstellung „Ins Freie“ nimmt eine grundlegende menschliche Sehnsucht in den Blick: den Drang nach draußen. Egal ob in die Natur, den Park, den heimischen Garten oder die Stadt, allein oder in Gesellschaft – das Bedürfnis, freie Zeit im Außenraum zu verbringen, ist heute aktueller denn je.Im Design spiegelt sich diese jahrhundertealte Sehnsucht auf vielfältige Weise wider, sei es in Entwürfen für den Außenbereich, in Sportgeräten oder in falt-, klapp- und tragbaren Objekten. Auch die Natur selbst dient als Inspirationsquelle für Designobjekte. Die Exponate reichen von Campingzubehör aus der ehemaligen DDR über 3D-gedruckte Gartenstühle aus Recyclingkunststoff bis hin zu Parkmobiliar, das Social Distancing unterstützt. Insgesamt sieben Themenkomplexe gliedern die Ausstellung und verweisen auch auf verschiedene Sammlungsbereiche des Museums: „Draußen = Drinnen“, „Sitzen im Freien“, „Camping in der DDR“, „Urbane Mobilität“, „Park und Pandemie“, „Sport in der Natur“ und „Föhnhimmel“.
Ein Steg, der wie die gesamte Ausstellungsarchitektur aus recyceltem und wiederverwendbarem Material besteht, führt durch den Raum und ermöglicht Perspektiven auf die unterschiedlichen Themen und Zeiten. Die präsentierten Objekte machen deutlich, dass Design stets gesellschafts- und zeitgebunden ist. Zum Beispiel das Material Kunststoff: In den 1960er-Jahren scheinbar zukunftsweisend ist es heute ein kaum lösbares Umweltproblem. Aktuell stellen vor allem Fragen der Nachhaltigkeit Designerinnen und Designer vor große Herausforderungen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem stets wandelbaren Verhältnis von Mensch und Natur, von privatem und öffentlichem Raum, von drinnen und draußen, aber auch mit unserer Verantwortung gegenüber „Ins Freie“ zu beschäftigen.
Die Ausstellungsgestaltung wurde entwickelt in Kooperation mit dem Designer Hannes Gumpp. Zur Ausstellung erscheint ein Objektheft in Deutsch, Englisch und Leichter
Sprache.
Kooperationspartner:
DOK.fest München
Goethe Institut
Kunstareal München
Hochschule für Musik und Theater, München
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Kitchen Culture
Von der ersten Einbauküche bis zur individuell konfigurierten Küche
Dauerausstellung
Von der ersten Einbauküche bis zur individuell konfigurierten Küche von heute liegen knapp 100 Jahre. Eine lange Zeit, in der Designer und Designerinnen immer wieder neue Lösungen entwickelten und damit zugleich auf die Veränderungen der Gesellschaft und unseres Alltagslebens reagierten.Die Spannbreite reicht von der simplen Kochzelle bis zur Küche als kommunikatives Zentrum des Wohnbereichs. Aus dem umfangreichen Bestand der Neuen Sammlung werden die designhistorischen Meilensteine der Küchengeschichte präsentiert: Den Anfang bildet die Frankfurter Küche von Grete Schütte-Lihotzky, gefolgt von den Entwicklungen am Bauhaus und der Nachkriegszeit, von Le Corbusiers Küche für die Unité d´habitation in Marseille oder Arne Jacobsens Interbauküche in Berlin. Für neue Ansätze stehen Stefan Wewerkas Küchenbaum oder die Werkbank von bulthaup, die mit der Küche von J*Gast bis in unsere unmittelbare Gegenwart reichen und ein Bild von der Vielfalt heutiger Anforderungen, neuer Ideen und gestalterischen Vorstellungen vermitteln.
In Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum setzt Die Neue Sammlung in ihren Räumen neue thematische Schwerpunkte.
Ausstellungsdesign: OHA (Sami Ayadi, Jan Heinzelmann)
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Paula Scher:
Type is Image
Paula Scher (geb. 1948) ist die international einflussreichste und erfolgreichste Grafikerin ihrer Generation. Ihre Entwürfe haben Generationen von Designer:innen geprägt und sind zu Ikonen des Grafikdesigns geworden. Dabei steht für die Grafikerin die Schrift, also die Typografie im Zentrum ihrer Arbeiten. Die Neue Sammlung – The Design Museum zeigt mit „Paula Scher: Type is Image“ die erste Einzelausstellung in Deutschland.Von ihren frühen und preisgekrönten Album-Covern der 1970er Jahre, über ihre langjährige Arbeit für das New York Public Theater und Corporate-Identity-Aufträge wie jenen für Microsoft Windows 8 bis zu ihren jüngsten Arbeiten an handgemalten Landkarten wird das gesamte Spektrum ihrer Arbeit in herausragenden Entwürfen vorgestellt.
Mit „Paula Scher: Type is Image“ präsentiert Die Neue Sammlung – The Design Museum das umfangreiche und vielfältige Werk dieser Grafikerin auf spielerische Weise in einer neu entwickelten raumbezogenen Inszenierung.
Gefördert von Allianz; PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne
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Sammlung Moderne Kunst
Die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne knüpft genau dort an, wo die Sammlungspräsentation der Neuen Pinakothek endet, nämlich bei der Kunst nach etwa dem Jahr 1900. Sie zählt mit ihren insgesamt über 20.000 Werke umfassenden Beständen zu den international führenden Institutionen für Malerei, Plastik, Fotografie und Neue Medien. Ihr Sammlungsspektrum reicht von den wichtigsten Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. In dialogischen Vergleichen und individuellen Künstlerräumen werden formale und inhaltliche Fragestellungen der Moderne aufgezeigt. Sie spiegeln die veränderten Bedingungen einer durch Technologieoptimismus, Fortschrittskult und zugleich Krisenbewusstsein geprägten Zeit. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die historischen Bedingtheiten des 20. und 21. Jahrhunderts in der Sammlungspräsentation sichtbar und beispielsweise die Einwirkungen von Krieg und Diktatur auf die Kunst vermittelt werden.Der kubistischen und futuristischen Neudefinition einer autonomen Kunst steht in der reichen Sammlung des Expressionismus die Frage nach den veränderten Bedingungen des Menschen in der Moderne gegenüber. Die Künstler der Brücke und des Blauen Reiter sowie Max Beckmann, der mit einer einzigartigen Werkdichte vertreten ist, vermitteln dies auf eindrucksvolle Weise, wie auch die moderne Fotografie, die durch August Sander, Albert Renger-Patzsch und Florence Henri repräsentiert wird. Die Bildfantasie und der formale Erfindungsreichtum von Pablo Picasso kommen in umfänglichen Werkgruppen ebenso zum Tragen wie die surrealistische Verrätselung der Welt bei Max Ernst, René Magritte und Salvador Dalí.
Wichtige Themen seit 1960, etwa die formale und inhaltliche Erweiterung des Kunstbegriffs, die Nobilitierung des Alltäglichen und die damit einhergehende Diskussion über die Gleichrangigkeit von Trivial- und Hochkultur stehen im Zentrum umfangreicher Werkblöcke von Joseph Beuys, Andy Warhol, Dan Flavin, Donald Judd, Georg Baselitz, Jeff Wall, Rosemarie Trockel und Anselm Kiefer. Die jüngsten Entwicklungen, die das traditionelle Gattungsverständnis erweitern, kommen besonders in Rauminstallation, Performance und Medienkunst zum Ausdruck (Pipilotti Rist, Wolfgang Tillmans). Hier wird die Präsentation häufiger verändert, ebenso wie in dem nahegelegenen, ebenfalls zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehörenden Museum Brandhorst.
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Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bewerten:
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Bildung & Vermittlung
Vermittlung ist die Sprache des Museums. Die Pinakotheken schaffen Zugänge zu den Kunstwerken unserer Gesellschaft. Menschen werden angeregt, mitzumachen und mitzubestimmen. Die Auseinandersetzung mit publikumsrelevanten Inhalten anhand von Objekten findet ihren Ausdruck in verschiedensten Formaten – personal und medial.Kunst soll Fragen aufwerfen, provozieren, stimulieren und neue Horizonte eröffnen.
Kinder und Familien
Besonders an den Wochenenden und in den Ferien können Kinder und Familien in Führungen und Workshops gemeinsam Kunstwerke entdecken und selbst gestalterisch aktiv werden. Unsere Kreativhefte laden zum Mitmachen und Erforschen ein, unsere Audioangebote zum Lauschen und Staunen.
Jugend
Ob im Rahmen von Ausstellungen oder in unseren Sammlungen: Wir laden Jugendliche ein, in Workshops oder Projekten spannenden Kunstwerken aus acht Jahrhunderten zu begegnen und ihre eigenen Sichtweisen einzubringen. Von Leonardo bis Shrigley – von alten Maltechniken bis zu aktuellen Trickfilmen!
Erwachsene
Unter dem Motto „Originale erleben“ finden Sie vor Ort eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten zu Themen der Sammlungen und Sonderausstellungen. Audioguides, Führungen, Dialoge, Workshops und vieles mehr begleiten Sie auf Ihren Rundgängen. Von Zuhause aus erkunden Sie unsere Live-Angebote im digitalen Raum: u.a. Live Chats oder die Online-Factory des Museum Brandhorst.
Kita und Schule
Neben den Programmen PIN.A und PIN.OCCHIO bietet auch das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) ein umfangreiches Programm für Schulklassen aller Jahrgangsstufen und Schularten und für Gruppen aus Kindertageseinrichtungen an. Die dialogischen Themenführungen beziehen vielfältige Vermittlungsmethoden ein, um Kindern und Jugendlichen die aktive Begegnung mit den Exponaten zu ermöglichen. Viele Führungen können mit einem bildnerisch-kreativen Praxisteil im Praxisraum oder vor den Exponaten in den Ausstellungsräumen ergänzt werden. Zudem bietet das MPZ digitale Vermittlungsangebote direkt für das Klassenzimmer sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal an.
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Pinakothek der Moderne
Ein Haus, vier Museen: die Pinakothek der Moderne vereint vier Museen unter einem Dach! Die einzigartige Konstellation der Zusammenschau von Kunst, Graphik, Architektur sowie Design ermöglicht eine einzigartige multidisziplinäre Programmatik.Pinakothek der Moderne bewerten:
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- Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968
- Koo Jeong A. Haus der Magnet
- Gülbin Ünlü. Nostralgia
- Ausstellung der Ausstellungen
- Online-Shop: Ausstellungskataloge & Editionen
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