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Literaturhaus Salzburg

Ein Ort für das Wort

Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.

Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.

Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

Kontakt

Literaturhaus Salzburg
Verein Literaturhaus
Strubergasse 23
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Literaturhaus Salzburg

1 Lesung

¡lesen lassen!

Offene Lesebühne

Schreiber:innen aller Altersgruppen haben die Möglichkeit, außerhalb ihres Freundeskreises unterschiedliche Reaktionen und konstruktive Kritik zu erhalten. erostepost lädt nach Feierabend zu dieser freundlich erdnahen Runde ein!

¡lesen lassen! ist seit über 30 Jahren eine Salzburger Veranstaltungs-Serie des Literaturvereins erostepost. Teammitglieder sowie Neuankömmlinge werden dazu angeregt, ihren Gedanken Form zu geben. Kurze Ideen, kleine Geschichten und Verdichtung sind Herangehensweisen an das Schreiben, die das weite Feld der Kreativität öffnen. Dazu wird angeregt: Wofür steht Literatur? Was bewegt uns?

Die Lesenden melden sich eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn mit 2 vorbereiteten Texten von jeweils 5 & 10 Minuten Lesezeit im Café des Literaturhauses an. In der ersten Runde lesen die Autor:innen den kurzen Text. Danach stimmen alle Anwesenden darüber ab, wer in die zweite Runde kommen soll. Nach einer Diskussion wird mittels Stimmzettel ein:e Sieger:in ermittelt. Hinein ins Vergnügen: ¡Lesen und lesen lassen!

Veranstalter: erostepost

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Lesung

Eva Hausbacher:
Gefühlsalphabete. Mehrsprachigkeit in der zeitgenössischen Literatur

Literaturfrühstück
Beteiligte: Eva Hausbacher


Einsprachigkeit ist eine historisch wirkmächtige Norm, die lange Zeit als Voraussetzung für Autorschaft und literarisches Schreiben galt. Die im Kontext von Globalisierung und Migration entstandene Literatur macht allerdings das kreative und ästhetische Potential mehrsprachigen Schreibens sichtbar. Insbesondere Texte von Autor:innen, die mit ihrer Kultur auch die Sprache gewechselt haben und in einer anderen als der sog. „Muttersprache“ schreiben, geben Beispiele, wie Mehrsprachigkeit das Repertoire poetischer Verfahren erweitert.

Beim Literaturfrühstück wollen wir anhand ausgewählter Texte (u.a. von Ilma Rakusa, Lena Gorelik und Katja Petrowskaja) der neueren Literatur den „Charme“ mehrsprachiger Texte nachvollziehen und die vielfältigen Formen und Funktionen von Mehr- und Vielsprachigkeit diskutieren. Dabei werden Erzähltexte und Gedichte ebenso wie poetologische Essays in den Blick genommen.

Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht.

www.leselampe-salz.at

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Eintritt € 7/5

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Lesung

Drei Wochen mit Thomas Bernhard in Torremolinos

Buchpräsentation, Gespräch & Schauspieler-Lesung
Beteiligte: Martin Schwab, Manfred Mittermayer, Nicolas Mahler, Susanne Kuhn


Dieses Buch – von Susanne Kuhn (Thomas Bernhards Halbschwester), Nicolas Mahler (Comic-Zeichner) und Manfred Mittermayer (Germanist) – ist „ein Juwel, das den Geistreichtum von und um Bernhard noch einmal vermehrt … Ein facettenreiches Erinnerungsbuch – formal und inhaltlich beispiellos.“ So der Kritiker Andreas Platthaus in der FAZ. Vorgestellt wird der illustrierte Band von Susanne Kuhn, Nicolas Mahler, Manfred Mittermayer und Schauspieler Martin Schwab.

„Drei Wochen mit Thomas Bernhard in Torremolinos“ (Korrektur Verlag, 2025) ist mehr als ein Reisebericht. Es ist zunächst eine bewegende Erinnerung an die letzte gemeinsame Zeit mit dem berühmten Halbbruder. Nach der turbulenten Uraufführung von „Heldenplatz“ am Wiener Burgtheater reisten die beiden im November 1988, wenige Monate vor Bernhards Tod, an die Costa del Sol. Susanne Kuhns sensible Darstellung dieser drei Wochen wird durch die Visualisierung von Nicolas Mahler zu einem eindringlichen Bericht aus der letzten Lebensphase des Autors. Mahler, bekannt für seine Graphic Novels nach Werken der Weltliteratur (u.a. von Thomas Bernhard), versteht es, in seinen minimalistischen Zeichnungen die Essenz der geschilderten Momente einzufangen.

Ein ausführliches Gespräch mit dem renommierten Bernhard-Experten Manfred Mittermayer erweitert zudem den Blick auf die Familiengeschichte: Erstmals spricht ein weibliches Mitglied dieser besonderen Familie offen über die patriarchalen Strukturen und die Situation der Frauen im Umfeld von Johannes Freumbichler und Thomas Bernhard. Durch die Verbindung von persönlicher Erinnerung, künstlerischer Illustration und biographischer Einordnung wird dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre.

Martin Schwab – als Kammerschauspieler mit dem Nestroy-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet – liest, Nicolas Mahler zeigt Illustrationen aus dem Buch.

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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© Christian Weingartner / Foto Sulzer
Lesung

Flosse und Feder

Lesung & Buch- präsentation
Beteiligte: Diana Kauba, Ingeborg Kraschl, Klaus Papula


In ihrem Buch „Gefühlt schwerelos“ verbindet Diana Kauba ihre großen Leidenschaften: Schreiben und Tauchen. Sie erzählt von Begegnungen in dieser faszinierenden Parallelwelt und berichtet offen über persönliche Herausforderungen und Ängste. An diesem Abend wird zudem eine ungewöhnliche Figur eine kleine Rolle einnehmen.

Immer wieder begegnet man in Ingeborg Kraschls Buch „Licht über dem Schatten“ einer gewissen Sehnsucht, einem Anklingen von Problemen und ihren Lösungsversuchen, Erinnerungen und Rückblicken. Gedichte begleiten die Erzählungen, indem sie sich den verschiedenen Themen nähern und einen reizvollen Zusammenhang zwischen Lyrik und Prosa gestalten.

Klaus Papula, Autor und Psychologe, schreibt in flottem Stil tragische, komische und berührende Texte über das Reiben, Kleben, Zerren und Schaben der Menschen aneinander. Kurzgeschichten von ihm sind nachzulesen in seinem Band „Die Fische meiner Tante Berta“ (Verlag Innsalz 2024).

Für musikalische Begleitung sorgt Sabine Kaubisch auf ihrer Handpan.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe

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Ausstellung

Nicolas Mahler - Ach die dumme Literatur!

„Ach die dumme Literatur!“, beklagte der Dichter und Maler Hermann Hesse in einem Brief 1907 die Schwierigkeit, „was Rechtes“ zu Papier zu bringen.

Der österreichische Comic-Künstler Nicolas Mahler hat in Briefen, Tagebüchern und Werken bekannter Autorinnen und Autoren gestöbert und gleichermaßen niederschmetternde wie erheiternde Zeugnisse literarischer Knochenarbeit zu Tage gefördert. Daraus entstand „Ach die dumme Literatur!“ mit Zeichnungen und Originalzitaten von Marguerite Duras über Peter Handke und James Joyce bis Thomas Mann. Und ganz nebenbei wird damit einer der sehnlichsten Wünsche von Hermann Hesse erfüllt: „Ferner möchte ich ein humoristisches Büchlein haben, mit guten Witzen und dergleichen.“

Noch vor Erscheinen des gleichnamigen Suhrkamp-Bandes im April 2026 wird im Literaturhaus Salzburg die Ausstellung „Ach die dumme Literatur!“ von Nicolas Mahler als Österreich-Premiere gezeigt.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt frei

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© Manfred Werner
Lesung

Nicolas Mahler:
Promi-Literatur-Striptease

Gespräch & Musik, Vernissage mit Lesung
Beteiligte: Erwin Rehling, Nicolas Mahler, Wolfram Berger


Nicolas Mahler enthüllt in seiner jüngsten Arbeit das Seelenleben von Giganten der modernen Literatur. In der Schau „Ach die dumme Literatur!“ (Zitat Hermann Hesse) zeigt er Porträts von Berühmtheiten mit witzigen Bonmots aus Tagebüchern und Briefen – gelesen von Wolfram Berger, musikalisch begleitet von Klangkünstler Erwin Rehling. Davor ist der Comic-Zeichner im Gespräch mit Tomas Friedmann zu erleben.

Mahler sucht und findet bei Literaten den Witz, den er kongenial zu Papier bringt. Beispiel: Veranstaltungen mit prominenten Autor*innen sind beim Publikum beliebt. Die einzigen, die solche Spektakel mitunter hassen, sind die Auftretenden – zumindest wenn man ihren Aufzeichnungen glaubt; nachzulesen beim tragischen Liebespaar Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Sie wirft ihm vor, er habe sie mit falschen Versprechungen auf Lesereise gelockt, wie Mahler im Interview erzählt: „Da hat man dann die Fans und die jungen Männer, die sie umschwärmen werden. So hat er ihr das geschildert. Doch sie hat es anders empfunden: Sie stinkt die ganze Zeit im Zug und die Hotels sind schrecklich. Das ist so übertrieben, dass man darüber lachen kann.“

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt € 14/12/10

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Lesung

Franz Schuh:
Steckt den Sand nicht in den Kopf

Lesung & Musik
Beteiligte: Franz Schuh, Suyang Kim


„Eine brillante Sammlung langer Nachdenkstücke, kurzer Essays, politischer Einsprüche, geschliffener Porträts und verstreuter Gedichte.“ (Profil)

Das neue Buch „Steckt den Sand nicht in den Kopf“ (Zsolnay Verlag, 2025) von Franz Schuh ist Kaffeehausliteratur par excellence. Es gilt, dass man den Kopf nicht in den Sand stecken soll. Ebenso gilt, dass man den Sand, der einem in die Augen gestreut wird, nicht für Wahres oder Bares nehmen sollte. Der Schriftsteller liest aus seinem Buch, dazu spielt die Pianistin Suyna Kim ausgewählte Stücke.

Schuhs neues Buch ist der Versuch einer Orientierung in einer Zeit, in der Desorientierung unvermeidlich erscheint. Es ist ein Zeitbild und zugleich eine subjektive Zeitzeugenschaft, die auf verschiedenen Ebenen auf die Probe gestellt wird – bis zur Diskussion der Wahrheitsfrage, die auf Tendenzen reagiert, „Wahrheit“ überhaupt abzuschaffen. Figuren wie der Wirecard-Großbetrüger Jan Marsalek, der gerüchteweise eine späte Karriere als Spion macht, werden nicht übersehen, und manchmal blitzt auch der Name René Benko auf.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt € 14/12/10

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© Park Circus_ITV Studios
Film

All the World´s a Screen: Henry V | Laurence Olivier

Filmclub | Shakespeare im Film

England 1415. Im Namen Edwards III. erhebt der junge Normannenkönig Henry V. seinen Anspruch auf den französischen Thron und setzt mit einem Heer auf das Festland über. Der schwache französische König zögert lange, bis er dem Siegeszug der Engländer entgegentritt. Als Krankheiten und mangelnde Verpflegung das Heer schwächen, will sich Henry V nach Calais zurückziehen. Bei Azincourt steht ihm eine französische Übermacht gegenüber. Vor der Schlacht kann der König seine Männer aber derart motivieren, dass die Engländer den Gegner vernichtend schlagen.

Basierend auf dem bedeutendsten Historiendrama des Autors schuf Laurence Olivier als Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor mit „Henry V“ seine von vielen am höchsten bewertete Shakespeare-Verfilmung. Sie ist auch zeitgeschichtlich signifikant: Während des Zweiten Weltkriegs gedreht, wurde die Siegeserzählung von Henry V zur Stärkung des Nationalstolzes der britischen Truppen instrumentalisiert.

Einführung: Manfred Mittermayer

Eintritt Kartenpreise DAS KINO, Mitglieder Leselampe und DAS KINO frei

Veranstalter: Das Kino, Literaturforum Leselampe
www.daskino.at

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© Matt Observe
Lesung

Paul Lendvai:
Wer bin ich?

Buchpräsentation & Gespräch
Beteiligte: Paul Lendvai


Paul Lendvai wurde in Ungarn als Sohn jüdischer Eltern geboren, den Holocaust hat er dank eines Schweizer Schutzpasses überlebt. 1953 wurde er als „Trotzkist“ inhaftiert, danach mit Berufsverbot belegt. 1957 gelang ihm die Flucht nach Österreich, hier wurde er zum international tätigen Publizisten, zu einem der profiliertesten Kenner Ost- und Südosteuropas und nicht zuletzt zum entschiedenen Europäer.

Die Frage „Wer bin ich“, die Paul Lendvais neuem Buch den Titel gibt, findet ihre Antwort im Verweis auf das Ineinander verschiedenster Prägungen: Identität ist nur als Vielfaches zu denken und als Summe lebensgeschichtlicher Erfahrungen.
Der Autor versteht es, Biografisches mit Analytischem, Erinnerung mit Reflexion zu verschränken. Im Rückblick auf das eigene Leben bringt Paul Lendvai die mitteleuropäische Geschichte des letzten Jahrhunderts ebenso in den Blick wie die Sorge um unsere aktuelle Gegenwart: „Die Zerbrechlichkeit der Freiheit ist die einfachste und zugleich tiefste Lehre aus meinem langen Leben, aus meinen vier Identitäten als Österreicher und Ungar, Jude und Europäer.“

Paul Lendvai, geb. 1929 in Budapest, lebt seit 1957 in Wien. Er gründete die Zeitschrift „Europäische Rundschau“, war u.a. Leiter des ORF-Europastudios und ist Kolumnist der Wiener Tageszeitung „Der Standard“. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (2005), Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2020). „Wer bin ich?“ ist im Zsolnay Verlag erschienen.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: prolit
www.prolit.at

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© Susie Knoll
Lesung

Friedrich Ani, Alfred Goubran:
Schlupfwinkel

Buchpräsentation mit Lesung & Musik
Beteiligte: Alfred Goubran, Friedrich Ani


Friedrich Ani ist seit 2008 jährlich Fixstarter beim Salzburger Krimifest. Die literarische Bandbreite des preisgekrönten Schriftstellers ist jedoch viel größer und reicht von Romanen und Jugendbüchern über Lyrik und Drama bis zu Drehbüchern und Hörspielen. In seinem neuen Buch „Schlupfwinkel. Fantasien über eine fremde Heimat“ (Suhrkamp, 2025) erzählt er vom Werdegang eines Autors, der zwar seine Sprache findet und Erfolge feiert, aber im Leben einer Verlorener bleibt. Ani liest und spricht mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann. Dazu sind live Songs von Bob Dylan zu hören, interpretiert vom österreichischen Autor und Musiker Alfred Goubran.

Ein Dorf in Bayern, Ende der 1950er Jahre: Ein Kind kommt zur Welt aus einer Verbindung, die hier niemand für möglich gehalten hätte. Die Mutter ist „heimatvertriebene“ Schlesierin, der Vater Medizinstudent aus Syrien, der am Goethe-Institut Deutsch lernt. Beim Kennenlernen gab es keine gemeinsame Sprache, ihr Sprechen blieb ein Leben lang brüchig. So wächst das Kind in einer Atmosphäre des Schweigens auf, sucht nach einem Schlupfwinkel für die eigene Existenz und findet ihn in der Literatur.

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt € 14/12/10

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© Klaudia Longo / © Uta Tochtermann
Lesung

Eva Schmidt, Sabine Scholl:
Neben Fremden / Die zweite Haut

Lesungen & Gespräch
Beteiligte: Eva Schmidt, Sabine Scholl


Eva Schmidt und Sabine Scholl erzählen von familiären Beziehungen und der Suche nach der eigenen Identität:
In ihrem Roman „Neben Fremden“ (Jung und Jung Verlag, 2025) erzählt Eva Schmidt von einer pensionierten Krankenpflegerin, die sich um ihre Mutter kümmert, zu der sie keine gute Beziehung hat. Als sie zu einer Reise aufbricht, erreicht sie ein Brief ihres Sohnes, zu dem sie keinen Kontakt mehr hatte.

Sabine Scholl verwebt Erinnerungen an ­Familie und Herkunft mit Modegeschichte in ihrem Buch „Die zweite Haut“ (Weissbooks Verlag, 2025): Ausgehend von der Beziehung zu ihrer Mutter, die für ihre Tochter genäht hat, zeigt Scholl, wie an Stoffen und Kleidern Armut und Ausgrenzung, Scham und Kampf um Emanzipation greifbar werden. Sabine Scholl folgt in ihrem autofiktionalen Text der Erzählerin als Studentin, Schriftstellerin und Mutter.

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
www.leselampe-salz.at

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© Andreas Rost
Lesung

Max Goldt:
Aber?

Lesung & Gespräch
Beteiligte: Max Goldt


„Max Goldt ist der Inbegriff von Menschlichkeit.“ (Durs Grünbein)

Endlich gibt´s ein neues Buch des großen Satirikers und Stilisten Max Goldt, ein „Must-see“ für Liebhaber*innen des feinen Humors. Nach Jahren meldet sich der deutsche Satire-Altmeister mit Kolumnen und Dramoletten zurück – und schafft in „Aber?“ (dtv, 2025) einen Gegensound zum geistlosen Zeitgeist. Typisch Goldt!

Man genießt, wie der Schriftsteller in gewohnter Manier – also mit Biss, Sprachwitz und analytischem Scharfsinn – blinde Flecken, vor allem der gesellschaftlichen Linken, entblößt. Max Goldt schreibt gegen die Selbstgefälligkeit hinter Gesten der Betroffenheit an und kämpft mit Sprache gegen die Schrumpfkommunikation der Medien, ist in einer Rezension zu lesen. Seine Texte sind ein erfrischender Pol gegen Verblendung und Verkürzung, denen wir ununterbrochen ausgesetzt sind: in sozialen Medien, im Fernsehen oder auch in so einigen vermeintlich progressiven Kreisen. Die Literatur von Max Goldt ist zeitlos und versprüht ein köstlich-pikantes Gegengift zum Stumpfsinn unserer Zeit.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Lesung

Hildegard Knef reloaded

Literarisch-musikalische Geburtstags-Party mit Swing
Beteiligte: Barbara Keller, Christa Stierl, Katalin Jesch, Margot Koller
Honey Rose-Quartett


Ende Dezember 25 wäre Hildegard Knef hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet die SAG eine literarisch-musikalische Geburtstagsparty, bei der auch getanzt werden darf.

Gefeiert wird nicht nur eine Autorin, Schauspielerin und Sängerin, sondern vor allem eine faszinierende Persönlichkeit, die es gewagt hat, eigene Wege zu gehen. Nicht zuletzt soll ihres literarischen Werkes gedacht werden, aus dem nicht nur die selbst verfassten Liedtexte herausstechen, sondern auch der autobiographische Roman „Der geschenkte Gaul“ es zum Bestseller brachte.

Vier Salzburger Autorinnen haben sich über diese Jahrhundertfigur Gedanken gemacht und werden die entsprechenden Texte dazu vortragen: Barbara Keller, Margot H. Koller, Katalin Jesch und Christa Stierl.

Den musikalischen Part übernimmt das „Honey Rose-Quartett“ (Hanna Rose, Lukas Kranjc, Peter Reutterer und Ulrich Sick). Seit ihrer Jugend ist die Dame aus dem Pongau von „der Knef“ begeistert.

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe

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Theater

WeGe theater: wieder genau 55

Improvisationstheater

Neu und überraschend ist das Impro-Format des Salzburger WeGe-theaters immer – und längst ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Salzburger Literaturhauses. Nun laden die Akteure zum ihrem Jänner-Auftritt ein!

Es geht um eine Sache, die es schon wert ist, auseinandergenommen und sorgfältig überholt zu werden. Was da erzählt wird, verdient das Gütesiegel „neu renoviert“ (leichte Gebrauchsspuren werden zugestanden). Auf der Bühne sind wie immer 5 bis 7 engagierte Laienschauspieler*innen, die in 55 Minuten eine Geschichte entwerfen – oder mehrere Geschichten, die am Ende möglicherweise zusammenfinden zu einer besonderen Erzählung. Sicher ist nichts, denn alles entsteht aus dem Moment …

Eintritt € 10/8/6

Veranstalter: Verein Literaturhaus, WeGe Theater

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Online

Neben Live-Lesen gibt es nun auch das neue Format:
Literatur für den Fall

Alle Veranstaltungen bis Sommer mussten abgesagt werden – dafür wurden digitale Formate erarbeitet. Neben täglichen Facebook-Lesungen gibt es nun auch den Literatur-Blog von prolit und Literaturforum Leselampe.

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Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus

Ein Ort für das Wort



Seit 1991 ist im stadteigenen, über 400 Jahre alten Gebäude des Eizenbergerhofs im Stadteil Lehen beim Stadtwerke-Areal das Literaturhaus Salzburg beheimatet. Aus dem anfänglichen Geheimtipp wurde inwischen längst der Ort für das Wort – in Salzburg und weit darüber hinaus.



Ein Trägerverein (mit dem „Jungen Literaturhaus“) und fünf autonome Salzburger Literaturvereine und Autorengruppen – manche von ihnen gibt es bereits seit Jahrzehnten in der Traklstadt – haben sich unter einem Dach organisiert und erarbeiten ein Programm für ein junges und erwachsenes Publikum: abwechslungsreich, engagiert und professionell – nach dem Motto „Literaturhaus Salzburg, wo das Leben zur Sprache kommt“.



Das zweistöckige, historisch wertvolle Gebäude beherbergt neben Veranstaltungsräumen, die auf Anfrage vermietet werden, und Büros auch eine Bibliothek und ein kleines Café (abends bei Veranstaltungen geöffnet) – benannt nach dem Dichter H.C. Artmann, Namenspatron für den Platz vor dem Haus.

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Bewertungen & Berichte Literaturhaus Salzburg

Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Literatur+Sprache / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Literatur+Sprache / Lesung Buchtipp
Literatur+Sprache / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt Darmstadt, Im Carree 1
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Berlin
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Zürich
Literatur+Sprache / Museum Strauhof Zürich
Literatur+Sprache / Festival Internationales Literaturfestival Berlin
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 22.1. bis 1.2.2026
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Konzerte / Orchester Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Ausstellungen / Museum GRIMMWELT Kassel
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Aufführungen / Theater Comödie Lübeck
Konzerte / Konzert Tonhalle-Orchester Zürich
Ausstellungen / Museum Museum Weißenfels Schloss Neu-Augustusburg
Ausstellungen / Museum Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik
Ausstellungen / Museum Kraszewski-Museum Dresden
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
Ereignisse / Kulturveranstaltung Heimatverein Köln
Literatur+Sprache / Museum Erich Kästner Museum
Literatur+Sprache / Lesung Haus für Poesie
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Köln
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus München
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Kassel
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Leipzig
Literatur+Sprache / Lesung Literarische Gesellschaft Thüringen e. V.
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Frankfurt
Literatur+Sprache / Lesung Literaturzentrum Hamburg
Literatur+Sprache / Festival Literaturfest Salzburg
Literatur+Sprache / Lesung Literaturfest München
Literatur+Sprache / Messe Buch Wien
Literatur+Sprache / Lesung Sogar Theater Zürich
Literatur+Sprache / Museum Gleimhaus Halberstadt
Literatur+Sprache / Ausstellung Literaturmuseum Theodor Storm
Literatur+Sprache / Museum Theodor-Fontane-Archiv Universität Potsdam
Literatur+Sprache / Lesung Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Alexandraweg 23
Literatur+Sprache / Forum Verein Deutsche Sprache e.V. Dortmund, Martin-Schmeißer-Weg 11
Literatur+Sprache / Preisverleihung Preis der Literaturhäuser Hamburg, Eppendorfer Landstraße 30
Literatur+Sprache / Festival lit.COLOGNE
Literatur+Sprache / Lesung Tumult Forum Dresden
Literatur+Sprache / Festival Rauriser Literaturtage

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