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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.

Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.

Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

Bewertungschronik

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Lesung

Barbara Keller, Wolfgang Pullmann, Wilma Solarz:
Hörstoff

Lesungen mit Musik
Beteiligte: Barbara Keller, Wilma Solarz, Wolfgang Pullmann

Barbara Keller begibt sich diesmal auf Reisen, beobachtet, wundert sich, nimmt zur Kenntnis, lässt sich überraschen. Wie fast immer ist das zu Hörende mit leisem Humor verbrämt.
Wolfgang Pullmann liest aus seinen philosophischen Essays: „Die Sokratische Methode“. Diese betrifft viele Bereiche des Lebens und war in der Antike Teil einer Lebensform des praktischen Miteinander-Umgehens und des -Sprechens. Der Philosoph erläutert an Beispielen, wie Philosophie orientierungsgebend und handlungsleitend sein kann.“ Er wird die Lesung am Klavier jazzig umrahmen.
Die „gereimten Gedanken“ von Wilma ­Solarz handeln von den Dingen des täglichen Lebens. Sie sagt: „Ich liebe es, Menschen zu beobachten und ihre kleinen Fehler und Schwächen ‚augenzwinkernd’ zu verschriftlichen.“ Als Sahnehäubchen gibt es Liebesgedichte.

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Eintritt € 12/10/8

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© Marko Lipus
Lesung

Klemens Renoldner:
Die Wolken von beiden Seiten gesehen

In seinem neuen Buch „Die Wolken von beiden Seiten gesehen“ (Sonderzahl Verlag, 2026) erzählt Klemens Renoldner von Felix Tichy, der für eine Fernsehdokumentation in Paris recherchiert. Während er sich durch verstaubte Archivalien, Briefe und Manuskripte von französischen Spezialisten zu Franz Schubert gräbt, trennt sich seine Freundin von ihm. Aus dem Gleichgewicht geraten, erreicht Felix ein Brief seines Freundes Florian Lothar, der eine kurze und wenig ruhmreich endende Karriere als Musiker hatte. Der Brief aus Manaus lässt Felix Tichy erschüttert zurück, enthält er doch die Nachricht vom geplanten Selbstmord des Freundes. Er soll außerdem die Trauerrede auf den Freund halten, doch kann Felix nicht einmal herausfinden, ob Florian noch am Leben ist.

Klemens Renoldner legt einen formal hybriden Roman vor, der verschiedene Textgattungen wie Briefe, Traumerzählungen, Notizen zu einer spannungsgeladenen Erzählung verbindet.

Klemens Renoldner, geb. 1953 in Schärding, studierte Literatur und Musik in Wien und Salzburg. Er ist Mitbegründer der ­Literaturzeitschrift SALZ und war in der Anfangszeit als leitender Redakteur dieser tätig. Renoldner arbeitete als Dramaturg, Regisseur, Kurator und Dozent. Zuletzt erschien „Geschichte zweier Angeklagter“ 2023 im Sonderzahl Verlag.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

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Lesung

„Er sucht Sätze, an denen noch keiner gekaut hat“ Zu Elias Canetti

Literaturfrühstück
Beteiligte: Heide Helwig

Elias Canetti (1905 – 1994), der Jahrhundert-Intellektuelle und packende Chronist, hat ein facettenreiches Werk hinterlassen: einen Roman, drei Theaterstücke, einen Reisebericht, zahlreiche Essays, unzählige Aufzeichnungen, die gewichtige Studie „Masse und Macht“ und schließlich die Autobiographie, mit der er sich Weltruhm erschrieb. Die Vielfalt der Gattungen ist das wechselnde Gesicht einer ethisch-kritischen Entschlossenheit, den Dingen auf den Grund zu gehen. Das Literaturfrühstück wird einige der Lebensthemen Canettis (Vorbilder, Verwandlung, Elemente der Macht) beleuchten und ihren Bezug zu persönlichen und historischen Schlüsselerlebnissen aufzeigen. Auch Canettis besondere Herangehensweise an seine Themen (u.a. die Bedeutung des Konkreten) soll Beachtung finden.

Heide Helwig ist Literaturwissenschafterin, Autorin und Mitherausgeberin der neu entstehenden Zürcher Ausgabe, der kritischen Ausgabe sämtlicher Werke von Elias Canetti. Der von ihr edierte Band „Der Ohrenzeuge“ ist 2025 erschienen.

Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht.

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
www.leselampe-salz.at

Eintritt € 9/7

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Fest

Frühlingsfest: 25 Jahre Jung und Jung Verlag

Fest mit Lesung, Gespräch, Musik & Buffet
Beteiligte: Lukas Gwechenberger, Dagmar Leupold, Marlen Mairhofer, Martin Prinz, Matthias Gruber

Das traditionelle Literaturhaus-Frühlingsfest mit einem österreichischen Verlag: diesmal Jung und Jung zum 25. Geburtstag! Lektor Günther Eisenhuber stellt das Programm im Gespräch mit Tomas Friedmann vor, vier Autor:innen des Verlags treten auf – eingeladen mit Prosa- und Lyrikbänden sowie mit noch unveröffentlichten Texten. Dazu Live-Musik vom Künstler Lukas Gwechenberger, der u. a. mit dem Elektronik-Preis des Landes Salzburg ausgezeichnet wurde.

„Die letzten Tage“ von Martin Prinz ist ein erschütternder Tatsachenroman über einen einzigartigen Fall österreichischer Zeitgeschichte. Eine Tal-Öffnung in den Ostalpen, April 1945, die Tage des „Tausendjährigen Reiches“ sind gezählt. Wo alles längst zu spät ist, aber eben noch nicht vorbei, errichtet ein Kreisleiter sein höchstpersönliches Standgericht, ein privates Mordregime.
Die Gedichte von Dagmar Leupold trotzen dem Geplauder, indem sie eine Sprache für unsere Ohnmacht finden. „Small Talk“ heißt ihr Lyrikband; darin geht es um (politische)Wetterlagen, um Strömungen und Störungen, um das, was uns heute droht und morgen erwartet. Die Gedichte sind freilich keine Nachrichten. Aber sie reagieren auf die Nachrichten: mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten.
Der Debütroman „Alice“ der Autorin Marlen Mairhofer erscheint im Herbst 2026 bei Jung und Jung und wurde schon vorab mit dem Theodor-Körner-Förderpreis 2025 ausgezeichnet: „Ein virtuos umgesetztes Sprachkunstwerk: ebenso sprachverspielt und von experimenteller Kreativität wie erfahrungsreich und mit genauem Blick für soziale, zwischenmenschliche Verhältnisse! Daraus ergibt sich ein auf seine Art überaus gewitztes und kluges Leseerlebnis“ (aus der Begründung des Kuratoriums). Die Autorin liest aus ihrem Manuskript.

Mit seinem Debütroman „Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art“ hat Matthias Gruber 2023 für Begeisterung gesorgt – beim lesenden Publikum wie in der Presse und der Jury des Rauriser Literaturpreises. Der Roman um die vierzehnjährige Arielle, die an einer seltenen Krankheit leidet und auf dem Müllplatz eine andere Identität findet, ist seither der einzige seiner Art geblieben: Mit Spannung warten wir auf seinen zweiten Roman. Ob er daraus lesen wird? Oder doch etwas anderes aus der Schublade? So oder so, er wird das Publikum überraschen und gewiss begeistern.

Martin Prinz, geb. 1973, lebt in Wien, schreibt Reisegeschichten, Romane und Drehbücher.

Dagmar Leupold, geb. 1955 in Niederlahnstein, lebt als Autorin von Prosa und Lyrik sowie als Übersetzerin in München.

Marlen Mairhofer, geb. 1991 in Steyr, lebt in Salzburg, wo sie im Kultur- und Wissenschaftsbetrieb arbeitet.

Matthias Gruber, geb. 1984 in Wien, lebt als Autor in Salzburg. Er ist Mitgründer des Stadt-Magazins
„fraeuleinflora.at“

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Jung und Jung Verlag, Verein Literaturhaus

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© Christian Weingartner
Lesung

Anja Sturmat, Florian Vernschach:
Es hätte (einmal) sein können

Lesungen & Buchvorstellungen

Pubertierende Prinzessinnen. Eine enthauptete Heilige. Ein sterbender Großherzog. Ein überlebender Erzherzog. Florian Vernschach macht den Figuren, mit denen er seine Märchen und Legenden bevölkert, gern das Leben schwer und noch lieber kurz. Leihpersonal, das ihm die Kollegen Morgenstern, Busch und vor allem Grimm & Grimm arglos zur Verfügung stellen, wechselt sich ab mit Charakteren, die dem unergründlichen Hirn des Autors entsprungen sind. Dazu gesellen sich Karl der Große und Walther von der Vogelweide. Ein glückliches Ende ist optional, eine Portion schelmischen Humors hingegen obligat.

In Anja Sturmats Erzählungen folgen die Figuren Missverständnissen und Driften, die ihre eigenen Absichten durchkreuzen; unvermutet tun sich dadurch Chancen, aber auch Abgründe auf.

Florian Vernschach, geb. 1975 in Bad Ischl, schrieb bisher vor allem autobiographische Reiseimpressionen.
Anja Sturmat, geb. 1971 in Gelsenkirchen, schreibt kurze und lange Prosa und Autofiktionales.

Für musikalische Umrahmung sorgt Markus Eberl (Klarinette, Gitarre, Blockflöte).

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: GAV & SAG

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© Maurice Haas / Lisbeth Salas
Lesung

Erich Hackl, Marbel Sandoval Ordóñez:
An einem Seitenarm des Río Magdalena

Lesung & Gespräch (span./dt.)

Die Kolumbianerin Marbel Sandoval Ordóñez hat nach vielen Reportagen und Porträts einen beeindruckenden Roman über Freundschaft und Gewalt geschrieben: „An einem Seitenarm des Río Magdalena“ (bahoe books, 2025), kongenial übersetzt von Erich Hackl. Der österreichische Autor stellt das Buch – Teil des Zyklus „Conjuro contra el olvido“ (Verschwörung gegen das Vergessen) – gemeinsam mit der Schriftstellerin in Lesung und Gespräch auf Spanisch und Deutsch vor, Andrea Cante übersetzt.

Ein Roman aus Kolumbien, über eine innig-zarte Mädchenfreundschaft, über das allmähliche Erwachen politischen Bewusstseins und über ein Massaker auf einer Finca am Río Magdalena. Dazu der Alltag in einer Stadt, Barrancabermeja, der vom Erdöl und vom Kampf ums Überleben bestimmt wird. Die Geschichte spielt in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, aber das ist nur daran zu merken, dass Handys und Computer keine Rolle spielen. Denn das, was Paulina, eines der beiden halbwüchsigen Mädchen, berichtet und erleidet, bestimmt immer noch das Leben der Campesinos in einem der schönsten und grausamsten Länder Lateinamerikas.

Marbel Sandoval Ordóñez, geb. 1959 in Bogotá, hat als Journalistin für mehrere kolumbianische Zeitungen und Presseagenturen gearbeitet und lebt heute als freie Schriftstellerin in ihrer Geburtsstadt und in Madrid.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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© Park Circus:Amazon MGM
Film

Much Ado About Nothing

Filmclub | Shakespeare im Film

Zwei Liebespaare finden sich am Hof des Gouverneurs Leonato. Während Claudio und Hero unter einer bösartigen Intrige zu leiden haben, machen sich Beatrice und Benedict mit gegenseitigen Schmähungen und Sticheleien selbst das Leben schwer. Die als rasante Screwball Comedy angelegte Shakespeare-Verfilmung wird von einem prominenten Ensemble aus Theater und Kino virtuos gespielt. Im Mittelpunkt der textgetreuen und äußerst unterhaltsamen Adaption steht das Motiv des Geschlechterkampfes, das mit großem Sprachwitz und pointierten Dialogen umspielt wird.

Der letzte Filmclub-Abend schließt die Reihe – als eine Art „Comic Relief“ – mit der beliebtesten Shakespeare-Komödie; wir kehren damit zum Eröffnungs-Regisseur und -Schauspieler Kenneth Branagh zurück.

GB/USA 1993; Regie/Drehbuch: Kenneth Branagh; Kamera: Roger Lanser; mit: Kenneth Branagh, Emma Thompson, Robert Sean Leonard, Kate Beckinsale u.a.; 111 Min.; engl. OmU

Eintritt Eintrittspreise DAS KINO, Mitglieder DAS KINO und Leselampe frei
www.daskino.at

Veranstalter: Das Kino, Literaturforum Leselampe

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Ausstellungseröffnung

How To Stand Up

Rainer Baltschun, Sarita Jenamani, Maynat Kurbanova, Gerhard Ruiss

Weltweit sind Menschen, die sich mit Worten wehren, gefährdet. Die Zahl der inhaftierten und getöteten Journalisten erreichte in den letzten Jahren einen Negativ-Rekord. Neben Israel/Gaza und dem Iran zählten China, Myanmar, Sudan, Russland und Mexiko zu den gefährlichsten Orten, auch in der Ukraine wurden Reporter von russischen Soldaten ermordet. Wie ist die Situation für Schriftsteller*innen? Abseits bekannter Namen ist davon wenig zu lesen.

Auch nach Österreich flüchten bedrohte Autorinnen – wie Sarita Jenamani. Die indische Dichterin und Übersetzerin (u.a. von Rilke, Kundera, Trakl), engagierte Feministin und Menschenrechtsaktivistin, lebt ebenso in Wien wie die tschetschenische Autorin und Journalistin Maynat Kurbanova. Die ehemalige Korrespondentin der Moskauer Zeitung „Nowaja Gaseta“ musste wegen ihrer kritischen Berichterstattung das Land verlassen. Die beiden Exil-Schriftstellerinnen sprechen mit Gerhard Ruiss, Autor und Kultur-Interessenvertreter, über ihre Situation. Davor gibt der Fotograf und Ausstellungsmacher Rainer Baltschun im Gespräch mit dem Literaturhaus-Leiter Auskunft über sein Engagement.

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Lesung

Yevgeniy Breyger:
hallo niemand

Lesung & Gespräch

Es ist eine phantasmagorische Reise und eine Odyssee durch die Gegenwart, die Yevgeniy Breygers Held „niemand“ unternimmt, wenn er sich in einem roten Audi von Österreich nach Deutschland aufmacht, um Bundeskanzler zu werden. Er hält an Autobahnraststätten und Penny-Parkplätzen, gerät in linke und rechte Demos, irrt rastlos durch den Ausnahmezustand unserer Zeit. Auf seinem Roadtrip begegnet er skurrilen Gestalten, er trifft auf Gregor Gysi und Alice Weidel, auf Pfarrer und Rabbis, auf Gott und sein zorniges jüdisches Ebenbild G’tt. In rasanten Szenen und Dialogen, angetrieben von seinem Auto, das mit laufendem Motor wartet, erkundet niemand seine Identität, seinen Glauben, seine Sexualität und rückt dabei unverblümt die aktuellen politischen Verhältnisse in den Blick.

Yevgeniy Breygers erzählendes Langgedicht ist skurrile Politsatire, sprachakrobatische Groteske und zugleich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Fragen nach der Versehrtheit des Körpers und des Geistes in Zeiten von Krieg und totalitärer Realitätserzwingung.

Yevgeniy Breyger, geb. 1989 in Charkiw, lebt in Wien. Er studierte an den Literaturinstituten Hildesheim und Leipzig sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Für seinen Gedichtband „Frieden ohne Krieg“ (2023) wurde er vielfach ausgezeichnet. „hallo niemand“ ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: prolit
www.prolit.at

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© Christoph Greussing / Laura Pfeifer
Lesung mit Musik

Raoul Schrott:
Zeitgeist

Vortrag & Konzert
Beteiligte: Raoul Schrott, Wolfgang Muthspiel

Ein literarsich-musikalischer Abend der Spitzenklasse!

Der Zeitgeist prägt den Menschen. Doch was ist Zeitgeist? Wie entstand er? Wie verbreitet er sich und prägt Gesellschaften? Auf welche Weise geben wir ihm nach oder behaupten uns gegen ihn? Und welche Auswirkungen hat er auf die Literatur? Raoul Schrott stellt sein Buch „Zeitgeist. Ein Plädoyer für Menschlichkeit“ (Hanser Verlag, 2026) vor – begleitet vom Gitarren-Virtuosen Wolfgang Muthspiel.

Das neue Buch von Raoul Schrott ist halb Essay, halb Gedichtband, ein bibliophiles Wendebuch – eine überraschende wie einsichtige Analyse unserer Gegenwart. Als Kehrseite stellt der „weltgewandte Philosoph unter den Poeten“ (Wiener Zeitung) in seinen Gedichten uns selbst in Porträts einzelner Personen dar: ob jung oder alt, in Endzeitstimmungen und Glücksverheißungen, in den Gewissheiten jedes Einzelnen ebenso wie in seiner Desorientierung vor disparat gewordenen Zeiten. „Zeitgeist“ ist ein besonderes, poetisch-philosophisches Werk des österreichischen Dichters über den Kulturwandel.

Raoul Schrott, geb. 1964 in Landeck, ist preisgekrönter Autor, Literaturwissenschaftler und Übersetzer.

Wolfgang Muthspiel, geb. 1965 in Judenburg, ist preisgekrönter Gitarrist, Komponist und Jazzmusiker.

Eintritt € 18/16/14

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Lesung

Aufgeblättert

Literarisches Quartett:
Anton Thuswaldner, Christa Gürtler, Clemens Peck, Klaus Seufer-Wasserthal

Im Romandebüt „Das Blaue vom Himmel“ (Suhrkamp Verlag, 2026) der österreichischen Autorin Magdalena Schrefel arbeitet die Protagonistin Hannah an einer Ausstellung mit. Die Frage, die dort gestellt wird: Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre?

Mit „Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung“ (Rowohlt Verlag, 2026, Ü: Uli Aumüller, Grete Osterwald) setzt sich die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt mit ihrer Partnerschaft zu Paul Auster auseinander, der 2025 verstorben ist. Hustvedt versucht das Unmögliche mit ihrem Gedächtnis- und Liebesbuch, nämlich den verstorbenen Ehemann zum Leben zu erwecken.

Julian Barnes nimmt seinen 80. Geburtstag zum Anlass, im Buch „Abschied(e)“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2026, Ü: Gertraude Krueger) von den Anfängen und dem vermeintlichen Ende seines Schriftstellerlebens zu erzählen, nachdem er erfährt, dass er krank ist.

„Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker) und als Gast Clemens Peck (Literaturwissenschafter).

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Rupertus Buchhandlung

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Lesung

Michael Burgholzer, Stefan Kutzenberger:
Die Listen der Geschichte

Lesung & Buchvorstellung

Stefan Kutzenberger stellt seinen neuen Roman „Die Liste der Lebenden“ vor, in dem er in Zusammenhang mit der größten Meereskatastrophe des 19. Jahrhunderts, dem Untergang des Dampfschiffes „Austria“, über die Beziehung Hans Christian Andersens zu seiner engen Freundin Henriette Wulff schreibt, die sich an Bord des brennenden Schiffes befindet und die mit dem Dichter und Schriftsteller, aber auch mit sich selbst in einem imaginären Dialog abrechnet. Kutzenberger erzählt vom Mut zu lieben, bevor es zu spät ist.

Michael Burgholzer geht in seinen drei kurzen Erzählungen zum einen der Frage nach, wie am Ende des 15. Jahrhunderts Albrecht Dürers Aktzeichnung der Badefrau entstanden ist, zum anderen, was Arthur Schopenhauers Friseur zu einer lebensbedrohlichen Kurzschlusshandlung getrieben hat, und zum Dritten, ob Lenin auf seiner Reise in seinem plombierten Zug im April 1917 auf der Strecke nicht doch einmal kurz ausgestiegen ist. Wie genau Burgholzer es dabei mit der historischen Wahrheit nimmt, müssen die Zuhörer:innen am Ende für sich selbst entscheiden.

Stefan Kutzenberger, geb. in Linz: 2018 „Friedinger“, 2020 „Jokerman“, 2022 „Kilometer null“. 2024 Uraufführung „Divas im Dilemma“

Michael Burgholzer ist seit 2023 Geschäftsführer der Salzburger Autor:innengruppe, schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Erzählungen.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: erostepost

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Lesung

Nenad Veličković:
Der Vater meiner Tochter

Lesung & Gespräch (bosnisch/dt.)

Nenad Veličkovićs zweiter, an sein gefeiertes Debüt „Nachtgäste“ anknüpfender Roman führt erneut nach Sarajevo, der Krieg ist offiziell vorbei, seine Spuren dagegen sind allgegenwärtig, wenn auch mit Werbeplakaten kaschiert. Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, hat den Krieg überlebt, ohne einen einzigen Schuss abzugeben, nun versucht er, sich als Ehemann, Vater einer vorwitzigen Tochter und Werbetexter durchs Leben zu schlagen. Weil er seine Ideale nicht länger verkaufen will, kündigt er seinen Job, verliebt sich in eine frühere Kollegin und beginnt die Arbeit an einem Roman, der sich hemmungslos am Leben seiner Familie bedient. Zudem lässt ihn eine ominöse Krankheit, die ihn ebenso heftig wie das Leben selbst plagt, mehr und mehr in die Phantasie abgleiten – bis die erbarmungslose Wirklichkeit ihn erwischt.

Mit klugem Witz erzählt Nenad Veličković von einem tragischen Helden, der die lustigsten Dinge tut. Und wie beiläufig rückt er so auch die grotesk traurigen Realitäten im Bosnien der Nachkriegsjahre in den Blick.

Übersetzung: Snežana Bozin

Nenad Veličković, geb. 1962 in Sarajevo, wo er als Autor, Publizist und Dozent für Literatur lebt. Seine Romane und Erzählungen wurden vielfach übersetzt. Der 2002 im Original veröffentlichte Roman „Der Vater meiner Tochter. Das zweite Buch der Nachtgäste“ ist in der Übersetzung von Marija Ivanović im Verlag Jung und Jung erschienen.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: prolit
www.prolit.at

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© Regine Kreuch, ÖFG
Vortrag

Heinz-Christian Sauer:
La Chanson

Vortrag mit Musik

Das Chanson ist mit Frankreich und der französischen Sprache untrennbar verbunden. Im Chanson finden sich Geschichte und Geschichten, politische Ereignisse wie alle Themen des Lebens von der Liebe bis zum Tod. Wer sind die wichtigsten Interpretinnen und Interpreten? Über „Chansons, die Sie kennen sollten, wenn Sie behaupten möchten, Frankreich zu kennen“ spricht Experte Heinz-Christian Sauer – und bringt musikalische Beispiele von der Marseillaise bis zu den „Mistral gagnant“ mit.

„La Chanson“ hieß die legendäre Radiosendung, die zwischen 1969 und 1999 wöchent-
lich zuerst auf Ö3 und dann auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Die Sendung wurde von Heinz-Christian Sauer gestaltet und (ab 1979) auch moderiert. Ziel der mehr als 1.300 Sendungen war, Lieder und Musik aus Frankreich einem breiten Publikum bekannt zu machen. In seinen Radiosendungen wie in seinen Vorträgen ging bzw. geht es Heinz-Christian Sauer um die Verbindung von Literatur und Musik aus Frankreich, denn es gibt fast keinen französischen „Songwriter“ von Chansons, dessen Texte nicht auch in Buchform erschienen sind.

Heinz-Christian Sauer, geb. 1943 in Wien, promovierter Jurist und ehemaliger Manager, Rundfunk-Moderator und Experte für das französische Chanson. Seit 1970 hält er Vorträge, die er mit Audio- und Videobeispielen gestaltet. Er ist Gründungsmitglied und Präsident der Österreichisch-Französischen Vereinigung (ÖFV). 2005 wurde ihm der Orden der französischen Ehrenlegion
verliehen.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Cultures Francophones, Verein Literaturhaus

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© Aleksandra Pawloff
Lesung

Katherina Braschel:
Heim holen

Aufgewachsen ist Lina, ein Kind der 1990er, in einer Welt, die aus der Zeit gefallen scheint: in einer donauschwäbischen Gemeinschaft, die sich nach Vertreibung und Flucht in Salzburg angesiedelt und ihr traditionelles Leben nach 1945 dort fortgesetzt hat. Als Lina eines Abends von der SS-Mitgliedschaft ihres Großvaters erfährt, beginnt sie, nach Antworten jenseits der großen Opfererzählung zu suchen. Zerrissen zwischen der Liebe zu ihren verstorbenen Großeltern und ihrer eigenen Politisierung, will sie erstmals das Schweigen brechen. Getragen von ihren Freund:innen, stellt sich Lina ihrer Familiengeschichte und bricht zu einer Recherche auf, die sie bis nach Belgrad führen wird. Als sie endlich auch die Konfrontation mit ihrer Mutter sucht, wird das zur Zerreißprobe.

Mit ihrem ersten Roman „Heim holen“ erzählt Katherina Braschel vielstimmig von Erinnerung, Verdrängung und schmerzhaften Wahrheiten.

Katherina Braschel, geb. 1992 in Salzburg, Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien. 2019 wurde sie mit dem Rauriser Förderungspreis ausgezeichnet. Nach dem Prosaband „es fehlt viel“ (edition mosaik, 2020) ist „Heim holen“ ihr erster Roman.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
www.leselampe-salz.at

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Lesung mit Musik

geRECHTigkeit. In Erinnerung an die Salzburger Bücherverbrennung 1938

Glockenspiel, Lesung, Musik, Podiumsgespräch

Wenige Wochen nach dem „Anschluss“ Österreichs an das deutsche Reich nationalsozialistische Diktatur fand am 30. April 1938 in der Stadt Salzburg – in Nachahmung der Nazi-Bücherverbrennungen von 1933 – eine groß inszenierte Bücherverbrennung statt. Der Salzburger Lehrer und NS-Funktionär Karl Springenschmid wählte nicht zufällig den zentralen Residenzplatz neben dem Dom aus, um rund 1.200 Bücher von jüdischen und katholischen Autoren auf einem Scheiterhaufen vernichten zu lassen.

Seit Jahren finden Veranstaltungen in Erinnerung an die Salzburger Bücherverbrennung statt – organisiert von der Initiative Freies Wort (Tomas Friedmann, Albert Lichtblau, Karl Müller – ausgezeichnet mit dem Kulturfondspreis 2025) gemeinsam mit Kooperationspartnern zu einem bestimmten Thema, das eine Brücke von damals zu heute schlägt. Nach z.B. „Zivilcourage“, „Wahrheit“, „Widerstand“, „Freiheit“ und „Hoffnung“ widmet sich die Veranstaltung 2026 dem Thema „Recht und Gerechtigkeit“. Darüber diskutieren auf der Bühne der Alten Residenz die Historikerin Linda Erker, die Schriftstellerin Sasha Marianna Salzmann und der Jurist Franz-Stefan Meissel mit Moderator Günther Kaindlstorfer. Musik: Sophie Abraham (Cello).
Nach der Veranstaltung im Rittersaal der Alten Residenz liest um 20.45 Uhr Sasha Marianna Salzmann beim Mahnmal „Buchskelett“ auf dem Residenzplatz, dazu erklingt wie immer ein extra programmiertes Glockenspiel, diesmal nach dem Antikriegslied „Where Have All the Flowers Gone?“ von Pete Seeger (auf Deutsch auch bekannt durch die Interpretation von Marlene Dietrich).

Warum das Thema „Recht und Gerechtigkeit“? Bücherverbrennungen sind Ausdruck der symbolischen Vernichtung freien kulturellen Lebens. Begriffe wie Recht und Gerechtigkeit wurden durch die Nazi-Propaganda – wie stets in Diktaturen – „umgedeutet“ und der Ideologie des Regimes untergeordnet. So wird das Recht ein Instrument der Macht, das Unterdrückung und Gewalt legitimiert – und nicht an Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde gebunden ist. Als „gerecht“ galt den Nazis, was dem angeblichen Wohl der „Volksgemeinschaft“ diente. Wie ist das heute? Warum stellen sogar in Demokratien autoritäre und rechtspopulistische Bewegungen die Menschenrechte in Frage, greifen Gerichte, Pressefreiheit usw. an und versuchen Werte (oft via Social Media) umzuprogrammieren? Sind „Recht und Gerechtigkeit“ in Gefahr?

Eintritt frei; Anmeldung für Gratis-Tickets: eventjet.at

Veranstalter: Initiative Freies Wort mit Kooperationspartnern wie Salzburg Museum, SAG, Verein Literaturhaus u.v.a

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

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Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

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Bewertungen & Berichte Literaturhaus Salzburg

Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Literatur+Sprache / Festival Literaturfest Salzburg Salzburg, Hubert-Sattler-Gasse 1
Literatur+Sprache / Festival Rauriser Literaturtage Rauris, Kirchweg 3
Literatur+Sprache / Vortrag Ecowin Verlag Salzburg, Lessingstraße 6
Literatur+Sprache / Lesung Salzburger Literaturforum Leselampe Salzburg, Strubergasse 23

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