Mitten im pulsierenden Herzen Wiens, zwischen Staatsoper und Burggarten, lädt die Heidi Horten Collection dazu ein, moderne und zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten zu erleben. Das Museum vereint eine lichtdurchflutete, moderne Architektur mit einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Europas und schafft so eine offene Atmosphäre der Begegnung und der Inspiration.
Die Sammlung, die aus Heidi Hortens persönlicher Leidenschaft für Kunst entstanden ist und sich bis heute stetig weiterentwickelt, spannt einen eindrucksvollen Bogen über mehr als ein Jahrhundert Kunstgeschichte. Vom deutschen Expressionismus über die internationale Moderne bis zu prägenden Positionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hier begegnen Besucher:innen Meisterwerken von Gustav Klimt, Egon Schiele, Marc Chagall, Pablo Picasso, Henri Matisse, Lucio Fontana, Yves Klein, Niki de Saint Phalle, Brigitte Kowanz, Jean-Michel Basquiat und Andy Warhol.
Regelmäßig wechselnde Ausstellungen setzen neue Impulse und zeigen eindrucksvoll die Vielfalt und Lebendigkeit der Sammlung. Das breit gefächerte Programm wird durch Veranstaltungen und Workshops ergänzt, die zum Dialog einladen und neue Blickwinkel auf die Kunst eröffnen. Ob neugierige Entdecker:innen oder leidenschaftliche Kunstfans – die Heidi Horten Collection bietet ein Kunsterlebnis, das überrascht und nachhaltig begeistert.
Kontakt
Heidi Horten Collection Hanuschgasse 3 A-1010 Wien
Öffnungszeiten:
Täglich außer Dienstag 11 bis 19 Uhr
Donnerstag 11 bis 21 Uhr
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Bewertungen & Berichte Heidi Horten Collection
Ausstellung
KLIMT ⇄ WARHOL
MODERN MASTERPIECES: EMPOWERING MINDS, INSPIRING HEARTS
(Dauerausstellung)
Die Dauerausstellung der Heidi Horten Collection im Herzen Wiens zeigt Meisterwerke der Moderne und Gegenwartskunst. Unter dem Titel Klimt ⇄ Warhol vereint sie zentrale Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts – von Wien um 1900 über deutschen Expressionismus, Surrealismus und Nachkriegsabstraktion bis hin zu Figuration, Pop-Art, ZERO und ausgewählten zeitgenössischen Arbeiten.
Die Auswahl der Werke wurde im Rahmen des innovativen Projekts #ARTfluence von den Besucher:innen der Heidi Horten Collection geprägt. Im Sinne einer aktiven Teilhabe hatten sie Zeit, für ihre Lieblingswerke der Sammlung abzustimmen und so direkten Einfluss auf die Dauerausstellung zu nehmen.
Die Ausstellungsräume wurden vom renommierten österreichischen Künstler Markus Schinwald gestaltet. Durch die ornamentale Wandgestaltung wird eine repräsentative und zugleich intime Atmosphäre erzeugt. Die Anspielungen auf bürgerliche Interieurs spiegeln den privaten Ursprung der Sammlung wider. Mit bullaugenförmigen Wandelementen, die im Eingangsbereich zum Entdecken weiterer Blickachsen einladen, entsteht eine lebendige Begegnung zwischen Kunst und Besucher:innen.
Tauchen Sie ein in ein außergewöhnliches Kunsterlebnis, das großartige Namen der Kunstgeschichte mit einem innovativen Ausstellungskonzept verbindet und die Vielfalt einer der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen zeigt.
Was bedeutet es, mit der Welt in Beziehung zu treten – mit ihren Landschaften, Lebewesen und Geschichten? Was geschieht, wenn Mensch und Natur, Körper und Umwelt, Wirklichkeit und Imagination unkonventionelle Verbindungen eingehen? Seit nahezu fünf Jahrzehnten kreist das vielseitige Werk der deutsch-österreichischen Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow um diese Fragen. In einer kraftvollen visuellen Handschrift entwirft sie fantastische, mitunter mit hintergründigem Witz durchzogene Bildwelten, in denen sich Körper verwandeln und menschliche, tierische und pflanzliche Formen ineinander übergehen. Zugleich entwickelt Samsonow performative und kollektive Aktionen, die Kunst als eine Form des gemeinsamen Handelns begreifen. Mit zahlreichen erstmals ausgestellten Arbeiten präsentiert die Retrospektive die große Bandbreite einer Praxis, in der Kunst und Philosophie, feministisches Denken und ökologisches Engagement untrennbar miteinander verbunden sind.
Körper in Verwandlung
1990 begann Samsonow, in Holz zu arbeiten. Seither nimmt die Skulptur eine zentrale Stellung in ihrem Schaffen ein. Aus ganzen Baumstämmen entstehen lebensgroße bemalte Gestalten. Ihr skulpturales und malerisches Universum ist von fantasievollen Metamorphosen geprägt: Menschliche, tierische und pflanzliche Körper verschmelzen miteinander, Figuren aus der Mythologie begegnen wiederkehrenden Motiven wie dem Mädchen, dem Pferd, dem Ponymädchen oder der Brezel. In Samsonows jüngeren Arbeiten spielt die Adlerin eine besondere Rolle – als Symbolfigur ebenso wie als reales Tier.
Die Skulpturen deuten an, dass sie sich aus ihrer statischen Erscheinungsform emanzipieren könnten: Sie könnten rollen, klingen oder Licht erzeugen. In ihren performativen Arbeiten aktiviert Samsonow die Skulpturen durch Bewegung oder das Spiel ihrer Saiten und tritt damit selbst in eine unmittelbare körperliche Beziehung zu ihnen.
Die Erde als Gegenüber
Elisabeth von Samsonow begreift die Erde als lebendiges, vernetztes System und als Trägerin von Geschichte und kollektivem Gedächtnis. In den vergangenen Jahren hat sich ihre Praxis zunehmend über das Atelier hinaus in den ländlichen Raum erweitert. Mit dem im Jahr 2020 initiierten Projekt Göttinnenland reagiert sie auf eine intensiv bewirtschaftete und zunehmend ausgelaugte Landschaft. In Malerei, Zeichnung, performativer Fotografie und Schreiben wird diese Landschaft zum Gegenüber: Was bedeutet dieses Land? Was sagt es? Und welche Beziehungen verbinden uns mit ihm?
Kunst wird dabei zu einer Form, die Welt zu bewohnen, sie kreativ mitzugestalten und ihr mit Fürsorge zu begegnen. Diese Gedanken führt ein eigens für diese Personale entwickeltes offenes Atelier fort, das Besucher:innen einlädt, selbst tätig zu werden und die Ausstellung kreativ weiterzudenken.
Im Dialog
Ein prägendes Element der Retrospektive sind zehn Dialoge zwischen Arbeiten Samsonows und Meisterwerken der Heidi Horten Collection – von Francis Bacon, Georg Baselitz und Alexander Calder bis zu Egon Schiele und Ferdinand Georg Waldmüller – sowie dem prähistorischen Idol von Immendorf. Formale und inhaltliche Resonanzen im Zusammenspiel dieser Werke eröffnen neue Perspektiven auf Samsonows Werk ebenso wie auf die Sammlung.
Anlässlich der Retrospektive erscheint die erste umfassende Monografie zu Elisabeth von Samsonows künstlerischem Œuvre.
Kuratiert von: Hana O. O. Haas und Rolf H. Johannsen
Ausstellungsarchitektur: tne next ENTERprise Architects Harnoncourt, Fuchs & Partner
Dauer
Sa 19.9.2026 - So 28.2.2027
Ort
Heidi Horten Collection
Hanuschgasse 3
A-1010 Wien
Andy Warhols grafische Serie Á La Recherche du Shoe Perdu entstand 1955 im Umfeld seines Auftrags, allwöchentlich Schuhanzeigen für die New York Times zu gestalten. Es entstanden mehr als ein Dutzend Zeichnungen, die von dem Dichter Ralph Pomeroy mit ironischen literarischen Anspielungen versehen und von Warhol zu einer Mappe zusammengefasst wurden. Ausgehend von dieser Serie widmet sich diese Kabinett-Präsentation dem Damenschuh als Fetischobjekt, Projektionsfläche und feministischer Kritik. Neben Andy Warhol sind weitere Künstlerinnen wie Birgit Jürgenssen, Gudrun Kampl und Lena Henke mit ihren Interpretationen des Schuhs vertreten. Sie hinterfragen das Objekt auch als Symbol von Begehren, Disziplinierung und Geschlechterrollen.
Kuratiert von Rolf H. Johannsen
Termine
Mi 21.10.2026 | Ausstellungseröffnung
Mi 21.10.2026 - So 18.4.2027
Ort
Heidi Horten Collection
Hanuschgasse 3
A-1010 Wien
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Bildung
Führungen & Workshops
Was wünschen Sie sich von einem Museum? Eine Auszeit vom Alltag? Neue Perspektiven? Lebendigen Austausch und Offenheit? Oder spielerisch-kreative Zugänge für die jüngsten Gäste? Mitten in Wiens pulsierendem Zentrum erstaunt bereits die Architektur der Heidi Horten Collection. Damit das Haus mit seinen Ausstellungen für Sie persönlich zu einem Ort bereichernder Erlebnisse wird, finden Sie hier ein Programm, das zum Genießen und zum Dialog, zur Teilhabe und zum Wiederkommen einlädt.
Mitten im pulsierenden Herzen Wiens, zwischen Staatsoper und Burggarten, lädt die Heidi Horten Collection dazu ein, moderne und zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten zu erleben. Das Museum vereint eine lichtdurchflutete, moderne Architektur mit einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Europas und schafft so eine offene Atmosphäre der Begegnung und der Inspiration.
Die Sammlung, die aus Heidi Hortens persönlicher Leidenschaft für Kunst entstanden ist und sich bis heute stetig weiterentwickelt, spannt einen eindrucksvollen Bogen über mehr als ein Jahrhundert Kunstgeschichte. Vom deutschen Expressionismus über die internationale Moderne bis zu prägenden Positionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hier begegnen Besucher:innen Meisterwerken von Gustav Klimt, Egon Schiele, Marc Chagall, Pablo Picasso, Henri Matisse, Lucio Fontana, Yves Klein, Niki de Saint Phalle, Brigitte Kowanz, Jean-Michel Basquiat und Andy Warhol.
Regelmäßig wechselnde Ausstellungen setzen neue Impulse und zeigen eindrucksvoll die Vielfalt und Lebendigkeit der Sammlung. Das breit gefächerte Programm wird durch Veranstaltungen und Workshops ergänzt, die zum Dialog einladen und neue Blickwinkel auf die Kunst eröffnen. Ob neugierige Entdecker:innen oder leidenschaftliche Kunstfans – die Heidi Horten Collection bietet ein Kunsterlebnis, das überrascht und nachhaltig begeistert.
Öffnungszeiten:
Täglich außer Dienstag 11 bis 19 Uhr
Donnerstag 11 bis 21 Uhr
Kontakt
Heidi Horten Collection
Hanuschgasse 3
A-1010 Wien