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Dortmunder Philharmoniker

Leidenschaft, Disziplin, Hingabe – diese Tugenden sind in Dortmund nicht nur auf dem grünen Rasen beheimatet, sondern auch bei uns, den Dortmunder Philharmonikern. Seit der Gründung 1887 haben wir uns als Klangkörper damit konsequent in die Liga der großen deutschen Konzert- und Opernorchester gespielt. Dabei sind wir auf der Bühne des Konzerthaus Dortmund gleichermaßen wie im Orchestergraben des städtischen Opernhauses und auf bedeutenden Podien weltweit zu hören. Gastspiele führten uns bereits nach Den Haag, nach Brüssel in den Palais des Beaux Arts, in den Grazer Stephaniensaal, das Festspielhaus Salzburg, den Concertgebouw Amsterdam und viele mehr.

Besonders wichtig ist uns bei den vielfaltigen Aufgaben die Verwurzelung in unserer Stadt. Wir sind ein städtisches Orchester und spielen für alle – getreu unseres Mottos: „Klassik ganz nah“. Mit einem vielseitig und innovativ gestalteten Programm laden wir alle Musikfreunde – und solche, die es werden wollen – zu unseren Konzerten ein.

(Foto: Jürgen Altmann)

Kontakt

Dortmunder Philharmoniker
Theater Dortmund
Theaterkarree 1 -3
D-44137 Dortmund

Telefon: +49 (0)231-50 27 222
E-Mail: ticketservice@theaterdo.de

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Bewertungen & Berichte Dortmunder Philharmoniker

Konzert

6. Philharmonisches Konzert:
… Glück in der Liebe

Klavier: Ying Li
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: Gabriel Feltz


Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5

„Glücklich allein ist die Seele, die liebt“: Auch Johann Wolfgang Goethe wusste, dass unser Lebensglück von kaum etwas so sehr beeinfl usst wird wie von der Liebe. Wer seine*n Traumpartner*in gefunden hat, sieht die Welt durch die rosarote Brille und lässt sich auch über „Pech im Spiel“ hinwegtrösten, während Liebeskummer und Eifersucht uns schier von innen auffressen können. Liebesfreud und Liebesleid kann wohl jeder Mensch nachempfinden und so zieht sich das Thema seit Menschengedenken durch Literatur und Medien, vom antiken Orpheus-Mythos über Shakespeares Romeo und Julia bis zum Beatles-Hit All You Need Is Love.

Als die zwei Werke dieses Konzertabends entstanden, schwebten ihre Komponisten ebenfalls auf Wolke 7: Robert Schumann durfte im September 1840 endlich die geliebte Clara Wieck heiraten – nach jahrelangem Ringen mit ihrem Vater, das ebenso in den sehnsuchtsvollen Briefen der beiden wie in nüchternen Gerichtsakten dokumentiert ist. Im darauffolgenden Jahr schrieb er für seine frisch angetraute Frau, die berühmte Konzertpianistin, eine Fantasie für Klavier und Orchester in a-Moll. Nach einigen Umarbeitungen wurde aus diesem Liebesbeweis bis 1845 das hochromantische Klavierkonzert op. 54, das Clara wie auch das Publikum gleichermaßen begeisterte.

Im Falle Gustav Mahlers und seiner fünften Sinfonie präsentiert sich die Situation etwas komplizierter: Zwar entstand das Werk größtenteils in den Jahren 1901/02, in denen Mahler sich in die junge Alma Schindler verliebte und sie heiratete, doch war diese Fünfte weder ein vergleichbarer Publikumserfolg wie Schumanns schwärmerisches Konzert – dafür war es vermutlich insgesamt zu düster und tonal zu progressiv für seine Zeit –, noch stellte sie ihren Schöpfer je zufrieden: Unzählige Male überarbeitete Mahler die Sinfonie, bis sein Tod im Jahr 1911 weiteren Änderungen zuvorkam. Unsterblich wurde jedoch besonders das Adagietto, das Luchino Visconti 1971 in seinem Film Tod in Venedig einsetzte. In seiner anrührenden Schlichtheit wird es immer wieder auch als musikalische Liebeserklärung des Komponisten an seine Frau Alma gedeutet.

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Kinderkonzert

2. Familienkonzert:
Dodos Reise

Ein musikalisches Abenteuer zwischen der Südsee und Dortmund • Für die ganze Familie von 6 bis 110 Jahren

Dodo, das Maskottchen des Tiny Music House', ist ein abenteuerlustiger Vogel. Er verlässt seine idyllische Insel, um uns mit seinen frechen, lustigen und klugen Ideen zu unterstützen. Ein Workshop ohne Dodo ist für die Schüler*innen der Dortmunder Schulen kaum vorstellbar.

Schon seit Monaten liegt Dodo dem Team des Tiny Music House in den Ohren: Er möchte unbedingt einmal die große Bühne im Konzerthaus besuchen, um von seiner spannenden Reise zu erzählen. Musikalische Untersützung bekommt er dabei von den Minimusikern aus Münster und den Dortmunder Philharmonikern.

In den Familienkonzerten geht es um das Entdecken klassischer Musik durch abenteuerliche Geschichten, die einen einfachen Zugang und einen guten Einstieg in die Welt der Klassik ermöglichen. Die Familienkonzerte sind nicht nur für die kleinen Zuhörer*innen ein tolles Erlebnis, sondern auch die Ohren der Großen können die Musik neu oder wieder für sich entdecken.

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Kammerkonzert

4. Kammerkonzert:
Klassik und Jazz vereint

Julius Jacobsen Concerto in A für Trompete, Posaune und Klavier
Georg Philipp Telemann Sonate c-Moll für Flügelhorn, Posaune und Klavier
George Gershwin Preludes für Trompete und Klavier; Rhapsody in Blue für Trompete und Klavier
John Lennon/Paul McCartney Maxwell’s Silver Hammer für Trompete und Klavier | All you Need Is Love für Flügelhorn und Klavier
und weitere Werke

Als „kleine Schwester“ der Sinfonik hat die Kammermusik seit jeher einen festen Platz in den Programmen der Dortmunder Philharmoniker. Für das 4. Kammerkonzert haben sich die Musiker, die die Programme dieser Reihe selbst gestalten, etwas nicht Alltägliches ausgedacht. In Bearbeitungen und Originalwerken wird ein Ausflug vom Barock in den Jazz unternommen. Lassen Sie sich davon überraschen, wie gut klassische Vorbilder und Jazz zusammenpassen und erleben Sie die Musiker des Orchesters einmal im entspannten Swing-Modus.

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Konzert

2. Konzert Wiener Klassik:
Over the Rainbow

Trompete: Lucienne Renaudin Vary
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: Lucie Leguay


Johann Nepomuk: Hummel Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur
Harold Arlen: Over the Rainbow
Richard Rodgers: My Favourite Things
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Das beliebteste Trompetenkonzert der Klassik und zwei verträumte All-time-Favourites des Jazz interpretiert Lucienne Renaudin Vary auf der Trompete. Und selbst Ludwig van Beethoven, nicht unbedingt für ein sonniges Gemüt bekannt, schwebte bei der Komposition seiner Vierten auf Wolke 7 und ließ in die heiterste seiner Sinfonien romantische Glücksgefühle einfließen.

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Konzert

7. Philharmonisches Konzert:
Die Sonne des Südens

Trompete: Simon Höfele
Schlagzeug: Meinhard „Obi“ Jenne
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat und Klavier: Frank Dupree


Paul Dukas: Fanfare aus dem Ballett La Péri
Claude Debussy: Auswahl aus den Préludes für Klavier (Originale und Bearbeitungen für Orchester von Colin Matthews und Hans Zender)
Darius Milhaud: Le Boeuf sur le toit, Fantasie für Orchester op. 58 mit Schlagzeug-Solo
Miles Davis/Gil Evans: Sketches of Spain für Trompete und Orchester

Wenn es wieder einmal wochenlang kalt und grau ist, träumen wir sehnsüchtig von wärmeren Gefi lden, Meeresrauschen und „La dolce vita“. Unser 7. Philharmonisches Konzert lädt deshalb zu einer Reise in den sonnigen Süden ein: Paul Dukas’ Ballett La Péri entführt uns zunächst nach Persien, während Claude Debussy in seinen Préludes Szenen aus dem mediterranen Europa schildert: von der Insel Capri bis ins mythische Delphi, von den französischen Vogesen bis zur prächtigen Alhambra von Granada.

Mit Darius Milhaud überschreiten wir anschließend den Äquator, denn für einige Jahre lebte der französische Komponist in Brasilien. Kurz nach seiner Heimkehr entstand Le Boeuf sur le toit (Der Ochse auf dem Dach). Für diesen merkwürdigen Titel stand ein brasilianisches Volkslied Pate, von denen insgesamt mehr als 20 in Milhauds schwungvoll-melodischem Orchesterstück verarbeitet sind.

Die kunstvolle Verbindung von Jazz und Flamenco gelang dem begnadeten Trompeter Miles Davis und seinem Arrangeur Gil Evans 1959 – 60 mit Sketches of Spain. Darin treffen spanische Impressionen wie Joaquin Rodrigos Concierto de Aranjuez auf modale Improvisationen – ein Meilenstein des Modern Jazz.

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Kinderkonzert

2. Konzert für junge Leute:
Travel Concert – Sea to Sky

Für Klassikentdecker*innen ab 12 Jahren

Moderation: Dr. André Baumeister (FRAM Science & Travel)
Gitarre: Arturo Castro Nogueras
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: N. N.


Alle lieben es, auf Reisen zu gehen, aber wie kann man in Zeiten des Klimawandels nachhaltig verreisen? Der Geograf und Exkursionsleiter André Baumeister aus Bochum hat seine ganz eigene Antwort darauf gefunden: FRAM Science & Travel. Mit dem Zug oder zu Fuß geht es auf spannende Exkursionen innerhalb Europas. In diesem Konzert begibt sich unser Moderator gemeinsam mit dem Orchester in den Norden – dahin, wo sich
das Meer und der Himmel berühren.

Passend zu den Erzählungen, Fotos und Videos von FRAM Science & Travel spielt der Gitarrist Arturo Castro Nogueras, der sich in den letzten Jahren persönlich intensiv mit der Natur, dem Klima und den verschiedenen Lebenswelten musikalisch auseinandergesetzt hat, die Antarctica Suite für Gitarre und Orchester von Nigel Westlake.

Bei den Konzerten für junge Leute steht die neue Art der Begegnung mit klassischer Musik im Vordergrund. Durch die Verknüpfung von Musik mit aktuellen, spannenden und beliebten Themen wird der Konzertbesuch zu einem besonderen Erlebnis. Hierbei ist es völlig egal, ob man einen Bezug zur Klassik hat oder völlig „neu“ in dieser vielseitigen Klangwelt ist.

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Kinderkonzert

3. Sitzkissenkonzert:
Der kleine Drache Joka

Für Kinderohren von 3 bis 6 Jahren

Es gibt unendlich viele Geschichten und Sagen über Drachen, aber noch kaum jemand kennt die abenteuerliche Geschichte des kleinen, fleißigen und ehrgeizigen Drachen Joka. Kommt ins dritte Sitzkissenkonzert und erlebt seine magische und musikalische Reise.

In den 45-minütigen Sitzkissenkonzerten erleben Kinder von drei bis sechs Jahren ein Ensemble der Dortmunder Philharmoniker und eine in Musik gepackte spannende und altersgerechte Geschichte zum Mitmachen – auf besten Plätzen direkt vor der Bühne.

Bitte richten Sie Ihre Buchung an den Aboservice unter Tel. 0231/50 22 442 oder aboservice@theaterdo.de.
Für ein Sitzkissenkonzert on Tour wenden Sie sich bitte an expeditionklassik@theaterdo.de.

Die Sitzkissenkonzerte finden mit freundlicher Unterstützung von Frau Lieselotte Weidner statt.

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Konzert

8. Philharmonisches Konzert:
Frühlingsgefühle

Violine: Chouchane Siranossian
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: Felix Mildenberger


Antonio Vivaldi: Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten), Violinkonzerte op. 8
Lili Boulanger: D’Un Matin de printemps für Orchester
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 1 B-Dur, Frühlingssinfonie

In „einem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“ habe er sich befunden, als er im Januar 1841 seine B-Dur-Sinfonie komponierte: Robert Schumann strotzte vor Energie und Lebensfreude und landete mit seiner Ersten einen außerordentlichen Erfolg. Zweifelsohne spielten dabei aber auch Frühlingsgefühle der anderen Art eine Rolle, denn erst vier Monate zuvor hatte der Komponist seine verehrte Künstlerkollegin Clara Wieck geehelicht. Die Frühlingssinfonie mit ihrer heiter-optimistischen Grundstimmung spiegelt die Zukunftshoffnung des Paares wider – und der große Zuspruch von außen galt den beiden als krönende Bestätigung ihrer Verbindung.

Einen frischen Frühlingsmorgen vertonte Lili Boulanger – die jung verstorbene Schwester von Nadia Boulanger – im Jahr 1917. Zunächst entstand das bezaubernde kurze Werk für die Besetzung Geige und Klavier, dann als Version für Klaviertrio und zu guter Letzt arbeitete die Komponistin eine impressionistisch schillernde Orchesterfassung aus. Der delikate Einsatz von Holzblasinstrumenten, welcher als eine besondere Stärke des französischen Stils gilt, erinnert an fröhlich zwitschernde Singvögel, während die Streicher elegant die Sonne aufgehen lassen.

Bei Antonio Vivaldi muss niemand seine Lieblingsjahreszeit vermissen, denn der Venezianer schrieb bekanntlich für jede Saison ein Violinkonzert. Frühling, Sommer, Herbst und Winter hat er raffi niert illustriert und damit bereits 1725 eine der frühesten Programmmusiken überhaupt geschaffen. Dank seines musikalischen Einfallsreichtums und der atemberaubenden Solopassagen hat der Zyklus auch nach 300 Jahren nichts von seinem barocken Glanz verloren.

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Kinderkonzert

3. Familienkonzert:
Heidi

Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht • Für die ganze Familie von 6 bis 110 Jahren

Puppenspieler: Bodo Schulte
Die Minimusiker Team des Tiny Music House
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: N. N.


Henrik Albrecht ist als Komponist bei den Dortmunder Philharmonikern sehr gefragt. In den letzten Jahren wurde jährlich eine seiner Orchestererzählungen als Familienkonzert auf der Konzerthausbühne inszeniert. Zuletzt Alice im Wunderland, Das kalte Herz und Peter Pan. In der Spielzeit 2022/23 haben wir das Glück, eine eigene Komposition bei ihm in Auftrag geben zu können – die Orchestererzählung Heidi.

Jeder kennt die Geschichte des neugierigen und freundlichen Mädchens, das sein Zuhause in den Bergen hat. Mit der Musik von Henrik Albrecht erwacht sie zu neuem Leben.

In den Familienkonzerten geht es um das Entdecken klassischer Musik durch abenteuerliche Geschichten, die einen einfachen Zugang und einen guten Einstieg in die Welt der Klassik ermöglichen. Die Familienkonzerte sind nicht nur für die kleinen Zuhörer*innen ein tolles Erlebnis, sondern auch die Ohren der Großen können die Musik neu oder wieder für sich entdecken.

3. Familienkonzert: Heidi bewerten:

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Konzert

9. Philharmonisches Konzert:
Vom Tellerwäscher zum Millionär

Posaune: Berndt Hufnagl
Sopran: Pumeza Matshikiza
Bariton: Zachariah N. Kariithi
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: Gabriel Feltz
Choreinstudierung: Petr Fiala


Leonard Bernstein: Drei Tanzepisoden aus dem Musical On the Town
Johan de Meij: T-Bone Concerto für Posaune und Orchester
George Gershwin: Porgy and Bess – A Concert of Songs, Arrangement für Sopran, Bariton, Chor und Orchester von Robert Russell Bennett

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – eine Verheißung, die unzählige Menschen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lockte. Unter ihnen waren auch die Eltern von Leonard Bernstein und George Gershwin, die auf der Suche nach einer glücklicheren Zukunft aus Russland und der Ukraine in die Vereinigten Staaten von Amerika einwanderten. Und für die nächste Generation ging der amerikanische Traum tatsächlich in Erfüllung: Ihre Söhne zählen bis heute zu den erfolgreichsten Vertretern der US-amerikanischen Musikwelt und brachten es beide zu Ruhm und Reichtum.

Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatten ihre weltberühmten Musiktheaterstücke – darunter Gershwins Südstaaten-Oper Porgy and Bess. Sie verschmilzt afroamerikanische Musik wie Spirituals und Blues mit jazzinspirierten Songs und klassischen Opernarien und brachte 1935 erstmals die Vielfalt der amerikanischen Gesellschaft in einem Bühnenwerk zusammen. An Gershwins Musik orientierte sich auch der 20 Jahre jüngere Leonard Bernstein, als er 1944 sein erstes Musical On the Town herausbrachte. Drei mitreißende Tanznummern aus diesem Broadway-Hit eröffnen unser Konzert.

Wer sein Glück eher in leiblichen Genüssen findet, für den könnte Johan de Meijs T-Bone Concerto das Richtige sein. T-Bone ist hier einerseits als Abkürzung von Trombone (das englische Wort für Posaune) zu verstehen, andererseits auch im kulinarischen Zusammenhang: Die drei Sätze des Konzertstücks lauten nämlich Rare, Medium und Well Done. Mit der Besetzung für Solo-Posaune und Orchester steht hier eine seltene Delikatesse auf dem Programm.

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Konzert

3. Konzert Wiener Klassik:
Von Wien bis Edinburgh

Klarinette: Alina Heinl
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: Nabil Shehata


Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56, Schottische

Zu Mozarts letzten Kompositionen gehört sein Konzert für die neu entwickelte Klarinette, die dem Komponisten durch seine Freunde Johann und Anton Stadler ans Herz und ins Ohr gewachsen war. Perlende Läufe, gewagte Sprünge und vor allem das zarte Pianissimo im lyrischen zweiten Satz machen das Stück zur Herausforderung für Interpret*innen und zu einem echten Evergreen der Klassik.

In Mendelssohns Sinfonie Nr. 3, in der er Eindrücke seiner Schottland-Reise 1829 verarbeitet hat, kommt der Klarinette ebenfalls eine tragende Rolle zu (beispielsweise die spritzige Eröff nung des Scherzos), sodass ihre besondere Klangfarbe sich wie ein roter Faden durch den Konzertabend zieht.

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Konzert

Stummfilmkonzert: Charles Chaplin - The Circus

Kino trifft Konzert trifft Zirkus

Kino trifft Konzert trifft Zirkus: Im Stummfilmkonzert genießen Sie dreifach gute Unterhaltung! Wir zeigen die deutsche Fassung von Chaplins The Circus in voller Länge, von den Dortmunder Philharmonikern live mit dem genialen Original-Soundtrack untermalt.

The Circus aus dem Jahr 1925 ist Charles Chaplins letzter Stummfilm. Im Grundton bitterer als die vorherigen Werke ist es eine Geschichte voller Menschlichkeit und Poesie: Ein Außenseiter landet durch Zufall beim Zirkus, wo er durch seine ungewollte Komik zum Kassenschlager wird. Er merkt nicht, dass er ausgenutzt wird, und verliebt sich in die Tochter des Direktors. Seine Chancen bei der hübschen Akrobatin stehen gut – jedenfalls solange, bis ein Konkurrent auftaucht. Wird er im Zirkus sein Glück finden?

Das Meisterwerk voll von groteskem Scharfsinn, köstlichen Einfällen und klaren, scharfen Bildern brachte Chaplin 1929 seinen ersten Academy Award ein. Mit waghalsiger Akrobatik, modernster Trickfi lmtechnik und echten Löwen fesselt The Circus von der ersten bis zur letzten Minute. Dennoch verschwand der Film anschließend für lange Zeit von der Bildfläche. Erst in den späten 1960er Jahren kehrte Chaplin zu The Circus zurück, um ihn mit einer neuen, von ihm selbst komponierten Musik neu herauszugeben. Die Orchester musik im Vaudeville-Stil spiegelt seinen eigenen biografischen Hintergrund – sein Aufwachsen in der Welt des Zirkus’ und des Varietés – wider und wurde 2003 von Timothy Brock rekonstruiert.

In Kooperation mit der Europäischen Filmphilharmonie

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Konzert

10. Philharmonisches Konzert:
Mach dein Glück!

Dortmunder Philharmoniker
Dirigat Gabriel Feltz


Anton Bruckner: Sinfonisches Präludium
Sofia Gubaidulina: Märchenpoem
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Nachdem Anton Bruckner jahrzehntelang um Anerkennung gekämpft hatte, von der Kritik zerrissen worden war und sich mit größten Mühen in der Wiener Musikwelt zu behaupten versucht hatte, träumte der Sechzigjährige eines Nachts von seinem Freund Ignaz Dorn. Im Traum soll der Geiger dem Komponisten ein musikalisches Thema diktiert und gesagt haben: „Pass auf, mit dem wirst du dein Glück machen!“ Und tatsächlich: Das erträumte Thema legte den Grundstein zu Bruckners langersehntem Durchbruch, seiner siebten Sinfonie. Die meisterlich auskomponierte Musik entfaltet einen beeindruckenden Spannungsbogen und schlägt das Publikum bis heute in ihren Bann. Eine echte Erfolgsgeschichte, die unterstreicht: Manchmal kommt das Glück eben doch im Schlaf.

Die Geschichte von Bruckners Sinfonischem Präludium ist dagegen voll von Verwicklungen, Zufällen und Irrtümern der Musikwissenschaft. Beispielsweise wurde die Komposition lange Gustav Mahler zugeschrieben und das Originalmanuskript 2008 mit dem Nachlass seines Wiederentdeckers vernichtet. Dass wir heute seine wahren Hintergründe kennen und das Werk aufführen können, ist also ein echter Glücksfall.

Das Schicksal eines kleinen Stücks Kreide, das während des langweiligen Schuldienstes davon träumt, fantastische Märchenwelten, imposante Schlösser und das endlos weite Meer zu zeichnen, vertonte Sofia Gubaidulina 1971 für Radio Moskau in ihrem Märchenpoem – expressive Musik fernab jeder Kindlichkeit, dafür jedoch voller Sehnsüchte und Hoffnungen.

Gastspiel in Graz Mo, 12.06.23, 20:00 Uhr & Di, 13.06.23, 20:00 Uhr • Congress Graz, Stefaniensaal

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Kinderkonzert

3. Konzert für junge Leute:
Symphonic Adventure - Tarot

Für Klassikentdecker*innen ab 12 Jahren

Live-Illustrator: Rootsen Sneeky
Dortmunder Philharmoniker
Dirigat: Stefan Geiger
Sprecher: N. N.


Inspiriert von den mystischen Tarotkarten haben die Komponisten Dominik Schuster und Tobias Gröninger ein spannendes und mitreißendes Orchesterhörspiel komponiert: Tarot.

Ronin, der Sohn des Häuptlings, macht sich auf den Weg, um sein Dorf zu retten. Er muss sich Prüfungen stellen, lernen, reifen und wachsen, um endlich den Weg zurück nach Hause zu fi nden. Seine Reise vom unerfahrenen „Narren“ zu einem Helden, der für das Wohl Anderer kämpft , verbindet den Mythos Tarot mit einer packenden Geschichte über das Erwachsenwerden und ist inhaltlich wie musikalisch ein Erlebnis für große und kleine Zuschauer*innen.

Bei den Konzerten für junge Leute steht die neue Art der Begegnung mit klassischer Musik im Vordergrund. Durch die Verknüpfung von Musik mit aktuellen, spannenden und beliebten Themen wird der Konzertbesuch zu einem besonderen Erlebnis. Hierbei ist es völlig egal, ob man einen Bezug zur Klassik hat oder völlig „neu“ in dieser vielseitigen Klangwelt ist.

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Dortmunder Philharmoniker

Theater Dortmund

Leidenschaft, Disziplin, Hingabe – diese Tugenden sind in Dortmund nicht nur auf dem grünen Rasen beheimatet, sondern auch bei uns, den Dortmunder Philharmonikern. Seit der Gründung 1887 haben wir uns als Klangkörper damit konsequent in die Liga der großen deutschen Konzert- und Opernorchester gespielt. Dabei sind wir auf der Bühne des Konzerthaus Dortmund gleichermaßen wie im Orchestergraben des städtischen Opernhauses und auf bedeutenden Podien weltweit zu hören. Gastspiele führten uns bereits nach Den Haag, nach Brüssel in den Palais des Beaux Arts, in den Grazer Stephaniensaal, das Festspielhaus Salzburg, den Concertgebouw Amsterdam und viele mehr.

Besonders wichtig ist uns bei den vielfaltigen Aufgaben die Verwurzelung in unserer Stadt. Wir sind ein städtisches Orchester und spielen für alle – getreu unseres Mottos: „Klassik ganz nah“. Mit einem vielseitig und innovativ gestalteten Programm laden wir alle Musikfreunde – und solche, die es werden wollen – zu unseren Konzerten ein.

(Foto: Jürgen Altmann)

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Konzerte / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Essener Philharmoniker Essen, Opernplatz 10
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Konzerthaus Dortmund Dortmund, Brückstraße 21
Konzerte / Konzert Musiktheater im Revier
Mo, 13.2.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Stadt Recklinghausen Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte
Di, 14.2.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Kreis Unna %u2013 Der Landrat Kultur und Tourismus
Mi, 15.2.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Musiktheater im Revier
So, 26.2.2023, 16:00 Uhr
Konzerte / Konzert Stadt Recklinghausen Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte
So, 5.3.2023, 11:00 Uhr
Konzerte / Konzert Stadt Recklinghausen Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte
So, 5.3.2023, 11:00 Uhr
Konzerte / Konzert Musiktheater im Revier
Mo, 13.3.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Stadt Recklinghausen Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte
Di, 14.3.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Kreis Unna %u2013 Der Landrat Kultur und Tourismus
Mi, 15.3.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Musiktheater im Revier
Mo, 17.4.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Stadt Recklinghausen Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte
Di, 18.4.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Kreis Unna %u2013 Der Landrat Kultur und Tourismus
Mi, 19.4.2023, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Heimathafen Christengemeinde Duisburg Duisburg, Landwehrstraße 55

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