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© Conny Mirbach
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Schauspiel Stuttgart

Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Im Schauspielhaus finden Veranstaltungen des Schauspiel Stuttgart und des Stuttgarter Balletts statt. Nach Diskussionen über eine Wiedererrichtung begann man 1959 nach der Kriegszerstörung an alter Stelle mit einem Neubau nach Entwürfen von Hans Volkart. 1962 konnte das Schauspiel den Spielbetrieb im Kleinen Haus aufnehmen. 2002 wurde der Bau in Schauspielhaus umbenannt. Das Schauspielhaus wurde von 2010 bis 2013 grundständig saniert und im September 2013 wiedereröffnet.

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Schauspiel Stuttgart
Oberer Schloßgarten 6
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)7 11-20 32-0

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Bewertungen & Berichte Schauspiel Stuttgart

Schauspiel

Hamlet

von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec

Premiere: 6.12.2025

Etwas ist faul im Staate Dänemark. Unlängst ist der alte König verstorben, es heißt, eine Schlange habe ihn gebissen, während er im Garten schlief. Zurück lässt er ein Land im wachsenden Konflikt mit seinem norwegischen Nachbarn, eine Witwe, die ihren Schwager ehelicht, und inmitten all dessen seinen Sohn, den jungen Prinzen Hamlet. Die Nachricht vom Tod seines Vaters reißt ihn aus seinen Studien in Wittenberg und führt ihn zurück an den heimischen Hof von Helsingör. Als man ihm dort zuträgt, der Geist des verstorbenen Königs erscheine Nacht für Nacht auf den Mauern der Burg, sucht er ihn auf, um so die wahren Umstände seines Todes zu erfahren. Von seinem Bruder und Thronfolger Claudius, Hamlets Stiefvater, hinterlistig ermordet, fordert der Geist seinen Sohn zur Rache auf. Innerlich zerrissen, beschließt Hamlet, fortan Wahnsinn vorzutäuschen, um dem Argwohn seiner Familie und des Hofes zu entgehen. Polonius, Vertrauter des neuen Königs Claudius, vermutet zunächst, dass die Liebe zu seiner Tochter Ophelia der Grund für Hamlets Wahn sei. Während Hamlet alles daran setzt, die Schuld seines Stiefvaters zu beweisen, versucht das Königspaar, dem Prinzen nachzustellen. Im Kampf zwischen Aufklärung und Vertuschung überschlagen sich die Ereignisse, und nach und nach verfangen sich die Figuren im tödlichen Netz der Intrige.

Inszenierung: Burkhard C. Kosminski
Bühne: Florian Etti
Kostüme: Ute Lindenberg
Musik: Hans Platzgumer
Kampfchoreografie: Annette Bauer
Video: Sebastian Pircher
Licht: Felix Dreyer
Dramaturgie: Gwendolyne Melchinger

Ab Klasse 8
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

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Bewertungen & Berichte Hamlet

© Björn Klein
Familientheater

Die un­endliche Geschichte

von Michael Ende
Für die Bühne bearbeitet von John von Düffel

Oft entsteht aus einem einzelnen, leuchtenden Sandkorn eine neue Welt. Diese wunderbare Erfahrung macht auch Bastian Balthasar Bux. Er ist ein wahrer Bücherfreund, der es liebt, mithilfe von Geschichten der Realität zu entwischen. Als er wieder einmal vor seinem sorgenvollen Alltag türmt und zufällig im Theater landet, entdeckt er ein Buch, dessen Buchdeckel zwei ineinander verschlungene Schlangen schmücken – ein Symbol zweier Welten, die ohneeinander nicht existieren können. Alsbald durchwandert er darin die Wunderwelt Phantásiens: ein Land ohne Grenzen, das von einem unheimlichen „Nichts“ bedroht wird, das alles verschlingt. Der tapfere Atréju, sein Pferd Artax und der Glücksdrache Fuchur erhalten den gefährlichen Auftrag, der sterbenskranken Kindlichen Kaiserin zu helfen. Sie sollen eiligst nach einem Menschenkind suchen, das ihr einen neuen Namen geben und so den nahenden Untergang Phantásiens verhindern kann. Gibt es irgendwo für all die Felsenbeißer, Schlamuffen, Rennschnecken, Irrlichter und für die uralte Morla Hilfe? Und welches Spiel spielen der Werwolf Gmork und die Riesenspinne Ygramul? Mehr und mehr verweben sich für Bastian Balthasar Bux Wirklichkeit und Fantasie ...

Inszenierung: Nora Bussenius
Bühne: Christin Vahl
Kostüme: Sebastian Ellrich
Musik: Günther Lehr
Video-Projektionen: Katrin Bethge
Licht: Marc Döbelin
Dramaturgie: Katja Prussas

Ab Klasse 2
Dauer – ca. 1:15 Std., keine Pause

Eine Kooperation mit der HMDK Stuttgart & HfMDK Frankfurt am Main

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Schauspiel

Die Ermittlung

von Peter Weiss

Zwischen Dezember 1963 und August 1965 fand in Frankfurt am Main der erste Auschwitz-Prozess statt, in dem die für das Funktionieren der Vernichtungsmaschinerie Verantwortlichen vor Gericht standen. Die Konfrontation mit den Frankfurter Auschwitz-Prozessen war für das Land und die Politik in den Sechzigern prägend. Peter Weiss hat in seinem dokumentarischen Theaterstück diesen Prozess dargestellt und zu einem „Oratorium“ verdichtet. In elf Gesängen treten Zeug*innen, Angeklagte, Richter und Verteidiger auf, die das, was in Auschwitz geschah, schildern. Täter und Opfer werden miteinander konfrontiert, und auf diese Weise wird, gerade durch den Verzicht auf die Rekonstruktion individueller Erlebnisse und die Betonung der funktionalen Aspekte, das Grauen dieser Tötungsfabrik deutlich. Berichtet wird ebenso von der totalen Entmenschlichung im Lager und dem Versuch zu überleben wie von dem Verschweigen, Leugnen und Verdrängen der Täter. Knapp zwei Jahre dauerte der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess, bei dem Deutsche über Deutsche zu Gericht saßen. Peter Weiss nahm als Zuschauer an dem Prozess teil. Sein Theaterstück basiert auf den Protokollen des Prozesses. Die Ermittlung ist eines der erfolgreichsten deutschen Theaterstücke der Nachkriegszeit. 1965 wurde der Theatertext gleichzeitig an 15 west- und ostdeutschen Theatern sowie von der Royal Shakespeare Company in London uraufgeführt.

Die Ermittlung wird im Landtag und an weiteren Orten im Stadtraum gezeigt.

Inszenierung: Burkhard C. Kosminski
Kostüme: Ute Lindenberg
Musik: Hans Platzgumer
Licht: Sebastian Isbert
Dramaturgie: Gwendolyne Melchinger

Ab Klasse 10
Dauer: ca. 2:05 Std., keine Pause

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Schauspiel

Mutter­tier

von Leo Lorena Wyss

Drei Geschwister tollen, taumeln, tauchen im Becken eines Hallenbads – groß, mittel, klein. Sie spielen und lassen sich fast untergehen, bis im letzten Moment das Muttertier mit einem anmutigen Sprung vom Beckenrand ins Wasser gleitet, abtaucht und alle drei ans rettende Ufer bringt.

Drei Geschwister erinnern sich am Krankenbett der Mutter einzeln und gemeinsam an ihre Kindheit: An Schönes, Aushaltbares und Unausgesprochenes. Während sich eines der Geschwister an seine frühe Verantwortung erinnert und sich im eigenen Mutterwerden der Mutter seltsam nahe fühlt, kämpft das andere mit destruktiven Gedanken. Das dritte wiederum erinnert die Flucht ins gemeinsame und unbeschwerte Spielen. Unterschiedlich in ihren Erfahrungen und Empfindungen, eint sie doch eine tiefe Verankerung in gemeinsamen Ritualen: Fischstäbchen, Erdnussflips und der immer wieder geschauten Titanic – der Film mit dem angeblich unsinkbaren Schiff, der hier scheinbar alles zusammenhält. Zwischen all dem das Muttertier, wie die drei ihre Mutter nennen. Sie kommt nur in dem zu Wort, was sie erinnern.

Der poetisch-rhythmische Text von Leo Lorena Wyss erzählt vom Umgang dreier Geschwister und ihrer Kindheit mit einer Mutter, die durch ihre psychische Erkrankung an die Grenzen ihrer eigenen Mutterschaft stößt. Dabei gelingt es Wyss, behutsam die Gleichzeitigkeit von Schwere und Leichtigkeit zu zeigen und ein feinfühliges Stimmengeflecht zu erschaffen, das zwischen Ernsthaftigkeit und kindlicher Unschuld changiert.

Inszenierung: Lilly Meyer
Bühne: Helen Stichlmeir
Kostüme: Paula Gehrlein
Dramaturgie: Maura Münter

Dauer – ca. 1:00 Std, keine Pause

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Schauspiel

Zack. Eine Sinfonie.

Texte von Daniil Charms
Ein Soloabend mit „Tatort“-Kommissar Wolfram Koch

„Die tatsächliche Realität ist nur durch neue, absurde Kunst darzustellen und zu erreichen“ – Daniil Charms

Daniil Charms, geboren 1905 in Petersburg, gilt als ein Meister der absurden Miniaturen und als ein genialer Humorist. Seine Figuren nannte der Kritiker Helmut Schödel einmal „Marionetten des Unsinns“ und „ein Fest für geniale Schauspieler“ und mit Wolfram Koch hat der Regisseur Jakob Fedler genau einen dieser genialen Theaterschauspieler gefunden. Dem Fernsehpublikum ist Wolfram Koch allerdings vor allem als Kriminalhauptkommissar Paul Brix im Frankfurter Tatort bekannt.

Doch in dem Monolog Zack. Eine Sinfonie. tritt Wolfram Koch diesmal als Entertainer, als Clown und als ein Spieler mit Tröte auf, der einfach spielen, tanzen und musizieren muss. Dabei will Koch sein Publikum vor allem unterhalten und zum Lachen bringen, doch Daniil Charms Prosa, Gedichte, Szenen und Dialoge sind immer Texte mit doppeltem Boden. Hinter dem Humor zeigt sich die Verzweiflung, die Not der Figuren. Neben einem Puschkin-Witz steht das Grauen eines totalitären Staates.

Charms Texte erzählen von den Absurditäten des Lebens und den politischen Verhältnissen seiner Zeit, denen man vielleicht in letzter Konsequenz nur mit einer großen Portion Nonsens oder mit einem Lachen begegnen kann, denn neben der Tragödie steht seit jeher die Komödie.

Zack. Eine Sinfonie. ist die dritte gemeinsame Arbeit von Wolfram Koch, Dorien Thomsen und Jakob Fedler. Nach den zwei Schleef-Inszenierungen Ich bins deine Mutter und Gertrud , die an zahlreichen deutschen Bühnen u.a. am DT, der Volksbühne Berlin, dem Schauspielhaus Bochum und am Mousonturm in Frankfurt gespielt wurden, versuchen sie sich jetzt an den Texten von Daniil Charms. Wolfram Koch und Jakob Fedler kennen sich bereits 15 Jahre, seit den Regieassistenzen Jakob Fedlers bei Dimiter Gotscheff.

Inszenierung: Jakob Fedler
Ausstattung: Dorien Thomsen
Musik: Michael Haves

Eine Koproduktion des Saarländischen Staatstheaters und des Theatre National du Luxembourg

Dauer – ca. 1:20 Std, keine Pause

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© Thomas Aurin
Schauspiel

Buddenbrooks

von Thomas Mann
In einer Neufassung von John von Düffel

Eine traditionsreiche Firma, eine großbürgerliche Familie und ein Name: Buddenbrook. Mit den drei ungleichen Geschwistern Antonie, Thomas und Christian reift in der Familie eine neue Generation Buddenbrooks heran, die abseits der von Tradition und Disziplin geprägten hanseatischen Kaufmannswelt auch ihr ganz persönliches Glück finden will. Thomas tritt früh ehrgeizig sein Erbe als Kaufmann an. Christian möchte dagegen lieber die weite Welt kennenlernen und streift als ewiger Junggeselle und Schlendrian durch die Clubs von London und Valparaiso. Schwester Tony verliebt sich und willigt unter familiärem Druck schließlich doch in eine andere, unglückliche Ehe ein. Thomasʼ Führung beschert dem Familienunternehmen noch einmal ökonomischen Glanz. Sein Sohn und Stammhalter Hanno, künstlerisch begabt, doch ­kränklich und geschäftsuntauglich, steht symbolisch für das Ende einer Ära. Mit den Herausforderungen eines sich wandelnden Jahrhunderts überfordert, werden die Buddenbrooks mehr und mehr vom Zeitgeist überholt. Wirtschaftliche und persönliche Ereignisse greifen in die Geschicke ein und lassen die Familie Schlag auf Schlag ihrem Niedergang entgegengehen. Thomas Mann beschreibt, wie soziale und ökonomische Zwänge zu Verlustängsten und Überforderung führen. Der Name Buddenbrook bleibt verbunden mit einem weltberühmten Roman und dem Porträt einer im Untergang begriffenen Gesellschaft und Epoche. Die Bühnenbearbeitung von John von Düffel zeigt das zeitlose Drama um Tradition und Erneuerung, Glück und Verlust, die stets den gesellschaftlichen Umbrüchen unterliegenden ­Familienverhältnisse.

Inszenierung: Amélie Niermeyer
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Stefanie Seitz
Musik: Jacob Suske
Licht: Jörg Schuchardt
Dramaturgie: Benjamin Große

Ab Klasse 10
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Dauer: ca. 3:00 Std, eine Pause

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Show

Spiel­plan­analyse 25/26

von und mit Harald Schmidt

Wann kommt der Witz mit der Cordhose? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Spielplananalyse 25/26. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die den Megahit des Staatsschauspiels (Platzausnutzung im Bereich von DDR-Wahlergebnissen) auch in der kommenden Spielzeit sehen wollen, wissen: Hier wird Bewährtes auf die Bühne gebracht, gerade in Zeiten von Disruption und KI ein geradezu staatstragender Vorgang. Das Konzept des Abends wurde verlässlich beibehalten, gut abgehangene Texte aus alten Zeiten aufgehübscht mit neuen Jahreszahlen im Titel. Während der ersten 20 Minuten des Frontalunterrichts in einfacher Sprache wird auch in der kommenden Saison wieder Aktualität suggeriert, vorwiegend durch raffiniertes Namedropping aus den Bereichen Kultur, Sport und Politik, wobei auch Privatinsolvenz und U-Haft immer mehr ins Rampenlicht rücken, schließlich stehen in Baden-Württemberg Landtagswahlen bevor. Aber natürlich – auch der Spielplan des Hauses nimmt breiten Raum ein. In den letzten Minuten des Abends werden traditionell Stücktitel und Künstlernamen heruntergerattert, nicht selten mit einer gewissen Atemlosigkeit als Brücke zum frenetischen Schlussapplaus. Gerade langjährige Abonnent*Innen sind im Innersten berührt davon, wie zukunftsweisend bei diesem PROJEKT zeitgenössische Autoren (m/w/d) und Klassiker (m) im postökonomischen Narrativ und herrschaftsfreien Diskurs gespiegelt werden.
All systems fail.
PS: Der Flügel bleibt auf der Bühne.

– Harald Schmidt

*PPS: Am 26. Juni gibt es eine Spielplananalyse Spezial mit Cornelius Meister: Rückblick auf acht meisterliche Jahre.
– Schauspiel Stuttgart

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Schauspiel

Offene Zweier­beziehung

von Dario Fo und Franca Rame

Ein Mann und eine Frau. Einst liebten sie sich vielleicht, doch davon ist nur wenig geblieben. So weit nichts Neues. Um sich aus dem Trott zu befreien, beschließen sie, ihre Beziehung zu öffnen. Vielmehr öffnet er, und sie zieht mit – oder versucht es zumindest. Während er ihr täglich neue Kandidatinnen präsentiert, fällt es ihr schwerer, einen Liebhaber zu finden. Die Anforderungen an Frauen auf dem Datingmarkt sind leider Gottes ungleich höher. Zudem fehlt ihr das aufrichtige Interesse, tatsächlich einen neuen Partner zu finden. Ihre Strategie: emotionale Erpressung in Form einer Reihe kreativer Selbstmordversuche, die das alte Feuer des Ehemanns wieder auflodern lassen sollen. Wo einmal Liebe war, scheint inzwischen allerdings nur noch Achtung zu sein. Als sie dann einen jungen, gut aussehenden Professor kennenlernt, steht ihr Mann wiederum kurz vor dem Selbstmord. Die Beziehung liegt offen und mit ihr all die Gefälle und Ungleichgewichte, die Grenzen von Treue und Eifersucht, die Freiheiten, die man sich nimmt und die, die man bereit ist zu geben.

In der gefeierten Tragikomödie aus dem Jahre 1983 macht das italienische Autor:innenduo Dario Fo und Franca Rame das Publikum zu Anwälten im Aushandlungsprozess einer scheiternden Partnerschaft. Scharf pointiert führt dieses Werk auch in Zeiten der fluiden Beziehungsmodelle und des Onlinedatings die Scheinheiligkeiten und Widersprüche der bürgerlichen Zweisamkeit vor.

Inszenierung / Bühne: Andreas Kriegenburg
Kostüme: Andrea Schraad
Licht: Felix Dreyer
Dramaturgie: Ingoh Brux

Dauer: ca. 1:30 Std., keine Pause

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Schauspiel

Krawall & Katharsis

Das Foyer im Kammertheater – ein Ort unbegrenzter Möglichkeiten. Auf dem steilen Weg zur Hochkultur unumgänglich und trotzdem meistens nur daneben. Hier dient das grüne Laminat als Spielwiese für die Kreativität unserer Assistierenden, die dort wieder und wieder ihre Spontaneität und Experimentierfreude unter Beweis stellen. Keine Ausgabe ist jemals so, wie es die letzte hätte vermuten lassen. Jeder Besuch lohnt sich – es wird garantiert einmalig!

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© Conny Mirbach
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Schauspiel Stuttgart

Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.

Im Schauspielhaus finden Veranstaltungen des Schauspiel Stuttgart und des Stuttgarter Balletts statt. Nach Diskussionen über eine Wiedererrichtung begann man 1959 nach der Kriegszerstörung an alter Stelle mit einem Neubau nach Entwürfen von Hans Volkart. 1962 konnte das Schauspiel den Spielbetrieb im Kleinen Haus aufnehmen. 2002 wurde der Bau in Schauspielhaus umbenannt. Das Schauspielhaus wurde von 2010 bis 2013 grundständig saniert und im September 2013 wiedereröffnet.

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Bewertungen & Berichte Schauspiel Stuttgart

Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Theater Schauspiel Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6
Aufführungen / Ballett Stuttgarter Ballett Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6
Ereignisse / Musical Chormusical
7 Worte vom Kreuz
Mitsingen beim Chormusical
Ausstellungen / Ausstellung Akademie Schloss Solitude Stuttgart Stuttgart, Solitude Haus 3
Aufführungen / Theater Theater der Altstadt Stuttgart Stuttgart, Rotebühlstraße 89
Aufführungen / Theater Wilhelma Theater Stuttgart Stuttgart, Neckartalstraße 9
Aufführungen / Theater Theater tri-bühne Stuttgart Stuttgart, Eberhardstraße 61A
Aufführungen / Theater Theater Rampe Stuttgart Stuttgart, Filderstraße 47
Aufführungen / Theater LIMA-Theater Esslingen Esslingen am Neckar, Landolinsgasse 1
Aufführungen / Theater Wilhelma Theater Stuttgart Stuttgart, Neckartalstraße 9
Aufführungen / Varieté Friedrichsbau Varieté Stuttgart, Friedrichstraße 24

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