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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.

Kontakt

Wiener Staatsoper
Opernring 2
A-1010 Wien

Telefon: (+43/1) 514 44 / 2250, 7880
E-Mail: information@wiener-staatsoper.at

Bewertungschronik

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Oper

Luisa Miller

Giuseppe Verdi

Premiere: 7.2.2026

Text Salvadore Cammarano nach Friedrich Schiller

Luisa, die Tochter des Veteranen Miller, liebt einen jungen Jägerburschen, der mit dem Herrschaftsantritt des neuen Feudalherren in ihr Dorf gekommen ist. Aber auch Wurm, der Schlossverwalter, ist in Luisa verliebt. Er enthüllt ihrem Vater die wahre Identität des vermeintlichen Jägerburschen: Es ist Rodolfo, der Sohn des Feudalherren, was eine Ehe mit Luisa aus Standesgründen unmöglich macht. Rodolfo will um seine Liebe kämpfen, doch dabei geraten er und Luisa in die Fallstricke der intriganten und korrupten Hofgesellschaft.

Musikalische Leitung. Michele Mariotti
Inszenierung & Bühne: Philipp Grigorian
Kostüme: Vlada Pomirkovanaya
Choreographie: Anna Abalikhina
Licht: Franck Evin
Video: Patrick K.-H.

Sprache: Italienisch

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Oper

La Clemenza di Tito

Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: 9.3.2026

OPERA SERIA in zwei Akten
Text Pietro Metastasio
in einer Bearbeitung von Caterino Tommaso Mazzolà

Ohne um die Bedrohungen zu wissen, die ihn umgeben, versucht der römische Kaiser Tito, seinem Amt ebenso gerecht zu werden wie seinem Anspruch an sich selbst.

Tito übt sich in Großherzigkeit: Er vergibt seinen Gegnern und stiftet das Geld, das für den Bau eines Tempels zu seinen Ehren gedacht ist, für die Opfer des letzten Vesuvausbruchs. Auch Servilia, die er aus Gründen der Staatsraison heiraten wollte, gibt er frei, als ihr Geliebter Annio ihn darum bittet. Nur gegen den heimlichen Zorn Vitellias, die ihn und die Mitregentschaft für sich beansprucht und seinen Freund Sesto zu Mord und Aufruhr anstiftet, ist er nicht gewappnet. Schon steht das Kapitol in Flammen. Als Sesto gesteht, Urheber des Aufstandes zu sein, steht Tito vor der Entscheidung, das Todesurteil des Senats zu unterzeichnen oder die sprichwörtliche Milde walten zu lassen.

Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Inszenierung, Choreografie & Bühne: Jan Lauwers
Regiemitarbeit: Emily Hehl
Kostüme: Lot Lemm
Licht: Ken Hioco
Ko-Choreografie: Paul Blackman
Dramaturgie: Elke Janssens

Sprache Italienisch

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Ballett

Visionary Dances

Justin Peck / Wayne McGregor / Twyla Tharp

Premeire: 28.3.2026

Drei Choreografien – drei Visionen für ein zeitgenössisches Ballett. Visionary Dances vereint Tanzkünstler, die jeweils einen individuellen Zugang zum akademischen Tanz gefunden und das klassische Ballett in neue Dimensionen geführt haben.

Während Twyla Tharp eine der ersten war, die die klassische und moderne Welt verband und deren In the Upper Room 2026 40-jähriges Jubiläum feiert, gehören Justin Peck und Wayne McGregor aktuell zu den wichtigsten und gefragtesten Choreografen.

Heatscape
Musikalische Leitung: Gavin Sutherland
Klavier: Yoko Kikuchi
Choreografie: Justin Peck
Musik: Bohuslav Martinů
Bühne: Shepard Fairey
Kostüme: Reid Bartelme, Harriet Jung
Licht: Brandon Stirling Baker
Einstudierung: Michael Breeden, Eric Trope

Yugen
Musikalische Leitung: Gavin Sutherland
Chor: Arnold Schoenberg Chor
Konzept, Inszenierung & Choreografie: Wayne McGregor
Musik: Leonard Bernstein
Bühne: Edmund de Waal
Kostüme: Shirin Guild
Licht: Lucy Carter
Choreinstudierung: Erwin Ortner
Yugen ist eine Koproduktion des Royal Ballet London und Het Nationale Ballet Amsterdam

In the Upper Room
Choreografie: Twyla Tharp
Musik: Philip Glass
Kostüme: Norma Kamali
Licht: Jennifer Tipton
Einstudierung: Shelley Washington

Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

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1 Familientheater

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck

Märchenspiel in drei Bildern
Text Adelheid Wette

Das klassische Märchen der Geschwister Hänsel und Gretel, die sich im dunklen Wald verirren. Ihre Abenteuer führen sie zu einem verlockenden Lebkuchenhaus, das von einer bösen Hexe bewohnt wird.

Die Kinder werden von der Hexe gefangen genommen, aber mit Mut und List gelingt es ihnen, sie zu überlisten und zu besiegen. Am Ende finden sie den Weg nach Hause zurück und werden von ihren erleichterten Eltern empfangen. Die Oper ist voller magischer Momente, hinreißender Musik und einer zeitlosen Botschaft über Mut, Zusammenhalt und den Sieg des Guten über das Böse.

Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Adrian Noble
Bühne und Kostüme: Anthony Ward
Licht: Jean Kalman
Choreographie: Denni Sayers
Video: Andrzej Goulding

Sprache Deutsch

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1 Oper

Die Fledermaus

Johann Strauß

Text Karl Haffner & Richard Genée

Intrigen, Verwechslungen und amouröse Abenteuer im Wien des 19. Jahrhunderts. Der reiche Gabriel von Eisenstein wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, entgeht aber seinem Schicksal, indem er auf eine Feier geht.

Dort trifft er auf alte Bekannte, darunter auch seine Frau Rosalinde, die sich als mysteriöse Unbekannte tarnt. Verkleidungen, Verwechslungen und unerwartete Wendungen halten die Gäste auf Trab, während sie sich in einem Strudel aus Musik, Champagner und Intrigen verfangen. Am Ende klären sich alle Missverständnisse auf, und die Charaktere feiern fröhlich das Leben und die Freundschaft.

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Otto Schenk
Bühne: Günther Schneider-Siemssen
Kostüme: Milena Canonero
Choreographie im 2. Akt "Unter Donner und Blitz": Gerlinde Dill

Sprache Deutsch

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© Ashley Taylor
Ballett

Kallirhoe

»Ihre Schönheit war nicht irdischer, sondern göttlicher Natur, doch nicht nur wie die einer Nereide oder Bergnymphe, sondern wie die der Aphrodite selbst. Die Kunde von ihrem überwältigenden Anblick verbreitete sich überall, und Freier strömten nach Syrakus (...).«

Mit diesen Worten über seine Titelheldin Kallirhoe beginnt der Autor Chariton von Aphrodisias, der sich selbst als »Sekretär des Anwalts Athenagoras« betitelt, die Prosaerzählung über die Liebenden Kallirhoe und Chaireas, auf deren glückliche Hochzeit allerlei Konflikte, Katastrophen, unfreiwillige Reisen und Gefahren folgen, bevor sie am Ende wieder miteinander vereint sind.

Der früheste vollständig überlieferte antike Liebesroman Kallirhoe, vermutlich im 1. Jahrhundert n. Chr. entstanden, handelt von der »Eifersucht der Menschen und den Launen der Götter« und beschreibt große Gefühle wie Liebe, Neid, Verlust und Vergebung. Starchoreograf Alexei Ratmansky, seit jeher fasziniert von antiker Kunst und Kultur, hat diesen 2020 als Handlungsballett mit dem American Ballet Theatre uraufgeführt und ein Werk kreiert, welches ein choreografisches, zeitgenössisches Porträt einer alten Welt zeigt. Die europäische Erstaufführung von Kallirhoe mit dem Wiener Staatsballett verspricht – zur prächtigen und gleichsam poetischen Musik von Aram Chatschaturjan – episches Drama sowie großartigen Tanz.

»Es geht um eine große Liebe – und um Abenteuer. Die erste Liebe, die dann als reife Emotion zurückkehrt, gefestigt durch die Erfahrung schrecklicher Unglücke.«
Alexei Ratmansky

Musikalische Leitung: Paul Connelly
Choreografie: Alexei Ratmansky
Dramaturgie & Libretto: Guillaume Gallienne nach dem Roman »Kallirhoe« von Chariton von Aphrodisias
Musik: Aram Chatschaturjan
arrangiert von: Philip Feeney
Bühne & Kostüme: Jean-Marc Puissant
Umsetzung Kostüme: Sukie Kirk
Licht: Duane Schuler
Einstudierung: Nancy Raffa, Eric Tamm

Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

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Oper

Rusalka

Antonín Dvořák

Lyrisches Märchen in drei Akten
Text Jaroslaw Kvapil

Psychologisch zugespitzt prallen Zivilisation und Natur, Ängste und Sehnsüchte, Machtverhältnisse und Geschlechterdefinitionen aufeinander.

Der Sprachverlust der Rusalka reflektiert deutlich Identifikations-, Ausgrenzungs- und Daseinsängste. Regisseur Sven-Eric Bechtolf spiegelt diese Gefühls- und Gedankenzustände in einer surrealen, unwirklichen und bedrängenden Welt. Zwischen Schneewüste und kargem Gehölz wird in eindringlichen Bildern die Geschichte der abtrünnigen Wassernixe erzählt.

Musikalische Leitung: Robert Jindra
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Licht: Jürgen Hoffmann
Choreographie: Lukas Gaudernak

Sprache: Tschechisch

Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

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1 Oper

Manon

Jules Massenet

Opéra comique in fünf Akten nach Abbé Prévost

Manon, die sich vom Reichtum unwiderstehlich angezogen fühlt, ist auf dem Weg ins Kloster. Sie verliebt sich in den Chevalier Des Grieux – und er in sie. Doch ihre gemeinsame Zeit ist kurz, da Manon dem Werben des reichen Brétigny nachgibt. Auch dies dauert nicht lange, bald kehrt sie zu ihrem geliebten Des Grieux zurück. Dieser möchte seine finanzielle Lage im Glücksspiel aufbessern. Doch werden er und Manon verhaftet, sie soll nach Amerika verbannt werden. Die Strapazen im Gefängnis haben sie jedoch gebrochen: Sie stirbt auf dem Weg zum Hafen in den Armen Des Grieuxʼ.

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Andrei Serban
Bühne und Kostüme: Peter Pabs

Eine Pause

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Oper

Idomeneo, rè di Creta

Wolfgang Amadeus Mozart

Text: Giambattista Varesco

Erzählt wird die aus der griechischen Mythologie stammende Geschichte des kretischen Königs Idomeneo, der sich nach der Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg zwischen dem Leben seines Sohnes Idamante und dem Wohl seines Volkes entscheiden muss. Rettung aus dem Dilemma bringt die Liebe zwischen Idamante und der trojanische Königstochter Ilia, die als Kriegsgefangene auf Kreta lebt.

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Regie: Kasper Holten
Bühne: Mia Stensgaard
Kostüme: Anja Vang Kragh
Licht: Jesper Kongshaug
Bewegungsregie: Signe Fabricius
Dramaturgie: Adrian Mourby

Sprache: Italienisch

Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

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Oper

Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

Comedia per musica in vier Akten
Text Lorenzo Da Ponte
nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Es sollte eigentlich der schönste Tag für Susanna und Figaro werden: Ihr Hochzeitstag. Doch der Graf Almaviva stellt der Braut nach.

Don Basilio belästigt Susanna mit seiner Fürsprache für den Grafen, Marcellina will den alten Ehevertrag mit Figaro einklagen und Doktor Bartolo unterstützt sie dabei, auch aus altem Zorn gegen Figaro. Und dann ist da noch der Page Cherubino der in alle Frauen verliebt ist und den alle Frauen um sich haben wollen, am liebsten als Mädchen verkleidet … Nur mit den vereinten Kräften von Figaros Fantasie, Susannas Klugheit und der Unterstützung der betrogenen Gräfin kann es gelingen, diesen »tollen Tag« an ein glückliches Ende zu bringen.

Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Franck Evin
Bühnenbildassistenz: Jan Freese

Sprache: Italienisch

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Ballett

Jewels

George Balanchine

George Balanchines Jewels gilt als das erste abendfüllende Ballett ohne Handlung. Inspiriert von einem Besuch des Juwelier-Hauses Van Cleef & Arpels in New York entschied sich der Choreograf 1967 ein Werk angelehnt an die Eigenschaften verschiedener Edelsteine für sein New York City Ballet zu kreieren.

In drei Teilen steht jeweils ein anderes »Juwel« - Smaragd, Rubin, Diamant – im Zentrum der Choreographie, in der George Balanchine – als wahrer Visionär der Tanzkunst – die Tradition des romantischen Balletts mit einem modernen Tanzdenken verbindet. In einzigartigen Kostümen der Designerin Karinska vereint Jewels zarte Poesie, noble Schönheit und humorvolle Coolness und gilt als »perfect introduction to ballet«.

Klavier »Rubies«: Anna Malikova
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Choreografie: George Balanchine
Musik von: Gabriel Fauré, Igor Strawinski, Piotr I. Tschaikowski
Bühne: Peter Harvey
Kostüme: Karinska
Licht: Mark Stanley
Einstudierung: Nanette Glushak, Diana White

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Oper

L'Elisir d'Amore

Gaetano Donizetti

Melodramma giocoso in zwei Akten
Text Felice Romani

Der mittellose und unsichere Nemorino liebt die reiche und belesene Adina.
Um sie zu gewinnen, erwirbt er beim Quacksalber Dulcamara einen Liebestrank – in Wahrheit eine Flasche Wein. Doch natürlich nicht der Wein sichert das Happy End, sondern sein liebendes Herz - und jenes, von Adina.

Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Otto Schenk
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

Sprache Italienisch

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Oper

La Traviata

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten
Text Alexandre Dumas (Sohn)

La traviata erzählt die Geschichte von Violetta Valéry, einem käuflichen Wunschobjekt der Pariser Gesellschaft, die in Alfredo ihre Liebe findet, aber dem gesellschaftlichen Dünkel seines Vaters nachgibt und sich von ihm trennt.

In seiner mit riesigen Videowänden und den sozialen Medien spektakulär jonglierenden Inszenierung verlegt Simon Stone diese Geschichte ins Heute. Violetta, das ist ein Pariser It-Girl, eine Influencerin, die in der Instagram-Blase gefangen bleibt und deren Leben der virtuellen Präsentations- und Schaugier ausgeliefert ist. Einsam im Öffentlichen ist sie – und eine Außenseiterin.

Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti
Inszenierung: Simon Stone
Bühne: Robert Cousins
Kostüme: Alice Babidge
Licht: James Farncombe
Video: Zakk Hein

Sprache Italienisch
Altersempfehlung 14 +

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Kindertheater

Die Zauberflöte für Kinder

Wolfgang Amadeus Mozart

Aufführungen in der Dekoration des Wiener Opernballs
Nur für Schulklassen

Zwei Vor­stel­lun­gen, die stets am Tag nach dem O­pern­ball statt­fin­den und in­zwi­schen Ge­ne­ra­tio­nen von jun­gen Be­su­che­rin­nen und Be­su­chern die Welt des Mu­sik­thea­ters na­he­ge­bracht ha­ben. Sie­ben­tau­send Kin­der aus ganz Ös­ter­reich er­le­ben da­bei im fest­li­chen Ball­saal ei­ne ge­kürz­te, et­wa ein­stün­di­ge Auf­füh­rung der Mo­zart-O­per, in der die Fi­gur des Pa­pa­ge­no als Spiel­lei­ter durch die Vor­stel­lung führt. Ein­zig­ar­tig ist die At­mo­sphä­re an die­sem Nach­mit­tag: Mit ei­ner Neu­gier und Fas­zi­na­ti­on, wie bei viel­leicht kei­ner an­de­ren Vor­stel­lung der Staats­o­per, ver­fol­gen die Kin­der die Ge­schich­te Ta­mi­nos und Pa­mi­nas. Tau­send­fach wer­den die ver­zau­ber­ten Tie­re be­wun­dert, wird Mo­zarts Mu­sik ge­lau­scht, das Haus ist er­füllt von Kin­der­la­chen und spon­ta­nem Ap­plaus. Man er­lebt mit, wie das »Wun­der The­a­ter« sei­ne ma­gi­sche Kraft ent­fal­tet und das jun­ge Pu­bli­kum in sei­nen Bann zieht. Es sin­gen und spie­len En­sem­ble­mit­glie­der der Wiener Staatsoper, be­glei­tet von den Wiener Philharmonikern, die im Rah­men die­ser Kin­der­o­per ih­re In­stru­men­te vor­stel­len.

Ge­schlos­se­ne Ver­an­stal­tung nur für Schul­klas­sen der 4. und 5. Schul­stu­fe. Die An­mel­dung er­folgt aus­schließ­lich nach Aus­schrei­bung durch das Bundesministerium für Bildung bei den Bildungsdirektionen der Bundesländer. Kein Pu­bli­kums-Kar­ten­ver­kauf.

Die Wiener Staatsoper dankt dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung für die Un­ter­stüt­zung.

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Oper

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss

Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel
Text Hugo von Hofmannsthal

Als die geplante Aufführung seiner Opera seria Ariadne auf Naxos im Palast eines Wiener Neureichen mit der Tanzmaskerade einer italienischen Komödientruppe zusammengelegt wird, ist der junge Komponist zunächst verzweifelt.

Dass er sich einverstanden erklärt, ist vor allem der Tänzerin Zerbinetta zu verdanken. In der Oper selbst begegnen wir Ariadne, verlassen und verzweifelt. Erst dem Gott Bacchus gelingt es, sie zu neuem Leben erwecken. In der mystischen Vereinigung der beiden bleibt noch Platz für Zerbinettas Spott: »Kommt der neue Gott gegangen, hingegeben sind wir stumm!« 

Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Licht: Jürgen Hoffmann

Sprache Deutsch

Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

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2 Oper

Carmen

Georges Bizet

Opéra comique in vier Akten
Text Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée

Die freiheitsliebende Carmen wird von allen Männern begehrt. Obwohl keine ihrer Beziehungen anhält, verliebt sich der Soldat Don José unsterblich in sie, nachdem sie ihm kokett eine Blume vor die Füße geworfen hat.

Er desertiert, verzichtet auf eine sich anbahnende Beziehung zu Micaëla, einem Mädchen aus seinem Dorf, und schließt sich Carmens Schmugglerbande an. Auch diesmal erkalten Carmens Gefühle und sie interessiert sich nur mehr für den Stierkämpfer Escamillo. Vor der Arena eskaliert ein Streit zwischen Don José und Carmen: Voller Eifersucht tötet Don José seine ehemalige Geliebte.

Musikalische Leitung: Yves Abel
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Mercè Paloma
Licht: Alberto Rodriguez Vega

Sprache: Französisch
Altersempfehlung: 14 +

Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal

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Oper

Nabucco

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Teilen
Text Temistocle Solera

Vor dem Hintergrund des babylonischen Exils der Israeliten wird einerseits die Geschichte des babylonischen Königs Nabucco erzählt, der erst durch einen kurzzeitigen Machtverlust geläutert wird und den von ihm in Gefangenschaft gesetzten Hebräern die Freiheit schenkt. Andererseits geht es aber auch um die private Auseinandersetzung der Töchter Nabuccos: Während Abigaille um jeden Preis auf den Thron will, ist Fenena aus Liebe zum Israeliten Ismaele zum jüdischen Glauben konvertiert.

Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Günter Krämer
Bühne: Petra Buchholz, Manfred Voss
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Manfred Voss

Sprache: Italienisch

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Konzert

Ensemble­matinee im Mahler-Saal

Pianist: Annemarie Herfurth
Solist 1: Ilia Staple
Solist 2: Lukas Schmidt

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Kammerkonzert

Studiokonzert

Mezzosopran: Florentina Serles
Bariton: Andrei Maksimov

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Kammerkonzert

Kammer­musik der Wiener Philharmoniker

Flöte: Karl-Heinz Schütz
Violine: Lara Kusztrich
Viola: Robert Bauerstatter
Violoncello: Edison Pashko


»Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind.

Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.

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Konzert

Solokonzert Nadine Sierra

Sänger: Nadine Sierra
Pianist: Bryan Wagorn


Gaetano Donizetti:
Quel guardo, il cavaliere... So anch'io la virtù magica
aus »Don Pasquale«
Wolfgang Amadeus Mozart:
E Susanna non vien…Dove sono, aus »Le Nozze di Figaro«
Ruhe Sanft, aus »Zaïde«
Giacomo Puccini:
Quando men’vo, Mi chiamano Mimi, aus »La Bohème«
Chi il bel sogno: aus »La Rondine«
Joaquín Rodrigo:
Cuatros Amatorios Madrigales:
¿Con qué la lavaré?
Vos me matásteis
¿De dónde venís, amore?
De los álamos vengo, madre
Heitor Villa-Lobos: Melodia Sentimental
Consuelo Velázquez: Bésame Mucho
Manuel Ponce: Estrellita
Maria Grever: Muñequita linda
Quirino Mendoza y Cortés: Cielito lindo
Gerónimo Giménez: Me llaman la primorosa

Bei den mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len So­lo­kon­zer­ten er­le­ben Sie welt­weit be­deu­ten­de Sän­ge­rin­nen und Sän­ger nicht wie üb­lich in Opern­pro­duk­tio­nen, son­dern mit ei­gens zu­sam­men­ge­stell­ten Lied- und Arien­pro­gram­men.

New York, Mai­land, Bar­ce­lo­na, Lon­don, Pa­ris, Wien: Die US-ame­ri­ka­ni­sche So­pra­nis­tin Na­dine Sie­rra ist an al­len zen­tra­len Or­ten des Mu­sik­the­a­ters zu Hau­se. Schon als Tee­na­ger gab sie ihr frü­hes O­pern­de­büt, räum­te da­nach sys­te­ma­tisch al­le Prei­se, die in ih­re Nä­he ka­men, ab und mach­te schnell Ka­rie­re. Heu­te reist sie um die Welt, zählt zu den be­gehr­ten jun­gen Stim­men und bril­liert quer durch ihr Re­per­toi­re. Als be­ju­bel­te Ju­li­et­te gab sie an der Staats­o­per ihr Haus­de­büt, ge­folgt von A­di­na in L’elisir d’amore. Be­vor sie im Fe­bru­ar 2026 in der Ti­tel­rol­le der Neu­pro­duk­ti­on von Luisa Miller auf der Staats­o­pern-Büh­ne steht, singt sie im Jän­ner ein von Bryan Wagorn be­glei­te­tes So­lo­kon­zert.

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Konzert

Solokonzert Anna Netrebko

Sängerin: Anna Netrebko
Pianist: Pavel Nebolsin


Eine Auswahl von Liedern und Arien von russischen, deutschen und französischen Komponisten.

Bei den mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len So­lo­kon­zer­ten er­le­ben Sie welt­weit be­deu­ten­de Sän­ge­rin­nen und Sän­ger nicht wie üb­lich in Opern­pro­duk­tio­nen, son­dern mit ei­gens zu­sam­men­ge­stell­ten Lied- und Arien­pro­gram­men.

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Kammerkonzert

Kammer­musik der Wiener Philharmoniker

Flöte: Luc Mangholz
Oboe: Sebastian Breit
Klarinette: Andrea Götsch
Fagott: Lukas Schmid
Horn: Ronald Janezic
Klavier: Cornelius Meister


F. Danzi: Quintett op. 56 Nr 1 in B-Dur
D. Milhaud: La Cheminée du roi René op. 205 (Suite)
A. Götsch: Unausgesprochen Erwähnenswertes op. 22
L. Thuille: Sextett für Klavier und Bläser op. 6

»Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind.
Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.

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Online-Shop

Online-Shop der Wiener Staatsoper

CDs, Blue-rays, DVDs
Programmhefte
Publikationen
Souvenirs
Bücher

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Wiener Staatsoper

Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.



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Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Burgtheater Wien Wien, Universitätsring 2
Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen / Theater Odeon Theater Wien Wien, Taborstraße 10
Aufführungen / Operette Theater-L.E.O. Wien Wien, Ungargasse 18
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Aufführungen / Theater Kosmos Theater Wien Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Gloria Theater Wien Wien, Prager Straße 9
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Aufführungen / Theater MusikTheater an der Wien Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Wien Wien, Porzellangasse 19
Aufführungen / Theater TAG Theater an der Gumpendorfer Straße Wien, Gumpendorfer Straße 67
Aufführungen / Theater Theater-Center-Forum Wien, Porzellangasse 50
Aufführungen / Theater Volkstheater Wien Wien, Arthur-Schnitzler-Platz 1
Aufführungen / Varieté Papierfabrik Varieté Klein-Neusiedl, Kirchenplatz 9
Aufführungen / Kabarett Kabarett SIMPL Wien, Wollzeile 36
Aufführungen / Kabarett Kabarett Niedermair Wien, Lenaugasse 1A
Aufführungen / Varieté Vindobona Wien, Wallensteinplatz 6

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