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PACT Zollverein

Performing Arts / Choreographisches Zentrum NRW / Tanzlandschaft Ruhr

Seit seiner Gründung 2002 ist PACT Zollverein Initiator, Motor und Bühne für weg­weisende Entwicklungen in den Bereichen Tanz, Performance, Theater, Medien und Bildende Kunst.

Mit einer bundesweit einzigartigen Struktur kommt das Haus im Herzen des Ruhrgebietes in vier Arbeitsschwerpunkten einem sowohl regionalen als auch nationalen und internationalen Gesellschafts- und Kulturauftrag nach, der zur Verortung und Wertschätzung von Tanz und Performance als eigenständige Kunstformen beiträgt.

Kontakt

PACT Zollverein
Choreographisches Zentrum NRW Betriebs-GmbH
Bullmannaue 20a
D-45327 Essen

Telefon: +49 (0)201.289 47 00
E-Mail: info@pact-zollverein.de

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Performance

Maria Cencaru
 - A southeast asian cis-sis reunion

In Malaysia und anderen südostasiatischen Ländern gilt Cross-Dressing ebenso als Tabu wie Homosexualität – oder ist sogar illegal. Als Raymond Liew Jin Pin elf Jahre alt war, zog ihm seine Mutter ein goldenes Paillettenkleid an, setzte ihm eine Perücke auf, schminkte ihn und nahm ihn auf einen Talentwettbewerb für Kinder mit. Er sang, tanzte und gewann den dritten Preis.

Über 20 Jahre später, ausgebildet in zeitgenössischen und traditionellen südostasiatischen Tänzen, bringt Raymond Liew Jin Pin den damaligen Tänzer und Performer in die Gegenwart zurück: ›Maria Cencaru‹, die titelgebende Dragidentität von Raymond Liew Jin Pin, verkörpert queere Erinnerung und zugleich, den Wunsch, den eigenen Auftritt als Kind nochmal zu erleben. Gemeinsam mit Tänzern und Freunden aus der queeren südostasiatischen Diaspora sucht Raymond Liew Jin Pin nach gemeinsamen Erinnerungen und berührenden Erlebnissen. Dabei bringt die Gruppe ihre unterschiedlichen tänzerischen Hintergründe von traditionellen und zeitgenössischen Tänzen bis hin zu urbanen Stilen wie Voguing und Waacking zusammen, um so ihren geteilten Erfahrungen von Unterdrückung und Befreiung, Migration, Sehnsucht und Verlangen eine Bühne zu geben. ›Maria Cencaru‹ verkörpert dabei die Überschneidungspunkte und Gemeinsamkeiten ihrer verschiedenen Identitäten – es entsteht nicht nur eine kollektive Bewegung, sondern auch eine längst überfällige Cis-Sis-Familienzusammenführung.

Hinweis: Teil der Arbeit sind laute Geräusche.

Inhaltshinweis: Die Arbeit beschäftigt sich mit sensiblen Inhalten wie Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit. Die Arbeit beinhaltet Szenen mit Nacktheit sowie sexuelle Inhalte.

Konzept, Choreografie & Performance: Raymond Liew Jin Pin Ko-Choreographie & Performance: Lee Mun Wai, Amin Alifin, Teddy Ong Xing Kai, Paula Pau Musik: Jascha Hagen Animation: #shikasketchbook Bühnen- & Lichtdesign: Jascha Viehstädt Kostüm: Catharina Holtgrave, Lagenda Leng (Remake of M.Cencaru’s Dress) Outside Eye: Niklaus Bein Produktionsleitung: Sina Rundel Koproduziert von: PACT Zollverein Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Hamburgische Kulturstiftung, Kunststiftung NRW Unterstützt durch: STUDIO Hammer Deich

Maria Cencaru
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 - A southeast asian cis-sis reunion

Kinderprogramm

Kids Days

Eine bunte, glitzernde Techno-Party für Babies? Was ist denn das für ein Zirkus? An den Kids Days gehört die ehemalige Waschkaue den jüngsten Besucher:innen – mit einer außergewöhnlichen Tanzperformance für Menschen ab 6 Monaten bis ins hohe Alter, akrobatischen Zirkuslandschaften, einer erlebnisreichen Rundfahrt über das Gelände mit dem Zollverein-Zug sowie Kunst- und Spielerlebnissen für die ganze Familie.

PROGRAMM:

Samstag, 04.03.
ab 12 Uhr: Offenes Haus mit Spiel, Zirkus und gastronomischem Angebot
13:30 — 14:15 Uhr: Rundfahrt über das Gelände mit der Zollverein-Bahn
15 Uhr: UNTZ BABY UNTZ - Techno-Tanz-Performance

Sonntag, 05.03.
Ab 11 Uhr: Offenes Haus mit Spiel, Zirkus und gastronomischem Angebot
11:30 — 12:15 Uhr: Rundfahrt über das Gelände mit der Zollverein-Bahn
13 Uhr: UNTZ BABY UNTZ - Techno-Tanz-Performance
 
ANMELDUNG ZUR KOSTENLOSEN RUNDFAHRT: SERVICE@PACT-ZOLLVEREIN.DE

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Theater

The Making of Berlin

Ein multimediales Dokumentartheater

»›The making of Berlin‹ ist eine überwältigende und ergreifende Ode an die Macht von Geschichten, wie sie Menschen über sich hinauswachsen lassen und sie zusammenbringen können - zum Beispiel in einem Theater. Es ist eine Ode an die vielschichtigen, facettenreichen und wahren Geschichten, die wir uns erzählen, um uns über Wasser zu halten, um unsere Entscheidungen zu rechtfertigen, um zu überleben.« – Etcetera (BE)

Es ist der 07. Juni 2016. Nach einer Aufführung von Zvizdal, einem Stück über ein altes Ehepaar, das weiterhin in der Todeszone um Tschernobyl lebt (2016 & 2022 bei PACT), begegnet dem Künstlerduo BERLIN ein älterer, deutscher Herr. Eine Unterhaltung im Theaterfoyer schließt sich an, die Künstler sind von der Lebensgeschichte des Mannes fasziniert. Nummern werden ausgetauscht. Einige Gespräche und Wochen später entscheidet BERLIN den Mann in den Mittelpunkt ihrer neuen Arbeit zu stellen: ihre Zufallsbekanntschaft, diesen eingefleischten Berliner, der viele Jahre als Orchestermanager an der Berliner Oper gewirkt hat. ›The making of Berlin‹ erzählt die Geschichte eines Mannes mit einer nahtlosen und von Erfolgen gesäumten Lebensgeschichte. Doch ein unverwirklichter Traum – in dem Wagners Götterdämmerung eine zentrale Rolle einnimmt – zieht in immer wieder in die Vergangenheit. Und so möchte BERLIN ihm helfen, seinen Traum zu vollenden, unterstützt vom Orchester des Opernballetts Flandern und der Radiostation Klara. Soweit zumindest der Plan. Denn plötzlich tauchen Ungereimtheiten in der Geschichte auf, das Bild bekommt Risse und die Arbeit von BERLIN nimmt eine ungeahnte Wendung.

›The making of Berlin‹ ist ein Dokumentartheater voller Überraschungen, das an die Erfolgsproduktionen ›Jerusalem‹, ›Iqaluit‹, ›Bonanza‹, ›Moscow‹ und ›Zvizdal‹ anschließt. Das Stück zur Stadt Berlin bildet den Abschluss des ›Holocene Cycle‹, einer Reihe von Städteportraits, die das Duo über die letzten 15 Jahre kreiert hat – eine weitere fesselnde Geschichte basierend auf wahren Begebenheiten, eine multimediale Performance mit dokumentarischem Material, Video und Live-Musik.
Regie: Yves Degryse Mit: Friedrich Mohr, Martin Wuttke, Stefan Lennert, Werner Buchholz, Alisa Tomina, Krijn Thijs, Chantal Pattyn, Symphonic Orchestra Opera Ballet Vlaanderen, Alejo Pérez, Yves Degryse, Caroline Große, Michael Becker, Claire Hoofwijk, Alejandro Urrutia, Marek Burák, Marvyn Pettina, Farnaz Emamverdi Team BERLIN: Jane Seynaeve, Eveline Martens, Jessica Ridderhof, Geert De Vleesschauwer, Sam Loncke, Manu Siebens, Kurt Lannoye Team Opera Ballet Vlaanderen: Jan Vandenhouwe, Lise Thomas, Eva Knapen, Christophe De Tremerie Video und Schnitt: Geert De Vleesschauwer, Fien Leysen, Yves Degryse Internship video editing: Maria Feenstra Dronenaufnahmen: Yorick Leusink and Solon Lutz Behind the scene footage: Fien Leysen Szenographie: Manu Siebens Set-Konstruktion: Manu Siebens, Ina Peeters, Rex Tee, Joris Festjens Set-Konstruktion und Film Design: Jessica Ridderhof, Klaartje Vermeulen, Ruth Lodder, Ina Peeters Musikalische Komposition und Abmischung: Peter Van Laerhoven Live-Musik: Rozanne Descheemaeker or Diechje Minne/Matea Majic Musik im Film: Peter Van Laerhoven, Tim Coenen, Symphonic Orchestra Opera Ballet Vlaanderen conducted by Alejo Pérez Abmischung Orchester: Maarten Buyl Live Sounddesign und Tonmischung: Arnold Bastiaanse Tonaufnahmen: Bas De Caluwé, Maarten Moesen, Bart Vandebril Übersetzung und Untertitelung: Dorien Beckers, Maria Feenstra, Annika Serong, Nadine Malfait, Isabelle Grynberg Technische Koordination: Manu Siebens, Geert De Vleesschauwer Produktionsmanagement: Jessica Ridderhof Produktionassistenz Deutschland: Daniela Schwabe, Gordon Schirmer Recherche Wagner: Clem Robyns Internhship Research: Annika Serong Photographie: Koen Broos, Gordon Schirmer Business management: Tine Verhaert Business management [until 2021]: Kurt Lannoye Day-to-Day-Koordination und Produktion: Jane Seynaeve Distribution: Eveline Martens Kommunikation: Sam Loncke Produktion: BERLIN Ko-Produktion: DE SINGEL [Antwerp, BE], le CENTQUATRE-PARIS [FR], Opera Ballet Vlaanderen [BE], Voo?uit [Ghent, BE], C-TAKT [Limburg, BE], Theaterfestival Boulevard [Den Bosch, NL], Berliner Festspiele [DE] Mit Unterstützung von: the Flemish Government, Sabam for Culture, Tax Shelter of the Belgian federal government via Flanders Tax Shelter Dank an: Linnen Berlin, Xaveriuscollege, Zaal Billy, corso, Klara, Oderberger Hotel, Het nieuwstedelijk, De Munt - La Monnaie, Cornelius Puschke, Lisa Homburger, Jill Barnes, Aino El Sohl, Natasha Padabed, Max-Philip Aschenbrenner, Carena Schlewitt, Myriam De Clopper, Barbara Raes, Dirk Rochtus, Anneleen Hermans, Mark Reybrouck, Karen Vermeiren, Guido Spruyt, Hannes D'Hoine, Niels Kloet, Roel Gelderland, Mark Dedecker, Eric Mostert/VMOO, Cees Vossen

BERLIN is associated artist at DE SINGEL [Antwerp, BE] and artiste associé at le CENTQUATRE-PARIS [FR]

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Festival

Ein Festival zum Frühling



Nach der langen Winterzeit feiert PACT über fünf Tage den Frühlingsbeginn! Die Künstlerin Begüm Erciyas lädt zu einem Zusammenkommen mitten im Wald ein. In ›Forest Silent Gathering‹ folgen die Zuhörer:innen einem Audiotrack, der es möglich macht, alleine und doch zusammen zu sein. Auf der Bühne beginnt das Wochenende mit ›The Very Last Northern White Rhino‹, einem choreografischen Solo basierend auf verschiedenen urbanen Tanzstilen. Gemeinsam mit dem Tänzer Oulouy zeigt der Choreograph Gaston Core Tanz als Exzess, als ein vom Leben inspiriertes Fest, das angesichts des Chaos der Welt nach den Möglichkeiten des Glücks fragt. Das Künstler:innenduo Gökçe Senem Oğultekin und Levent Duran (Essen/Hamburg) zeigt ein Preview ihrer neuesten filmischen Arbeit ›VOID‹, eine körperlich-sinnliche Annähe- rung an den Tagebau. Marie-Lena Kaiser teilt erste Einblicke in ihre neue Gruppenchoreografie ›Peeking through the brick wall‹, in der sie sich mit Fragen nach Fürsorge und consent in Bezug auf Aufführungen auseinandersetzt. Der Höhepunkt bildet das Programm It's open! mit einem gemeinsamen, offenen Frühlingsdinner, einer Küche für alle, mit einem saisonalen Menü aus vielen kulinarischen wie künstlerischen Überraschungen. Der Abend endet fulminant mit einem Konzert!

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PACT Zollverein

Choreographisches Zentrum NRW Betriebs-GmbH

Performing Arts / Choreographisches Zentrum NRW / Tanzlandschaft Ruhr

Seit seiner Gründung 2002 ist PACT Zollverein Initiator, Motor und Bühne für weg­weisende Entwicklungen in den Bereichen Tanz, Performance, Theater, Medien und Bildende Kunst.

Mit einer bundesweit einzigartigen Struktur kommt das Haus im Herzen des Ruhrgebietes in vier Arbeitsschwerpunkten einem sowohl regionalen als auch nationalen und internationalen Gesellschafts- und Kulturauftrag nach, der zur Verortung und Wertschätzung von Tanz und Performance als eigenständige Kunstformen beiträgt.

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Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Ereignisse / Theater Flottmann-Hallen Herne Herne, Straße des Bohrhammers 5
Ereignisse / Jazz HÖMMA Jazzfestival Oberhausen Oberhausen, Lipperheidstr. 15
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Konzerte / Konzert Essener Philharmoniker Essen, Opernplatz 10
Ereignisse / Konzert Bürgermeisterhaus Essen Essen, Heckstr. 105
Ereignisse / Festival Klavier-Festival Ruhr Essen, Brunnenstr. 8
Ereignisse / Festival Ruhrfestspiele Recklinghausen Recklinghausen, Otto-Burrmeister-All. 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Mercatorhalle Duisburg Duisburg, Landfermannstraße 6
Ereignisse / Festival Mead&Greed GbR
Fr, 24.3.2023, 16:00 Uhr
Ereignisse / Festival Festival Blaues Rauschen Essen Essen, Rüttenscheider Str. 166
Ereignisse / Kulturveranstaltung Röhre Moers Moers, Weygoldstr. 10
Ereignisse / Wettbewerb Campus RuhrComer Bochum, Sumperkamp 9-12

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