Aufführungen / Oper
Aalto-Theater Essen
Essen, Opernplatz 10
- Premiere: La fanciulla del West
- Deutscher Tanzpreis 2026
- Architekturführungen
- Candide
- Der Glöckner von Notre-Dame

- Öffentliche Theaterführung
- Der Freischütz
- Cinderella
- Da haben wir den Salat
- Die Fritjof-Saga
- Familien-Werkstatt
- Familien-Werkstatt
- Carmen
- Open Classes
- Tanzhommage an Queen
- La traviata
- Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater zeigt Musiktheater und Ballettaufführungen sowie Konzerte der Essener Philharmoniker.
Aufführungen
| Comedy
Aufführungen
| Show
Abba Gold
Tonhalle Düsseldorf
Wundervolle Lieder, unvergessene Melodien und das Lebensgefühl einer ganzen Generation – seit über 20 Jahren feiert die Show »ABBA Gold« auf den Bühnen Europas die schwedischen Superstars mit einer einzigartigen Hommage. Die Sänger*innen und Musiker*innen von »ABBA Gold« lassen die Superhits von Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid in einer furiosen Live-Inszenierung lebendig werden. Veranstalter: Meyer-Konzerte GmbH & Co. KG
Aufführungen
| Tanz
Masurca Fogo
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Irene Martinez-Rios, Jan Minařík, Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Andreas Eisenschneider, Matthias Burkert Musik: Amália Rodrigues, Nicolette, The Alexander Balanescu Quartett, Ben Webster, Lisa Ekdahl, Duke Ellington, Leon Parker, Mecca Bodega, Vince Guaraldi, Tupi Nago, Marcos Suzano, Baden Powell, Radamés Gnattali, Gidon Kremer, Rui Junior, Alfredo Marceneiro, u. a. In Koproduktion mit EXPO 98 Lissabon und Goethe-Institut Lissabon Uraufführung: 4. Apr 1998, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 30min, eine Pause Preise: 35€/7,50€, 45€/10€, 55€/15€
Aufführungen
| Tanz
Nelken
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Dramaturgie: Raimund Hoghe Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Dramaturgie: Raimund Hoghe Mitarbeit: Hans Pop Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert Musik: Franz Lehar, Louis Armstrong, Sophie Tucker, Quincy Jones, Richard Tauber, u. a. Uraufführung: 30. Dez 1982, Opernhaus Wuppertal Dauer: 1h 50min Preise: 30€/7,50€, 40€/10€, 50€/15€Vorverkauf: 23.04.2026, 10:00 Tickets ab 23.04.2026
Aufführungen
| Tanz
Kontakthof
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne / Kostüme: Rolf Borzik Mitarbeit: Rolf Borzik, Marion Cito, Hans Pop Musik: Bertal-Maubon-Daniderff, Jimmy Dorsey, Anton Karas, Juan Llossas, Jean Sibelius, Jack Stapp, Harry Stone Uraufführung: 9. Dez 1978, Opernhaus Wuppertal Dauer: 2h 50min, eine Pause Preise: 30€/7,50€, 40€/10€, 50€/15€ Tickets ab 17.04.2026
Aufführungen
| Tanz
Palermo Palermo
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
In Koproduktion mit dem Teatro Biondo Stabile, Palermo und Andres Neumann International Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert Musik: Edvard Grieg Niccolo Paganini u. a. Uraufführung: 17. Dez 1989, Opernhaus Wuppertal Dauer: 3h, eine Pause
Aufführungen
| Tanz
Vollmond
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Marion Cito, Daphnis Kokkinos, Robert Sturm Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Musik: Amon Tobin, René Aubry, Nenad Jelic, Magyar Posse, Leftfield, Jun Miyake, Cat Power, The Alexander Balanescu Quartett, Tom Waits, u. a. Uraufführung: 11. Mai 2006, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 20min, eine Pause Preise: 30€/7,50€, 40€/10€, 50€/15€ Tickets ab 23.01.2026
Aufführungen
| Tanz
Ein Stück mit Tanz
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
16 kreativen Menschen zwischen 26 und 73 Jahren aus Wuppertal und Umgebung entwickeln mit Rainer Behr ein Stück mit Tanz. Ein leerer Raum, und Menschen darin. Suchen nach einer Sprache, für das, was uns bewegt. Suchen Fragen und Aufgaben, sehen nach innen und sammeln. Was wir finden, soll sichtbar werden. Werden zu Suchenden, die tanzen. Manchmal ist Tanz die Antwort auf unsere Sprachlosigkeit, in einer Zeit, die uns auseinandertreibt, in der wir uns nicht mehr verstehen und uns im Turm zu Babel wiederfinden lässt. Es geht um das Sich-Mischen, Sich-Verbinden und das, was sich in uns so klar anfühlt, aber keine Worte findet. Aufführungen sind vom 12. - 15.3.2026 im Pina Bausch Zentrum / Ehemaliges Schauspielhaus. Vorverkauf: 11.02.2026, 10:00
Aufführungen
| Tanz
Gastspiel in Genf, Schweiz:
Gastspiel in Genf, Schweiz:
Club Amour
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
„In den ersten Filmversionen von Café Müller fällt auf, wie sehr die Akteure einander begehren. Die Körper streben zueinander, erahnen einander, die Finger suchen die Berührung. Das Theaterleben überschneidet sich mit dem Leben der Künstlerinnen und Künstler. Die Rollen scheinen auf das dichte Beziehungsgeflecht der Menschen zugeschnitten zu sein. Das hat mir Lust gemacht, das Stück an einem Abend zu zeigen, an dem die Liebe und das Begehren im Zentrum stehen. Ich dachte dabei an zwei Stücke ‚meines‘ Repertoires, die sich auch mit diesen Fragen beschäftigen. Es ist ein Versuch: den Tänzerinnen und Tänzern des Tanztheaters Wuppertal, die diese Stücke noch nicht interpretiert haben, die Möglichkeit geben, sich mit der spröden Subtilität von Café Müller und der ungezügelten Radikalität von Aatt enen tionon auseinanderzusetzen und dieses Duo aus dem Stück herses (une lente introduction) mit in vollkommener Vereinigung ineinander verschlungenen Körpern zu präsentieren. Es soll ein lebendiger Abend sein: Purcell trifft auf PJ Harvey, die zeitlosen Kostüme von Café Müller stehen im Kontrast zur Nacktheit von Aatt enen tionon, die drei Stücke werden das Tanztheater Wuppertal 2024 in Schwingung versetzen!“ Boris Charmatz, März 2023 Konzeption: Boris Charmatz Gesamtdauer: 2:30 Stunden (inkl. 2 Pausen) Die Veranstaltung beinhaltet Nacktheit.
Aufführungen
| Musical
Das Chormusical "Bethlehem" - Sing mit!
Chormusicals der Stiftung Creative Kirche
So hast Du die Weihnachtsgeschichte noch nie erlebt! Tauche ein in die Vergangenheit und erlebe den Zauber von Weihnachten, begleitet von einem Mega-Chor aus 1.500-2.500 Sängerinnen und Sängern. Entdecke die Weihnachtsbotschaft in einer unvergleichlichen und einzigartigen Inszenierung. Zwischen Feuertonne und Stacheldraht entsteht Hoffnung: Verachtete Fremde begegnen Mitgefühl und Liebe, eine königliche Beraterin fasst den Mut, sich zu wehren, einfache Hirten erfahren Stärke durch ihren Glauben. Eine Geschichte, die das Herz berührt. Tournee 2026 Die Aufführungsorte für 2026 stehen fest. In gemeinsamen Proben und im eigenen Chor werden sich die Sängerinnen und Sänger auf ihre Aufführung vorbereiten, bei der sie zusammen mit Musicalsolisten der Extraklasse und Band auf der Bühne stehen. Weitere Informationen zu den Terminen und jeweiligen Städten: 05.12.2026 - Regensburg, das Stadtwerk.Donau-Arena www.chormusicals.de/Regensburg 12.12.2026 - Minden, Kampa-Halle www.chormusicals.de/Minden 13.12.2026 - Oldenburg, EWE-Arena www.chormusicals.de/Oldenburg 19.12.2026 - Münster, MCC Halle Münsterland www.chormusicals.de/Muenster 20.12.2026 - Koblenz, EGP Arena www.chormusicals.de/Koblenz
Aufführungen
| Musical
Chormusicals der Stiftung Creative Kirche
Viele Stimmen – ein Chor Erlebe magische Momente mit den Chormusicals der Stiftung Creative Kirche. Im Mittelpunkt jeder Aufführung steht ein Mega-Chor aus vielen hunderten Stimmen. Er ist der „Star des Abends“ – und Du kannst ein Teil davon sein.
Aufführungen
| Musical
Das Chormusical "Bethlehem" - Sing mit!
Chormusicals der Stiftung Creative Kirche
So hast Du die Weihnachtsgeschichte noch nie erlebt! Tauche ein in die Vergangenheit und erlebe den Zauber von Weihnachten, begleitet von einem Mega-Chor aus 1.500-2.500 Sängerinnen und Sängern. Entdecke die Weihnachtsbotschaft in einer unvergleichlichen und einzigartigen Inszenierung. Zwischen Feuertonne und Stacheldraht entsteht Hoffnung: Verachtete Fremde begegnen Mitgefühl und Liebe, eine königliche Beraterin fasst den Mut, sich zu wehren, einfache Hirten erfahren Stärke durch ihren Glauben. Eine Geschichte, die das Herz berührt. Tournee 2026 Die Aufführungsorte für 2026 stehen fest. In gemeinsamen Proben und im eigenen Chor werden sich die Sängerinnen und Sänger auf ihre Aufführung vorbereiten, bei der sie zusammen mit Musicalsolisten der Extraklasse und Band auf der Bühne stehen. Weitere Informationen zu den Terminen und jeweiligen Städten: 05.12.2026 - Regensburg, das Stadtwerk.Donau-Arena www.chormusicals.de/Regensburg 12.12.2026 - Minden, Kampa-Halle www.chormusicals.de/Minden 13.12.2026 - Oldenburg, EWE-Arena www.chormusicals.de/Oldenburg 19.12.2026 - Münster, MCC Halle Münsterland www.chormusicals.de/Muenster 20.12.2026 - Koblenz, EGP Arena www.chormusicals.de/Koblenz
Aufführungen
| Theater
Staatstheater Mainz gastiert bei den ZwischenStücken
Mülheimer Theatertage
Kurz vor Beginn des neuen Festivals ist im Theater an der Ruhr ein ZwischenStück für Menschen ab zehn Jahren zu sehen. Das Staatstheater Mainz zeigt „Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften“ von Martin Muser. Kannawoniwasein! Es gibt Tage, da scheint einfach alles schief zu gehen. Finn fährt alleine mit dem Zug zu seiner Mutter, als ihm von einem zwielichtigen Unbekannten Rucksack und Handy geklaut werden. Und dann wird er vom miesgelaunten Schaffner auch noch aus dem Zug geworfen und der Polizei übergeben, die keinerlei Anstalten macht, nach dem flüchtigen Dieb zu fahnden. Finn muss die Dinge selbst in die Hand nehmen. Gemeinsam mit der quirligen Jola türmt er vor der Polizei. Die beiden Ausreißer*innen machen sich auf eigene Faust auf den Weg in die „Tzitti“. Unterwegs klauen sie einen Traktor, übernachten im Wald und nehmen bald die Spur des Rucksackdiebes wieder auf. Martin Muser erzählt in „Kannawonichwasein“ eine wilde Freundschaftsgeschichte über zwei Kinder, die sich von nichts und niemandem aufhalten lassen. Damit ist ihm ein echter Kinderliteraturhit gelungen, die mit spritzigen Dialogen, einfallsreichen Wendungen und einer großen Portion Situationskomik punkten kann. In der Regie von Tim Schmutzler präsentiert das Staatstheater Mainz die Uraufführung im Rahmen der ZwischenStücke nun auch in Mülheim. Mit: Armin Dillenberger, Carlotta Hein, Hannah von Peinen, Sabah Qalo, István Vincze Inszenierung und Musik: Tim Schmutzler Bühne und Illustrationen: Nora Lau Kostüme: Viktoria Schrott Video: Nora Lau, Christoph Schödel Dramaturgie: Lara Fritz Tickets für 6 Euro bzw. 3 Euro Die ZwischenStücke sind eine Kooperation der Mülheimer Theatertage mit dem Theater an der Ruhr. 1 Stunde 5 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Gehaltserhöhung
Schauspielhaus Bochum
Premiere: 19.2.2026 Im Leben gibt es drei wichtige Ereignisse: Geburt, Tod, Gehaltserhöhung. Zwei davon sind gewiss, beim dritten hingegen ist mehr als fraglich, wie hoch die Chancen tatsächlich sind. Die Frage nach einer Gehaltserhöhung muss trotzdem gestellt werden und Perecs wuchernder Text spielt ihre möglichen Variationen und Verläufe alle durch – und zwar buchstäblich alle: Ist der Abteilungsleiter in seinem Büro? Kommt er nochmal zurück? Hat er Zeit? Bietet er einen Stuhl an? Versteht er das Anliegen? Unterstützt er es? Und kommt was dabei heraus? Ja? Nein? Mit viel Humor seziert Georges Perec das Arbeits- und Alltagsleben und spielt mit den Regeln der Sprache. Perecs Texte, längere Zeit im Theater zu Unrecht unterschätzt, werden nun endlich für die Bühne (wieder-)entdeckt. Albrecht Schroeder bringt nach seinen Inszenierungen "Clyde und Bonnie" und "Eschenliebe" im Oval Office nun erstmals ein Stück dieses Autors in Bochum zur Aufführung: "Die Gehaltserhöhung oder wie Sie ungeachtet der sanitären, psychologischen, klimatischen, ökonomischen oder sonstigen Bedingungen ein Höchstmaß an Chancen haben, wenn Sie Ihren Abteilungsleiter um eine Angleichung Ihres Gehalts bitten." Regie: Albrecht Schroeder Bühne, Kostüm: Dorothee Curio
Aufführungen
| Schauspiel
Trauer ist das Ding mit Federn
Schauspielhaus Bochum
Aus dem Englischen von Matthias Göritz und Uda Strätling Manchmal gibt es keine Rettung. Es geschieht etwas Schlimmes, jäh, unerwartet und ungerecht, zu groß für das einzelne kleine Leben, und dann fällt man hinunter, ins Bodenlose. Ins Nichts. Und alles geht verloren. Plötzlich ist sie tot, eine junge Frau, Ehefrau, Liebende, Mutter von zwei kleinen Kindern – ein Unfall, unscheinbar und schnell. Und dann, nach all den Beileidsbekundungen, nach der Lasagne und anderen Tröstungen von Freund*innen und Verwandten, verlangt das Leben weiterzugehen: der Alltag, die Schule, das Buch, an dem der Vater arbeitet, die nach Halt suchenden Kinder. Wenn nur nicht diese unfassbare Lücke wäre. Doch manchmal gibt es Rettung: Plötzlich bricht eine Krähe in diesen verwundeten Ort ein, struppig und unverschämt, ein randalierender Trickster, eine unberechenbare Therapeutin, die mit allen Wassern gewaschen ist. Und richtet sich vorläufig aufs Bleiben ein. Ist sie dem Buch entflogen, das der Vater über den berühmten Gedichtzyklus Crow des englischen Dichters Ted Hughes schreibt? Ist sie alten Mythen entsprungen, kindlichen Träumen oder von der Mutter gesandt? Statt einer Erklärung bringt Krähe Unruhe und Liebe, bekämpft Illusionen und Depressionen, erfindet neue Spiele, zofft und zürnt und zaust und erobert mit der versehrten Familie Flügelschlag für Flügelschlag die Hoffnung auf eine Zukunft. Max Porters Debütroman ist viel mehr als ein Trauerbuch, ist voll von funkelnder, wild wuchernder Sprache, ist Musik, ist Zungenkuss, ist Showdown und Federsturm und immer wieder und vor allem eine Feier der Liebe. Trauer ist das Ding mit Federn ist der dritte und abschließende Teil der Familientrilogie von Christopher Rüping, in der er gemeinsam mit seinem jeweiligen Ensemble in drei voneinander unabhängigen Arbeiten das Konstrukt der Familie im 21. Jahrhundert befragt - ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Der erste Teil der Familientrilogie Einfach das Ende der Welt von Jean-Luc Lagarce entstand 2020 am Schauspielhaus Zürich, war auch in Bochum zu sehen und spielt seit Januar 2024 am Deutschen Theater Berlin. Der zweite Teil der Familientrilogie Brüste und Eier nach Mieko Kawakami entstand 2022 am Thalia Theater in Hamburg. Regie: Christopher Rüping Bühne: Peter Baur Kostüm: Lene Schwind Licht: Bernd Felder Musik: Jonas Holle Videodesign: Jasmin Kruezi Dramaturgie: Angela Obst Dauer: 2:00, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Mit anderen Augen
Schauspielhaus Bochum
Mit anderen Augen ist eine berührende Theatercollage aus Songs, Texten, Bildern, Klängen und Sinneseindrücken, die auf poetische Weise eintaucht in die Welt der Blindheit. Wir leben in einer Gesellschaft der Sehenden. Von „Auf Wiedersehen“ über den blinden Alarm bis zur Liebe auf den ersten Blick ist unsere Sprache voller Metaphern des Sehens. Häufig werden Erkenntnis und Rationalität mit Licht und Sehen verknüpft, Unmündigkeit und Irrationalität hingegen mit Bildern der Blindheit und Dunkelheit. Die Welt der Blindheit ist vielen von uns vollkommen unbekannt, wir sprechen selten bis nie darüber, auch, weil wir nicht betroffen sind – oder Angst davor haben. Und so ist unser Leben auf das Sehen aufgebaut. Doch was geschieht, wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt wird. In welchem Raum befinden sich blinde oder sehbehinderte Menschen? Was bedeutet Zeit für sie? Was erzählen Töne, Geräusche? Kann man mit den Ohren sehen? Diesen und anderen Fragen geht Mit anderen Augen nach. In diesem musikalischen Abend lenken Texte von blinden und sehbehinderten Menschen und die Lyrics der live gesungenen Songs unsere Gedanken, unsere Gefühle und unsere Wahrnehmung weg vom Visuellen hin zu anderen Sinnen wie dem des Hörens. Nicht als Ersatz, vielleicht als Gewinn. Mit anderen Augen spürt mit musikalischen und akustischen Mitteln dem Sehen und Nichtsehen nach und schafft sinnlichemotionale Erfahrungen. Die acht Spieler*innen und Musiker befinden sich in einem Raum, der sich zwischen Dunkelheit, Unschärfe, hellem Licht und dem Verzicht auf starke Farben bewegt. Die Inszenierung unternimmt den Versuch, die Aufführung auch für nicht sehende Zuschauer*innen erfahrbar zu machen, auch mit Hilfe von Audiodeskription. Mehr als sehenswert! Regie: Selen Kara Musikalische Leitung: Torsten Kindermann Bühne: Lydia Merkel Kostüme: Emir Medic Lichtdesign: Denny Klein Sounddesign: Fabio Scarpari Dramaturgie: Dorothea Neweling Dauer: 1:30, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Club 27 - Songs für die Ewigkeit
Schauspielhaus Bochum
Als Brian Jones, Gitarrist und Gründungsmitglied der Rolling Stones, am 3. Juni 1969 in seinem Swimmingpool ertrank, zahlte er mit seinem Leben den ersten Mitgliedsbeitrag für einen Club, der bald Zuwachs bekommen sollte. Es folgten Janis Joplin, Jimi Hendrix und, exakt zwei Jahre später am 3. Juni 1971, Jim Morrison – alle wurden 27 Jahre alt. Damit war der Mythos begründet. An die Tür zum sogenannten Club 27 wurde seitdem regelmäßig geklopft, unter den Einlasssuchenden fanden sich auch Kurt Cobain und Amy Winehouse. Ein VIP-Club der Extraklasse. Doch verbindet die berüchtigten Mitglieder mehr als nur das Alter: Things have never been so swell, I have never failed to fail. Viele von ihnen zählten zu den einflussreichsten und begabtesten Musiker*innen ihrer Zeit und schrieben schon vor ihrem Tod Geschichte. Sie lebten außer sich und über sich hinaus, bestimmten das kulturelle Erbe nicht nur der westlichen Welt, waren Fixpunkt etlicher Sehnsüchte. Sie waren perforiert und exzessiv, spürten jede Faser dieser Welt und versuchten dabei zu funktionieren – zur Not, also oft, auch mit Heroin. Ihre Leben wurden zur politischen Aussage und prägten mit ihrem Widerspruch zum Konsens die Bewegungen der Counterculture und damit ganze Generationen. Sie waren über die Maßen frei. I’m all for you, body and soul. So presst sich in die kurze Zeit, die all diesen freien Radikalen vor dem Eintritt in den Club 27 blieb, ein wildspektakuläres, donnernd lautes, tieftragisches wie auch verdammt nochmal extrem einmaliges Konzentrat an Leben, in dem wahrscheinlich mehr los war, als sich jede*r von uns Normalsterblichen für ein ganzes Lebensalter vorzustellen vermag. Riders on the storm, Into this house, we‘re born, Into this world, we’re thrown. Im Schauspielhaus Bochum hat der Club 27 zur Vollversammlung geladen. Garantiert ist ein Abend, an dem kein explosives Gefühl und kein guter Song ausgelassen werden. It’s better to burn out, than to fade away. Regie: Guy Clemens Musikalische Leitung: Stefan „Pele“ Götzer Bühne: Íngrid Pons I Miras Kostüm: Sophia Deimel Licht: Johannes Zotz Dauer: 1:30, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Frankenstein
Schauspielhaus Bochum
unter Verwendung von Auszügen aus SCHMUTZIGE SCHÖPFUNG - Making of Frankenstein von Thomas Melle Schöpferwahn und Gottkomplex und dazwischen ein Gewitter. Die 18-jährige Mary Wollstonecraft Godwin flieht mit ihrem Geliebten, dem noch verheirateten Dichter und Revolutionär Percy Shelley, und dem gemeinsamen Kind vor der sozialen Ächtung der Londoner Gesellschaft auf den Kontinent. Am Genfer See treffen sie auf den berüchtigt-berühmten Poeten Lord Byron und verbringen den Sommer miteinander. Wobei: Der Sommer fällt aus. Es ist das kalte Jahr 1816, klimatische Folge eines Vulkanausbruchs in Indonesien. Liegt es also am schlechten Wetter, dass die jungen begabten Leute drinnen hocken und einen Schreibwettbewerb ausrufen, auf dass die beste Gespensterstory gewinne? Oder am Konsum von Laudanum plus Schauergeschichten? Oder an den Gesprächen über Somnambulismus, über neueste wissenschaftliche Experimente (Tote, die mit Elektrizität zum Leben erweckt werden!), über das Verhältnis von Biologie und Religion (Materie schlägt Seele, oder war es umgekehrt?). Fakt ist: Hier entstehen die ersten Ideen zu dem Roman Frankenstein . Hier beginnt der mythische Kampf zwischen dem Wissenschaftler Victor Frankenstein und seiner zusammengebauten Kreatur, die, soeben zum Leben erwacht, von ihm verstoßen wird und die ihn fortan verfolgt, ihr Recht auf Liebe fordernd, um den Preis einiger Toten. Und: Hier betritt die zukunftsweisende Autorin Mary Shelley die literarische Bühne, erobert sich eine junge weibliche Stimme künstlerischen Raum. Ihr erster Roman: heute Kult und Mythos, Popkultur und epochale Signatur. In der Inszenierung von Tom Schneider wird die Bühne Mary Shelleys „Zimmer für sich allein“, frei nach Virginia Woolf, ein Schöpfungsraum, Werkstatt, Atelier. Die Schauspielerin und bildende Künstlerin Karin Moog erschafft eine aufwendig gestaltete visuelle Welt, in der Mary Shelley mit Percy Shelley und Lord Byron, Victor Frankenstein und seinem Monster eine Geschichte sucht und Unsterblichkeit findet. Regie: Tom Schneider Bühne, Kostüm: Andrijana Trpković Musik: Daniel Nerlich Choreografische Mitarbeit: Alice Gartenschläger Dramaturgie: Angela Obst Dauer: 1:45, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Don’t Worry Be Yoncé
Schauspielhaus Bochum
Liberté, Egalité, Be Yoncé. Es kann nur eine Queen B geben. Aber ist das wirklich so? Oder kann man mit der notwendigen Begeisterung und einer Portion Ehrgeiz das schaffen, was nur sie geschafft hat? To Be Yoncé! Mit ihrer praktischen Anleitung, um der phänomenalen Pop- und R’n’B-Sängerin näher zu kommen, sorgte die Jungregisseurin Stephanie van Batum in München bereits für Begeisterungsstürme. In Form eines Tutorials erfahren die Zuschauer*innen in wenigen Schritten, was nötig ist, um SIE zu sein – how to be Bey. Und das ist mehr als singen, tanzen und performen, mindestens: Diva, Queen, Sexbombe, Mutter, Geschäftsfrau, Ehefrau, Feministin. #flawless Don't Worry Be Yoncé (XS Edition) wurde eingeladen zum Festival Radikal jung 2018. Regie, Text, Konzept: Stephanie van Batum Bühne, Video, Sound: Florian Schaumberger Kostüme: Bettina Kirmair Licht: Claudio Zeeb Dauer: 1:20h, keine Pause Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln
Aufführungen
| Schauspiel