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Literatur+Sprache | Lesung

Hildegard Knef reloaded

Literaturhaus Salzburg

Literarisch-musikalische Geburtstags-Party mit Swing Beteiligte: Barbara Keller, Christa Stierl, Katalin Jesch, Margot Koller Honey Rose-Quartett Ende Dezember 25 wäre Hildegard Knef hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet die SAG eine literarisch-musikalische Geburtstagsparty, bei der auch getanzt werden darf. Gefeiert wird nicht nur eine Autorin, Schauspielerin und Sängerin, sondern vor allem eine faszinierende Persönlichkeit, die es gewagt hat, eigene Wege zu gehen. Nicht zuletzt soll ihres literarischen Werkes gedacht werden, aus dem nicht nur die selbst verfassten Liedtexte herausstechen, sondern auch der autobiographische Roman „Der geschenkte Gaul“ es zum Bestseller brachte. Vier Salzburger Autorinnen haben sich über diese Jahrhundertfigur Gedanken gemacht und werden die entsprechenden Texte dazu vortragen: Barbara Keller, Margot H. Koller, Katalin Jesch und Christa Stierl. Den musikalischen Part übernimmt das „Honey Rose-Quartett“ (Hanna Rose, Lukas Kranjc, Peter Reutterer und Ulrich Sick). Seit ihrer Jugend ist die Dame aus dem Pongau von „der Knef“ begeistert. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe
Literatur+Sprache | Lesung

Max Goldt:
Aber?

Literaturhaus Salzburg

Lesung & Gespräch Beteiligte: Max Goldt „Max Goldt ist der Inbegriff von Menschlichkeit.“ (Durs Grünbein) Endlich gibt´s ein neues Buch des großen Satirikers und Stilisten Max Goldt, ein „Must-see“ für Liebhaber*innen des feinen Humors. Nach Jahren meldet sich der deutsche Satire-Altmeister mit Kolumnen und Dramoletten zurück – und schafft in „Aber?“ (dtv, 2025) einen Gegensound zum geistlosen Zeitgeist. Typisch Goldt! Man genießt, wie der Schriftsteller in gewohnter Manier – also mit Biss, Sprachwitz und analytischem Scharfsinn – blinde Flecken, vor allem der gesellschaftlichen Linken, entblößt. Max Goldt schreibt gegen die Selbstgefälligkeit hinter Gesten der Betroffenheit an und kämpft mit Sprache gegen die Schrumpfkommunikation der Medien, ist in einer Rezension zu lesen. Seine Texte sind ein erfrischender Pol gegen Verblendung und Verkürzung, denen wir ununterbrochen ausgesetzt sind: in sozialen Medien, im Fernsehen oder auch in so einigen vermeintlich progressiven Kreisen. Die Literatur von Max Goldt ist zeitlos und versprüht ein köstlich-pikantes Gegengift zum Stumpfsinn unserer Zeit. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache | Lesung

Eva Schmidt, Sabine Scholl:
Neben Fremden / Die zweite Haut

Literaturhaus Salzburg

Lesungen & Gespräch Beteiligte: Eva Schmidt, Sabine Scholl Eva Schmidt und Sabine Scholl erzählen von familiären Beziehungen und der Suche nach der eigenen Identität: In ihrem Roman „Neben Fremden“ (Jung und Jung Verlag, 2025) erzählt Eva Schmidt von einer pensionierten Krankenpflegerin, die sich um ihre Mutter kümmert, zu der sie keine gute Beziehung hat. Als sie zu einer Reise aufbricht, erreicht sie ein Brief ihres Sohnes, zu dem sie keinen Kontakt mehr hatte. Sabine Scholl verwebt Erinnerungen an ­Familie und Herkunft mit Modegeschichte in ihrem Buch „Die zweite Haut“ (Weissbooks Verlag, 2025): Ausgehend von der Beziehung zu ihrer Mutter, die für ihre Tochter genäht hat, zeigt Scholl, wie an Stoffen und Kleidern Armut und Ausgrenzung, Scham und Kampf um Emanzipation greifbar werden. Sabine Scholl folgt in ihrem autofiktionalen Text der Erzählerin als Studentin, Schriftstellerin und Mutter. Eintritt € 14/12/10 Veranstalter: Literaturforum Leselampe www.leselampe-salz.at
Literatur+Sprache | Lesung

Friedrich Ani, Alfred Goubran:
Schlupfwinkel

Literaturhaus Salzburg

Buchpräsentation mit Lesung & Musik Beteiligte: Alfred Goubran, Friedrich Ani Friedrich Ani ist seit 2008 jährlich Fixstarter beim Salzburger Krimifest. Die literarische Bandbreite des preisgekrönten Schriftstellers ist jedoch viel größer und reicht von Romanen und Jugendbüchern über Lyrik und Drama bis zu Drehbüchern und Hörspielen. In seinem neuen Buch „Schlupfwinkel. Fantasien über eine fremde Heimat“ (Suhrkamp, 2025) erzählt er vom Werdegang eines Autors, der zwar seine Sprache findet und Erfolge feiert, aber im Leben einer Verlorener bleibt. Ani liest und spricht mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann. Dazu sind live Songs von Bob Dylan zu hören, interpretiert vom österreichischen Autor und Musiker Alfred Goubran. Ein Dorf in Bayern, Ende der 1950er Jahre: Ein Kind kommt zur Welt aus einer Verbindung, die hier niemand für möglich gehalten hätte. Die Mutter ist „heimatvertriebene“ Schlesierin, der Vater Medizinstudent aus Syrien, der am Goethe-Institut Deutsch lernt. Beim Kennenlernen gab es keine gemeinsame Sprache, ihr Sprechen blieb ein Leben lang brüchig. So wächst das Kind in einer Atmosphäre des Schweigens auf, sucht nach einem Schlupfwinkel für die eigene Existenz und findet ihn in der Literatur. Veranstalter: Verein Literaturhaus Eintritt € 14/12/10
Literatur+Sprache | Lesung

Paul Lendvai:
Wer bin ich?

Literaturhaus Salzburg

Buchpräsentation & Gespräch Beteiligte: Paul Lendvai Paul Lendvai wurde in Ungarn als Sohn jüdischer Eltern geboren, den Holocaust hat er dank eines Schweizer Schutzpasses überlebt. 1953 wurde er als „Trotzkist“ inhaftiert, danach mit Berufsverbot belegt. 1957 gelang ihm die Flucht nach Österreich, hier wurde er zum international tätigen Publizisten, zu einem der profiliertesten Kenner Ost- und Südosteuropas und nicht zuletzt zum entschiedenen Europäer. Die Frage „Wer bin ich“, die Paul Lendvais neuem Buch den Titel gibt, findet ihre Antwort im Verweis auf das Ineinander verschiedenster Prägungen: Identität ist nur als Vielfaches zu denken und als Summe lebensgeschichtlicher Erfahrungen. Der Autor versteht es, Biografisches mit Analytischem, Erinnerung mit Reflexion zu verschränken. Im Rückblick auf das eigene Leben bringt Paul Lendvai die mitteleuropäische Geschichte des letzten Jahrhunderts ebenso in den Blick wie die Sorge um unsere aktuelle Gegenwart: „Die Zerbrechlichkeit der Freiheit ist die einfachste und zugleich tiefste Lehre aus meinem langen Leben, aus meinen vier Identitäten als Österreicher und Ungar, Jude und Europäer.“ Paul Lendvai, geb. 1929 in Budapest, lebt seit 1957 in Wien. Er gründete die Zeitschrift „Europäische Rundschau“, war u.a. Leiter des ORF-Europastudios und ist Kolumnist der Wiener Tageszeitung „Der Standard“. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (2005), Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2020). „Wer bin ich?“ ist im Zsolnay Verlag erschienen. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: prolit www.prolit.at
Literatur+Sprache | Lesung

Franz Schuh:
Steckt den Sand nicht in den Kopf

Literaturhaus Salzburg

Lesung & Musik Beteiligte: Franz Schuh, Suyang Kim „Eine brillante Sammlung langer Nachdenkstücke, kurzer Essays, politischer Einsprüche, geschliffener Porträts und verstreuter Gedichte.“ (Profil) Das neue Buch „Steckt den Sand nicht in den Kopf“ (Zsolnay Verlag, 2025) von Franz Schuh ist Kaffeehausliteratur par excellence. Es gilt, dass man den Kopf nicht in den Sand stecken soll. Ebenso gilt, dass man den Sand, der einem in die Augen gestreut wird, nicht für Wahres oder Bares nehmen sollte. Der Schriftsteller liest aus seinem Buch, dazu spielt die Pianistin Suyna Kim ausgewählte Stücke. Schuhs neues Buch ist der Versuch einer Orientierung in einer Zeit, in der Desorientierung unvermeidlich erscheint. Es ist ein Zeitbild und zugleich eine subjektive Zeitzeugenschaft, die auf verschiedenen Ebenen auf die Probe gestellt wird – bis zur Diskussion der Wahrheitsfrage, die auf Tendenzen reagiert, „Wahrheit“ überhaupt abzuschaffen. Figuren wie der Wirecard-Großbetrüger Jan Marsalek, der gerüchteweise eine späte Karriere als Spion macht, werden nicht übersehen, und manchmal blitzt auch der Name René Benko auf. Veranstalter: Verein Literaturhaus Eintritt € 14/12/10
Literatur+Sprache | Lesung

Nicolas Mahler:
Promi-Literatur-Striptease

Literaturhaus Salzburg

Gespräch & Musik, Vernissage mit Lesung Beteiligte: Erwin Rehling, Nicolas Mahler, Wolfram Berger Nicolas Mahler enthüllt in seiner jüngsten Arbeit das Seelenleben von Giganten der modernen Literatur. In der Schau „Ach die dumme Literatur!“ (Zitat Hermann Hesse) zeigt er Porträts von Berühmtheiten mit witzigen Bonmots aus Tagebüchern und Briefen – gelesen von Wolfram Berger, musikalisch begleitet von Klangkünstler Erwin Rehling. Davor ist der Comic-Zeichner im Gespräch mit Tomas Friedmann zu erleben. Mahler sucht und findet bei Literaten den Witz, den er kongenial zu Papier bringt. Beispiel: Veranstaltungen mit prominenten Autor*innen sind beim Publikum beliebt. Die einzigen, die solche Spektakel mitunter hassen, sind die Auftretenden – zumindest wenn man ihren Aufzeichnungen glaubt; nachzulesen beim tragischen Liebespaar Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Sie wirft ihm vor, er habe sie mit falschen Versprechungen auf Lesereise gelockt, wie Mahler im Interview erzählt: „Da hat man dann die Fans und die jungen Männer, die sie umschwärmen werden. So hat er ihr das geschildert. Doch sie hat es anders empfunden: Sie stinkt die ganze Zeit im Zug und die Hotels sind schrecklich. Das ist so übertrieben, dass man darüber lachen kann.“ Veranstalter: Verein Literaturhaus Eintritt € 14/12/10
Literatur+Sprache | Lesung

Flosse und Feder

Literaturhaus Salzburg

Lesung & Buch- präsentation Beteiligte: Diana Kauba, Ingeborg Kraschl, Klaus Papula In ihrem Buch „Gefühlt schwerelos“ verbindet Diana Kauba ihre großen Leidenschaften: Schreiben und Tauchen. Sie erzählt von Begegnungen in dieser faszinierenden Parallelwelt und berichtet offen über persönliche Herausforderungen und Ängste. An diesem Abend wird zudem eine ungewöhnliche Figur eine kleine Rolle einnehmen. Immer wieder begegnet man in Ingeborg Kraschls Buch „Licht über dem Schatten“ einer gewissen Sehnsucht, einem Anklingen von Problemen und ihren Lösungsversuchen, Erinnerungen und Rückblicken. Gedichte begleiten die Erzählungen, indem sie sich den verschiedenen Themen nähern und einen reizvollen Zusammenhang zwischen Lyrik und Prosa gestalten. Klaus Papula, Autor und Psychologe, schreibt in flottem Stil tragische, komische und berührende Texte über das Reiben, Kleben, Zerren und Schaben der Menschen aneinander. Kurzgeschichten von ihm sind nachzulesen in seinem Band „Die Fische meiner Tante Berta“ (Verlag Innsalz 2024). Für musikalische Begleitung sorgt Sabine Kaubisch auf ihrer Handpan. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe
Literatur+Sprache | Lesung

Eva Hausbacher:
Gefühlsalphabete. Mehrsprachigkeit in der zeitgenössischen Literatur

Literaturhaus Salzburg

Literaturfrühstück Beteiligte: Eva Hausbacher Einsprachigkeit ist eine historisch wirkmächtige Norm, die lange Zeit als Voraussetzung für Autorschaft und literarisches Schreiben galt. Die im Kontext von Globalisierung und Migration entstandene Literatur macht allerdings das kreative und ästhetische Potential mehrsprachigen Schreibens sichtbar. Insbesondere Texte von Autor:innen, die mit ihrer Kultur auch die Sprache gewechselt haben und in einer anderen als der sog. „Muttersprache“ schreiben, geben Beispiele, wie Mehrsprachigkeit das Repertoire poetischer Verfahren erweitert. Beim Literaturfrühstück wollen wir anhand ausgewählter Texte (u.a. von Ilma Rakusa, Lena Gorelik und Katja Petrowskaja) der neueren Literatur den „Charme“ mehrsprachiger Texte nachvollziehen und die vielfältigen Formen und Funktionen von Mehr- und Vielsprachigkeit diskutieren. Dabei werden Erzähltexte und Gedichte ebenso wie poetologische Essays in den Blick genommen. Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht. www.leselampe-salz.at Veranstalter: Literaturforum Leselampe Veranstaltungsort: Literaturhaus Eintritt € 7/5
Literatur+Sprache | Lesung

Drei Wochen mit Thomas Bernhard in Torremolinos

Literaturhaus Salzburg

Buchpräsentation, Gespräch & Schauspieler-Lesung Beteiligte: Martin Schwab, Manfred Mittermayer, Nicolas Mahler, Susanne Kuhn Dieses Buch – von Susanne Kuhn (Thomas Bernhards Halbschwester), Nicolas Mahler (Comic-Zeichner) und Manfred Mittermayer (Germanist) – ist „ein Juwel, das den Geistreichtum von und um Bernhard noch einmal vermehrt … Ein facettenreiches Erinnerungsbuch – formal und inhaltlich beispiellos.“ So der Kritiker Andreas Platthaus in der FAZ. Vorgestellt wird der illustrierte Band von Susanne Kuhn, Nicolas Mahler, Manfred Mittermayer und Schauspieler Martin Schwab. „Drei Wochen mit Thomas Bernhard in Torremolinos“ (Korrektur Verlag, 2025) ist mehr als ein Reisebericht. Es ist zunächst eine bewegende Erinnerung an die letzte gemeinsame Zeit mit dem berühmten Halbbruder. Nach der turbulenten Uraufführung von „Heldenplatz“ am Wiener Burgtheater reisten die beiden im November 1988, wenige Monate vor Bernhards Tod, an die Costa del Sol. Susanne Kuhns sensible Darstellung dieser drei Wochen wird durch die Visualisierung von Nicolas Mahler zu einem eindringlichen Bericht aus der letzten Lebensphase des Autors. Mahler, bekannt für seine Graphic Novels nach Werken der Weltliteratur (u.a. von Thomas Bernhard), versteht es, in seinen minimalistischen Zeichnungen die Essenz der geschilderten Momente einzufangen. Ein ausführliches Gespräch mit dem renommierten Bernhard-Experten Manfred Mittermayer erweitert zudem den Blick auf die Familiengeschichte: Erstmals spricht ein weibliches Mitglied dieser besonderen Familie offen über die patriarchalen Strukturen und die Situation der Frauen im Umfeld von Johannes Freumbichler und Thomas Bernhard. Durch die Verbindung von persönlicher Erinnerung, künstlerischer Illustration und biographischer Einordnung wird dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre. Martin Schwab – als Kammerschauspieler mit dem Nestroy-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet – liest, Nicolas Mahler zeigt Illustrationen aus dem Buch. Eintritt € 14/12/10 Veranstalter: Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache | Lesung

¡lesen lassen!

Literaturhaus Salzburg

Schreiber:innen aller Altersgruppen haben die Möglichkeit, außerhalb ihres Freundeskreises unterschiedliche Reaktionen und konstruktive Kritik zu erhalten. erostepost lädt nach Feierabend zu dieser freundlich erdnahen Runde ein! ¡lesen lassen! ist seit über 30 Jahren eine Salzburger Veranstaltungs-Serie des Literaturvereins erostepost. Teammitglieder sowie Neuankömmlinge werden dazu angeregt, ihren Gedanken Form zu geben. Kurze Ideen, kleine Geschichten und Verdichtung sind Herangehensweisen an das Schreiben, die das weite Feld der Kreativität öffnen. Dazu wird angeregt: Wofür steht Literatur? Was bewegt uns? Die Lesenden melden sich eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn mit 2 vorbereiteten Texten von jeweils 5 & 10 Minuten Lesezeit im Café des Literaturhauses an. In der ersten Runde lesen die Autor:innen den kurzen Text. Danach stimmen alle Anwesenden darüber ab, wer in die zweite Runde kommen soll. Nach einer Diskussion wird mittels Stimmzettel ein:e Sieger:in ermittelt. Hinein ins Vergnügen: ¡Lesen und lesen lassen! Veranstalter: erostepost
Literatur+Sprache | Lesung

Torten & Stücke

Theater Konstanz

Ensemblemitglieder und Dramaturg*innen bringen drei zeitgenössische Theatertexte ins Café Wessenberg mit, um diese gemeinsam bei Tee und Torten zu lesen. Dabei sind Sie gefragt: Welcher Text interessiert Sie, welcher weniger? Mit: Julius Engelbach, Katrin Huke, Zoubeida Ben Salah Moderation: Meike Sasse Eintritt frei
Literatur+Sprache | Lesung

Ulrich Tukur:
Mark Twain - Grüße aus dem Jenseits

Brucknerhaus Linz

Ulrich Tukur | Lesung, Harmonium & Klavier Wolfgang Stockmann | Textfassung & Regie 1910 ist Mark Twain verstorben. Seitdem war seine Seele in rastloser Neugierde auf Reisen gewesen durch die Galaxien des Universums und auf der Suche nach dem Paradies. Er stand wohl vor den Pforten des Himmels, vor denen sich Heerscharen von irdischen Seelen ansammeln, um einen Platz auf einer paradiesischen Wolke zu ergattern und im Himmel in seliger Gleichmut zu schwelgen. Doch die Aussicht auf immerwährende Langeweile ließ Mark Twain weiterziehen. Seine Rastlosigkeit trieb ihn bis jenseits unseres Sonnensystems, wo er in einer uns unbekannten Galaxie als Käpt’n Stormfield registriert wurde. Doch selbst dort in der fernsten Ferne fand er nicht den Ort, wo es sich zu bleiben lohnte. So beschloss sein Geist, sich mit Ulrich Tukur zu vereinen und wie in alten Zeiten auf dem Landweg durch die Städte zu reisen und den Menschen von all seinen Abenteuern im Universum, auf dem Mississippi oder dem Neckar zu berichten, von Erlebnissen Satans auf der Erde und von kuriosen Begebenheiten mit Schauspielerganoven. Und er redet über das Amerika seiner Kindheit und schmerzhafte Verluste in der eigenen Familie. Unterwegs konnte er ein wohlklingendes englisches Reise-Harmonium ersteigern, auf dem Ulrich Tukur Mark Twains bissigen Humor und tiefgründige Beobachtungen mit Ragtime und amerikanischer Salonmusik begleitet. Ein erlebnisreicher Abend ganz im Sinne des Mottos »Wir wollen dankbar sein, daß es Narren gibt, ohne sie hätte der Rest keinen Erfolg – und alte Narren sind die schlimmsten«.
Literatur+Sprache | Lesung mit Musik

Sophie Hunger

Münchner Volkstheater

Ein Aufwachsen im Herzen der Musik - und die Geschichte einer Freundschaft, deren Innigkeit zerstörerisch ist. Sophie Hunger legt mit "Walzer für Niemand" einen abgründigen wie poetischen, einen tragikomischen und raffinierten Coming-of-Age-Roman vor. Freuen oder fürchten Sie sich vor einem musikalischen Abend, der unbarmherzig und zart vom Elementaren der Musik erzählt. Sophie Hungers Debutroman "Walzer für Niemand" erschien am 13.03.25 bei Kiepenheuer & Witsch. Sophie Hunger ist eine Schweizer Musikerin. Sie debütierte 2008 mit ihrem Album "Monday's Ghost" (Universal Jazz France) und spielte 2010 als erste Schweizer Künstlerin beim Glastonbury Festival. In Deutschland erhielt sie 2015 den LEA für die beste Live-Tournee und 2019 den Preis für Popkultur. In Frankreich erhielt sie 2017 den Prix Lumières für ihre Filmmusik des Oscarnominierten Films "Ma Vie de Courgette". Sie studierte Anglistik und Germanistik in Zürich, Konstanz und Bern.
Literatur+Sprache | Lesung

U20 Poetry Slam

Münchner Volkstheater

Ein Poetry Slam ist der Dichter*innenwettstreit unserer Zeit – lebendig, direkt und voller Emotion. Hier wird Poesie zum Erlebnis und zur Plattform für alle, die sich trauen, ihre Texte mit der Welt zu teilen. Das Publikum ist mittendrin statt nur dabei und entscheidet mit seinem Applaus über den Ausgang des Abends. Unter der künstlerischen Leitung des Münchner SlamMasters Ko Bylanzky hat sich der U20 Poetry Slam im Münchner Volkstheater längst zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Hier steht Münchens Slam-Nachwuchs im Rampenlicht: Jugendliche bis 20 Jahre präsentieren ihre eigenen Texte – ob Gedichte, Geschichten oder Performances, ob ernst, humorvoll, persönlich oder gesellschaftskritisch. Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – alles ist erlaubt. Die Werkzeuge: Sprache, Stimme und Körper. Der Wettbewerb tritt dabei schnell in den Hintergrund, denn wichtiger sind der Respekt, das Miteinander und die gemeinsame Leidenschaft für Worte. Begleitet von Ko Bylanzky und einem/r Gastmoderator*in sorgen erfahrene Slam-Stars als Special Guests für zusätzliche Energie auf der Bühne. Also: Spitzt die Stifte, macht Euch bereit – es wird poetisch! Anmeldung per E-Mail an u20slam@muenchner-volkstheater.de Workshops für U20 Poetry Slammer*innen Du schreibst Texte oder würdest es gerne mal versuchen und bist mindestens 14 und nicht älter als 20 Jahre? Du magst Poetry Slam oder bist neugierig, das literarische Bühnenformat der Gegenwart kennenzulernen? Dann bist du jetzt nicht mehr allein, denn hier ist die Gruppe Jugendlicher, der es genauso geht. Nach dem großen Erfolg der letzten Spielzeiten gehen die Poetry Slam Workshops in ihre vierte Saison und geben jungen Schreib- und Bühnenbegeisterten an insgesamt 15 Dienstagen zwischen 17.30 und 19 Uhr eine Heimat. Der künstlerische Leiter Ko Bylanzky sowie die bekannten Poetry Slammer*innen Lotta Emilia und Philipp Potthast, die für die Workshopleitung verantwortlich sind, wissen auf deine Fragen Antworten, zeigen dir Wege auf, wie du deine Ideen zu Texten entwickelst oder deinen Text bühnenfertig machst und ihn dann z.B. beim regelmäßigen U20 Poetry Slam im Volkstheater präsentierst. Natürlich kannst du auch einfach nur den Workshop besuchen ohne aufzutreten, niemand wird dazu gedrängt, aber allen wird im kontinuierlichen Schreib- und/oder Performanceprozess geholfen. Und das auch noch völlig kostenlos! Die Termine der Spielzeit 25/26 findest du hier: www.muenchner-volkstheater.de/jugend/u20-poetry-slam Schick deine formlose Anmeldung einfach per E-Mail an u20slam@muenchner-volkstheater.de!
Literatur+Sprache | Lesung

Tag der Quellen

Münchner Volkstheater

Hunderte jüdische Kinder und Jugendliche haben während der NS-Diktatur ihre Erlebnisse in Tagebucheinträgen, Briefen und Aufsätzen festgehalten und beschreiben eindringlich ihre Erfahrungen mit Verfolgung, Ausgrenzung und Terror. Am „Tag der Quellen“ präsentieren Schüler*innen in vielfältiger und kreativer Form historische Dokumente von Kindern und Jugendlichen aus der Zeit des Nationalsozialismus und lassen deren Perspektive lebendig werden. Einige Beiträge werden einen Bogen in unsere heutige Zeit schlagen. Einzelne Schulen werden sich mit ihrem Beitrag dem thematischen Schwerpunkt der Abendveranstaltung Gespräche gegen das Vergessen widmen und setzen sich mit der Relevanz der Nürnberger Prozesse auseinander. Moderation: Özlem Sarıkaya (BR). Der Eintritt zum "Tag der Quellen" ist frei. Die Türen des Theaters sind den ganzen Vormittag geöffnet, Sie können jederzeit kommen. Wenn Sie mit einer Gruppe kommen, bitten wir um Anmeldung unter 089 523 46 55 oder kasse@muenchner-volkstheater.de Die mitwirkenden Schulen und den Zeitplan für den Tag der Quellen finden Sie ab Mitte Januar auf unserer Internetseite. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und dem Bayerischen Rundfunk
Literatur+Sprache | Lesung

Literatur für Liebhaber: E. T. A. Hoffmann

Theater Münster

Der vielseitigste Romantiker zum 250. Geburtstag von und mit Marion und Markus von Hagen Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, besser bekannt unter der Abkürzung seines Namens, war ein äußerst vielseitiger Künstler: Er gilt nicht nur als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Romantik, sondern war darüber hinaus auch in anderen Künsten bewandert: Er betätigte er sich als Komponist, Kapellmeister und Musikkritiker, aber auch als bildender Künstler vor allem im Bereich der Graphik. Von seinem schriftstellerischen Werk sind vor allem seine geheimnisvollen Erzählungen von großem Einfluss auf die phantastische Literatur des 20. Jahrhunderts gewesen. Marion und Markus von Hagen erzählen von einem bedeutenden Poeten, der oft mit dem Gesetz in Konflikt kam und dessen innere Widersprüche auch seine Dichtung prägten. Wie immer gibt es dazu ein Textheft. Eintritt 12/10 €uro Kartenvorbestellung nur unter 0157/58757211
Literatur+Sprache | Lesung mit Musik

Erwin Steinhauer / Anton Gerzenberg

Wiener Konzerthaus

Erwin Steinhauer, Lesung Anton Gerzenberg, Klavier Thomas Mann: Buddenbrooks »Von Revoluzzern und Betrügern« Robert Schumann: Vier Märsche op. 76 (1849) Franz Liszt: Symphonie Nr. 5 S 464/5 (Symphonies de Beethoven, partitions de piano) (Auswahl) (1863–1864)
Literatur+Sprache | Lesung mit Musik

Leïla Slimani / Basma Jabr & Orwa Saleh

Wiener Konzerthaus

Leïla Slimani, Lesung in französischer Sprache, Gespräch auf Englisch Lilith Häßle, Lesung in deutscher Sprache Katja Gasser, Gespräch in englischer Sprache Basma Jabr, Arabischer Gesang Orwa Saleh, Ud Leïla Slimani liest aus ihrem neuen Roman »Trag das Feuer weiter (J'emporterai le feu)« und spricht darüber mit Katja Gasser. Lesung der deutschen Übersetzung: Lilith Häßle. Die französisch-marokkanische Bestsellerautorin und Prix-Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani liest aus ihrem neuen Roman. Nach »Das Land der Anderen« und »Schaut, wie wir tanzen« bildet »Trag das Feuer weiter« den Abschluss ihrer gefeierten Familientrilogie. Literarische Reise zwischen Paris und Marokko Im Mittelpunkt von »Trag das Feuer weiter« stehen zwei Schwestern auf der Suche nach Freiheit und Identität: Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit einem »brain fog« und kehrt auf Anraten ihres Arztes nach Marokko zurück – nach Meknès, dem Ort ihrer Kindheit. Dort erinnert sie sich an das spannungsreiche Verhältnis zu ihrer Schwester Ines. Ihre Rückkehr wird zu einer Reise zu sich selbst und zu den Frauen ihrer Familie, die alle auf eigene Weise um Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen. Lesung, Musik und Gespräch Leïla Slimani liest auf Französisch, die deutsche Übersetzung wird von der Burgschauspielerin Lilith Häßle vorgetragen. Für passende musikalische Begleitung sorgen die syrische Sängerin Basma Jabr und Oud-Spieler Orwa Saleh. Im Anschluss spricht die Autorin auf Englisch mit Katja Gasser über Themen ihres Romans.
Literatur+Sprache | Lesung

Olivia Marie Purka liest Irmgard Keun

Wiener Konzerthaus

Olivia Marie Purka, Lesung Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen (1932)

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