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Konzerte / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Dortmunder Philharmoniker Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Konzerte | Konzert

1. Philharmonisches Konzert:
Folklore Italiano

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Alessandro De Marchi, Dirigent | Conductor in Residence Magdalena Kožená, Mezzosopran Werke von Giuseppe Martucci, Ottorino Respighi, Mario Castelnuovo-Tedesco, Alfredo Casella, Nino Rota und Luciano Berio Antonín Dvořák hat seine berühmte Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ in Amerika uraufgeführt, Sergej Rachmaninow feierte dort große Erfolge als Komponist und Pianist, und Erich Wolfgang Korngold wurde zum oscarprämierten Hollywood-Komponisten. Dass auch eine Reihe italienischer Komponisten Erfolge in Amerika feierte, ist hingegen weniger bekannt. Und diesen selten beschrittenen Pfad der Musikgeschichte beleuchten die Duisburger Philharmoniker zum Start in die neue Saison gemeinsam mit Alessandro De Marchi, der in dieser Spielzeit als Conductor in Residence fungiert. Herzstück des Programms sind die „Folk Songs“ von Luciano Berio, die er während seines zehnjährigen Aufenthalts in Amerika für die legendäre Sängerin Cathy Berberian komponierte, die durch ihre Ausdruckskraft und stimmliche Vielseitigkeit zu einer Ikone der zeitgenössischen Avantgarde wurde. Ebenso vielseitig und in den verschiedensten Stilen zu Hause ist die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die im 1. Philharmonischen Konzert den Vokalpart übernimmt. Der Auseinandersetzung mit folkloristischer Musik begegnen wir außerdem in den Tänzen von Mario Castelnuovo-Tedesco, der wegen seiner jüdischen Abstammung vor den faschistischen Rassengesetzen seiner italienischen Heimat in die USA floh. Und auch sonst steckt das beziehungsreiche Programm voller Verbindungslinien: So waren Ottorino Respighi und Alfredo Casella beide Schüler von Giuseppe Martucci. Später ermutigte dann Casella, damals längst eine Schlüsselfigur in der amerikanischen Musikszene, den jungen Nino Rota, dort ebenfalls sein Glück zu versuchen. Öffentliche Probe: Dienstag, ab 11:30 Uhr, Eintritt frei Konzertführer live: 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
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Sinfoniekonzert III: Dvorák 7

Essener Philharmoniker

Klarinette: Julien Floréani Essener Philharmoniker Dirigent: Daniel Cohen Viktor Ullmann: Ouvertüre zu "Der zerbrochene Krug", op. 36 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester, KV 622 Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70 Als bestes seiner Art gilt das Klarinettenkonzert in A-Dur. Geschrieben für den Solisten Anton Stadler, gab Mozart all seine Begeisterung für das Blasinstrument in das Werk: Der warm-weiche Klang der Klarinette und ihr breites Farbspektrum werden in einer der letzten Kompositionen Mozarts brillant in Szene gesetzt, bei diesem Konzert durch den Solo-Klarinettisten der Essener Philharmoniker, Julien Floréani. Dvoráks 7. Sinfonie, die bei ihrer Uraufführung 1885 in London frenetisch gefeiert wurde, gibt sich anders als die vorhergegangenen aus der Feder des Tschechen. Folkloristische Elemente finden sich hier kaum, der Tonfall der Sinfonie ist überwiegend ernst und leidenschaftlich, der Einfluss von Brahms hörbar. Ullmanns Vertonung von Kleists Schauspielkomödie "Der zerbrochene Krug" bildet den spritzig-mitreißenden Ausgangspunkt des Programms. Die Ouvertüre zur Oper vereint geistreich Humor und Opulenz. 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause Das Konzert wird aufgezeichnet und am 17.12.2026 in der Sendung "WDR 3 Städtekonzert" um 20:04 Uhr auf WDR 3 (in Essen auf UKW 95,1) ausgestrahlt.
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Sinfoniekonzert IV: Weihnachts­oratorium

Essener Philharmoniker

Evangelist: Aljoscha Lennert Sopran: Natalia Labourdette Alt: Liliana de Sousa Tenor: Mykhailo Kushlyk Bass: Baurzhan Anderzhanov Philharmonischer Chor Essen Choreinstudierung: Patrick Jaskolka Essener Philharmoniker Dirigent: Riccardo Minasi Johann Sebastian Bach: "Weihnachtsoratorium", BWV 248 (Kantaten I, II, III & IV) Jauchzet, frohlocket: Bach schrieb Musik zu allen Kirchenfesten, zu Ostern, Weihnachten und Himmelfahrt. Kaum zu glauben, dass sein "Weihnachtsoratorium" - heute mit der Weihnachtszeit untrennbar verbunden - nach seiner Erstaufführung in Vergessenheit geriet und erst Mitte des 19. Jahrhunderts wieder erklang. Für die Weihnachtszeit 1734/1735 schrieb der Thomaskantor das sechsteilige Oratorium und griff auf bereits existierende Kompositionen zurück. Wie in den Passionen wird die Erzählung des Evangelisten von Arien und Chören umrahmt, uns begegnen himmlische Engelschöre, strahlende Trompetenklänge und beeindruckende Paukenschläge, es herrscht auch hier eine Mischung aus Besinnlichkeit und Theatralität, aus kammermusikalisch geführten Dialogen und festlichem Glanz. Mit Riccardo Minasi steht am Pult der Essener Philharmoniker ein Experte im Bereich der historischen Aufführungspraxis. 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
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Sinfoniekonzert V: Meeresrauschen

Essener Philharmoniker

Mezzosopran; Bettina Ranch Essener Philharmoniker Dirigent. Patrick Lange Benjamin Britten. "Four Sea Interludes" aus "Peter Grimes", op. 33a Ernest Chausson. "Poème de l'amour et de la mer", op. 19 Robert Schumann. Sinfonie Nr. 4 d-Moll, op. 120 Eine kleine Meeressinfonie: Brittens "Four sea interludes" sind vier atmosphärische Orchesterzwischenspiele - "Dämmerung", "Sonntagmorgen", "Mondschein" und "Sturm" - aus seiner fesselnden Krimioper "Peter Grimes". Nicht nur bei "Grimes", sondern auch im "Poème de l’amour et de la mer" gestaltet sich das Meer als treibende Urkraft und entscheidendes Element: lebensspendend und gleichzeitig lebensbedrohlich. Besonders poetisch, nostalgisch, gefühl- und sehnsuchtsvoll klingt dieser impressionistisch gefärbte Orchesterliedzyklus, den Ernest Chausson - Schüler von Massenetund Franck - nach den träumerischen Gedichten von Maurice Bouchor kurz vor der Jahrhundertwende komponierte. Das Programm ergänzt Schumanns vierte Sinfonie, ein Werk, dessen "schöne, freie und anmutige Bewegung" von Johannes Brahms gelobt wurde. 19:00 Konzerteinführung Dauer. 2 Stunden, inkl. Pause
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Sinfoniekonzert VII - "her:voice": Barocke Opulenz

Essener Philharmoniker

Sopran: Jiayu Jin Essener Philharmoniker Musikalische Leitung, Blockflöte: Dorothee Oberlinger Moderation: Susanne Rump Maria Antonia Walpurgis von Bayern: Ouvertüre aus "Talestri" Maria Antonia Walpurgis von Bayern: "Vorrei punir l'indegno" Arie aus "Il trionfo della fedeltà" Camilla de Rossi: Sinfonia aus "Sant'Alessio" Camilla de Rossi: "Non è mai sereno un ciglio" Arie aus "Sant'Alessio" Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre: Ouvertüre zu "Céphale et Procris" Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre: "Entrée - Zweite Arie Athéniens - Bourrée" aus "Céphale et Procris" Julie Pinel: Air serieux aus "Printemps" für Sopran und Blockflöte Maria Antonia Walpurgis von : "Maris procella" Arie aus "Amici pastores" Anna Amalia von Preußen: "Marsch für das Regiment des Generalleutnant von Saldern" Maddalena Laura Lombardini Sirmen: Maestoso aus Konzert Nr. 5 B-Dur Maria Aurora von Königsmarck: "O großer Gott du aller Welt Gebieter" Wilhelmine von Bayreuth: Sonate für Flöte Andrea Bernasconi: Auswahl aus "L'Huomo" Werke komponierender Frauen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie aus drei verschiedenen europäischen Sprachräumen stehen bei diesem Konzert im Fokus. Neben betörend schöner Musik besticht das Programm durch seine Bandbreite an Formen: Von Liedern, Arien und Cavatinen über Tänze, einem Marsch bis hin zur Sonate, dem Oratorium, Schäferspiel oder der Tragédie lyrique zeigt sich das Können und die Vielseitigkeit der Komponistinnen des Barock. Den musiktheatralen Werken für Stimme haucht Sopranistin Jiayu Jin das Leben ein, Blockflötistin Dorothee Oberlinger wirkt als Solistin gleichermaßen wie als Dirigentin. Die Essener Philharmoniker blicken mittlerweile auf langjährige Erfahrung mit der Aufführung von Komponistinnen-Werken zurück und bringen dabei Entdeckerlust mit. Dieses Konzert ist Teil des Komponistinnenfestivals "her:voice". 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
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Primavera - Ein musikalischer Frühlingsgruß

Essener Philharmoniker

Solisten: Astrik Khanamiryan, Mercy Malieloa, Bettina Ranch, Liliana de Sousa, Baurzhan Anderzhanov, Andrei Nicoara Henry Ross Musikalische Leitung: Wolfram-Maria Märtig Moderation: Thorsten Stepath Während draußen Narzissen, Tulpen und Hyazinthen blühen, zieht auch im Aalto-Theater der Frühling ein. Solist*innen und Gäste des Aalto Musiktheaters, die Damen des Opernchores des Aalto-Theaters sowie die Essener Philharmoniker laden unter der Leitung von Wolfram-Maria Märtig zu einem moderierten Konzertabend ein. Mit beschwingter Musik und frühlingshaften Klängen verspricht das Programm einen stimmungsvollen Auftakt in die neue Jahreszeit.
Konzerte | Kammerkonzert

Serenaden

Essener Philharmoniker

Klarinette: Julien Floréani Fagott: Federico Aluffi Horn: Marcin Sikorski Trompete: Markus Mayr Violine: Clemens Ratajczak Viola: Jannis Hoesch Violoncello: Florian Hoheisel Kontrabass: Eduardo Rodriguez Romanos Klavier: Atsuko Ota Carl Nielsen: "Serenata in vano" (Vergebliches Ständchen) für Klarinette, Fagott, Horn, Violoncello und Kontrabass, CNW 69 Charles Koechlin:"Quatre petites pièces" für Klavier, Violine (oder Viola) und Horn, op. 32 Alfredo Casella: Serenade, op. 46 Bohuslav Martinu: "La revue de cuisine", H. 161 Astor Piazzolla: "Invierno Porteño" aus aus "Las Cuatro Estaciones Porteñas" Gernot Wolfgang: "Impressions" für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass "Sera" (Abend), "sereno" (heiter), "al sereno" (im Freien): Diese Wörter liegen der Gattung "Serenade" zugrunde. Werke dieses Namens zeichnen sich häufig durch einen sanglichen, leichten Charakter aus und wurden traditionell gerne im Freien und in den Abendstunden aufgeführt. Während Alfredo Casellas "Serenade, op. 46" mit ihrer Leichtigkeit an laue italienische Nächte erinnert, entfaltet Carl Nielsens "Serenata in Vano" die Weite der nordischen Landschaft. Einen kontrastreichen Gegenpol bilden die dramatischen "4 petites pièces" von Charles Koechlin sowie Astor Piazzollas "Invierno Porteño". Mit Bohuslav Martin?s jazzinspirierter "La revue de cuisine" und Gernot Wolfgangs "Impressions" öffnet sich das Programm schließlich auch moderneren Klangwelten. Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
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Sinfoniekonzert IX: Elias

Essener Philharmoniker

Elias: Derek Welton Sopran: Idil Kutay Alt: Bettina Ranch Tenor: David Fischer Philharmonischer Chor Essen Choreinstudierung: Patrick Jaskolka Dirigent: Constantin Trinks Felix Mendelssohn Bartholdy: "Elias" - Oratorium nach Worten des Alten Testaments für Solostimmen, Chor und Orchester, op. 70 Felix Mendelssohn Bartholdys Schaffen fächert sich zwischen seinen zwei berühmtesten Oratorien "Paulus", einer frühen Komposition, und dem "Elias", der kurz vor dem Tod des Komponisten entstand, auf. 1846 in Großbritannien in englischer Sprache uraufgeführt, erlebte Mendelssohn die deutsche Erstaufführung nicht mehr. In seinem weltberühmten Oratorium zeichnet er zusammen mit Textdichter Julius Schubring, einem dessauischen mit Mendelssohn befreundeten Theologen, den vielseitigen Charakter des alttestamentarischen Propheten Elias nach. Wie der Namensgebende selbst changiert auch die Musik zwischen dramatischen, kraftvollen Momenten auf der einen Seite und versöhnenden, warmen auf der anderen Seite. Der Dirigent Constantin Trinks führt die Essener Philharmoniker und das hochkarätige Solist*innenensemble, darunter Derek Welton als Elias, durch den Abend. 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
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Mit Götz Alsmann ins Konzert

Essener Philharmoniker

Essener Philharmoniker Moderation: Götz Alsmann Dirigent: Tommaso Turchetta Igor Strawinsky: "Le sacre du printemps" (Das Frühlingsopfer) Götz Alsmann ist ein Phänomen: Als origineller Entertainer begeistert er sein Publikum in Hörfunk und Fernsehen. Auch in dieser Spielzeit präsentiert der promovierte Musikwissenschaftler gemeinsam mit den Essener Philharmonikern berühmte Werke aus dem aktuellen Spielplan. Mit viel Charme und Humor zeigt Alsmann, dass der Hörgenuss mit der Kenntnis steigt - und man trotzdem kein Gelehrter sein muss, um Spaß an klassischer Musik zu haben. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause
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Mit Götz Alsmann ins Konzert

Essener Philharmoniker

Essener Philharmoniker Moderation: Götz Alsmann Dirigent: Tommaso Turchetta Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll, WAB 103 Götz Alsmann ist ein Phänomen: Als origineller Entertainer begeistert er sein Publikum in Hörfunk und Fernsehen. Auch in dieser Spielzeit präsentiert der promovierte Musikwissenschaftler gemeinsam mit den Essener Philharmonikern berühmte Werke aus dem aktuellen Spielplan. Mit viel Charme und Humor zeigt Alsmann, dass der Hörgenuss mit der Kenntnis steigt - und man trotzdem kein Gelehrter sein muss, um Spaß an klassischer Musik zu haben. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause
Konzerte | Liederabend

her:voice: Revolution und Kunst

Essener Philharmoniker

Dramaturgie und Staging: Dominik Frank Sopran: Sarah Wegener Klavier: Götz Prayer Sopranistin Sarah Wegener interpretiert Musik von Wilhelmine Schröder-Devrient (1804–1860), die vor allem für ihre Gesangs- und Schauspielkünste bekannt war und damit zur Entwicklung des Stils des dramatischen Gesangs beitrug.
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Sinfoniekonzert I: Bruckner 3

Essener Philharmoniker

Essener Philharmoniker Dirigent: Bertrand de Billy Richard Wagner: "Siegfried-Idyll" E-Dur, WWV 103 Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll, WAB 103 Ein Geburtstagsständchen sondergleichen schrieb Richard Wagner anlässlich der Geburt seines ersten Sohnes Siegfried 1870: das "Siegfried-Idyll". Wie der Name schon verrät, beruht das ca. 20-minütige, in den Konzertprogrammen fest verankerte Stück auf Motiven aus dem gleichnamigen "Ring"-Teil des Meisters, dessen typische Handschrift auch hier ersichtlich ist. Eine Sinfonie mit dramatischen Konflikten, verzweifelten Ausbrüchen und Bruckner’scher Grandezza: Ursprünglich als "Wagner-Sinfonie" geplant, musste die Partitur seiner faszinierenden Dritten mehrfach bearbeitet werden, und nachdem die Uraufführung der zweiten Fassung zum Desaster wurde, schrieb Bruckner eine dritte Fassung, die in diesem Konzert erklingt. Der international agierende Dirigent Bertrand de Billy leitet das erste Sinfoniekonzert der Spielzeit und gibt sein Debüt am Pult der Essener Philharmoniker. 2 Stunden, inkl. Pause 19:00 Konzerteinführung
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert XII: Sommertanz

Essener Philharmoniker

Kontrabass: Eduardo Rodriguez Romanos Essener Philharmoniker Dirigent: Martijn Dendievel John Adams: "The Chairman Dances" Nino Rota: "Divertimento Concertante" für Kontrabass und Orchester Sergej Rachmaninow: "Sinfonische Tänze", op. 45 Ein "Foxtrott für Orchester" ist Adams’ "The Chairman Dances". Das seiner Oper "Nixon in China" entlehnte Werk handelt vom chinesischen Staatschef Mao Zedong und seiner Ehefrau, die in Erinnerungen an vergangene Zeiten schwelgen - komponiert im Stil der Minimal Music mit jeder Menge Rhythmus und Energie. Im "Divertimento Concertante" lässt Nino Rota, u. a. bekannt für seine Filmmusik zu "Der Pate", den Kontrabass tanzen und schuf eines der wenigen Werke für diese außergewöhnliche Besetzung. Eduardo Rodríguez Romanos, Solo-Bassist der Essener Philharmoniker, stellt die Qualitäten des größten Streichinstruments unter Beweis. Das letzte Orchesterwerk Rachmaninows schenkt schönste Klangfarben und Effekte, lässt ein Thema aus der 1. Sinfonie des Russen anklingen sowie das in seinen Kompositionen häufig präsente "Dies irae" - eine musikalische Reflexion am Ende eines Lebens. 19:00 Konzerteinführung
Konzerte | Kammerkonzert

Zypressen

Essener Philharmoniker

Fagott: Ilka Wagner Violine: Mira Nauer, Patricia Leuftink Viola: Ruth Herrmann Violoncello: Almuth Hett Ludwig van Beethoven: Streichquartett G-Dur, op. 18 Nr. 2 Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate B-Dur für Fagott und Violoncello, KV 292 Franz Krommer: Quartett B-Dur, op. 46 Nr. 1 Antonín Dvorák: "Zypressen" für Streichquartett Nicht nur im Beethoven-Jahr 2027, sondern generell auf den Konzertprogrammen nehmen Werke des großen Meisters einen hervorragenden Platz ein. In seinen sechs Quartetten op. 18, die er Fürst Lobkowitz widmete, lässt sich seine Orientierung an Haydn deutlich erkennen, aber auch der Wunsch, eigene Wege zu gehen. Zur gleichen Zeit hatte sich der mährische Komponist und Zeitgenosse Beethovens Franz Krommer einen Namen gemacht, sein Werk geriet aber nach seinem Tod in Vergessenheit. Sein elegantes und heiteres Quartett op. 46 erklingt im Konzert. Dvoráks Kammermusik wurzelt in der klassischen Kammermusik-Tradition von Haydn, Mozart und Beethoven, und für das Streichquartett insbesondere hatte er eine Vorliebe. Der "Zypressen"-Zyklus ist eine Umarbeitung der 1865 komponierten Lieder nach Texten von Gustav Pfleger-Moravský. Selbst der Titel "Zypressen" weist auf die Trauer, den Tod und den Verlust hin und nimmt den Kerncharakter der Komposition vorweg: zart, nachdenklich, melancholisch und lyrisch, denn diese Lieder waren ein Echo einer verlorenen, aber nicht vergessenen Liebe Dvoráks: Josefine Tschermak. Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
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Sinfoniekonzert XI: Dichtungen aus Musik

Essener Philharmoniker

Essener Philharmoniker Dirigent: Andrea Sanguineti Ottorino Respighi: "Fontane di Roma" - Sinfonische Dichtung Ottorino Respighi: "Pini di Roma" - Sinfonische Dichtung Richard Strauss: "Tod und Verklärung" - Tondichtung für großes Orchester c-Moll, op. 24 Nachdem Ottorino Respighi 1913 auf einen Leerstuhl am Conservatorium in Rom berufen wurde, komponierte er "Fontane di Roma" (Brunnen von Rom), die erste von insgesamt drei sinfonischen Dichtungen, die ihre programmatische Inspiration aus der "ewigen Stadt" zogen. "Pini di Roma" (Pinien von Rom), die zweite sinfonische Dichtung, entstand acht Jahre später und ist schon deutlich mehr durch eine modernere Tonsprache geprägt. In seiner ersten Spielzeit als Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker präsentierte Andrea Sanguineti bereits "Feste Romane" (Römische Feste), den letzten Teil der Trilogie. Rund 20 Jahre vor Respighis "Trilogia romana", römische Trilogie, schrieb Richard Strauss mit "Tod und Verklärung" eine Programmmusik für großes Orchester, die einem Gedicht seines Freundes Alexander Richter folgt. Hierin lässt ein Künstler kurz vor dem Tod sein Leben Revue passieren. 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
Konzerte | Konzert

KlassikLounge: Aus 4 mach 5

Essener Philharmoniker

Violine: Sebastian Gäßlein, Theresa Sophie Reustle Viola: Kevin Treiber, Elçin Aslan Violoncello: Florian Hoheisel Die KlassikLounge der Essener Philharmoniker - dieses außergewöhnliche Konzertformat ist längst eine große Marke. Unterschiedliche Kammermusik-Ensembles unseres Orchesters präsentieren im Café Central des Grillo-Theaters spannende musikalische Mischungen, umrahmt von DJ-Sounds. Im Anschluss kann sich das Publikum in lockerer Atmosphäre mit den beteiligten Musiker*innen austauschen. Auch in der Spielzeit 2026/2027 sind die Musiker*innen vier Mal zu Gast. Die konkreten Termine werden rechtzeitig in unseren digitalen und gedruckten Publikationen bekannt gegeben. Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
Konzerte | Kammerkonzert

Aquarelles

Essener Philharmoniker

Flöte: Olivier Girardin Klarinette: Tristan von den Driesch Violine: Clemens Ratajczak Violoncello: Sampo Korkeala Klavier: Boris Gurevich Philippe Gaubert: "Trois Aquarelles" für Flöte, Violoncello und Klavier Richard Strauss: "Der Bürger als Edelmann" - Orchestersuite, op. 60 (bearbeitet von A. L. Beraldo für gemischtes Quintett) Carl Frühling: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier, op. 40 (Auswahl) Maurice Ravel: "Ma mère l'oye" ("Meine Mutter Gans") (bearbeitet von A. N. Tarkmann für Klavierquintett) Philippe Gaubert studierte Geige, Flöte, Komposition und Dirigieren, bevor er Soloflötist der Pariser Oper wurde - so wundert es kaum, dass er zahlreiche Stücke für Flöte hinterließ. Seine drei "Aquarelles" entstanden 1915, als er in der französischen Armee im Ersten Weltkrieg diente, diese Stücke erzählen allerdings nichts von der Grausamkeit des Krieges. Im Großen Krieg diente auch Maurice Ravel - seine zunächst als Klavierzyklus konzipierte Suite der "Mutter Gans" erklingt in diesem kontrastreichen Kammerkonzert in einer fantasievollen Bearbeitung für Harfe, Flöte und Streichtrio. Carl Frühlings Trio a-Moll wurde 1925 veröffentlicht und verrät eine stilistische Nähe zu Brahms, dessen Klarinettentrio op. 114 vor ca. 30 Jahren entstand. In Wien wurde 1920 die Orchestersuite "Der Bürger als Edelmann" von Strauss uraufgeführt, bestehend aus Nummern aus der ursprünglichen gleichnamigen Ballettkomödie von 1912. Ein Meister der Instrumentation, bezog sich Strauss einerseits auf direkte Vorlagen Lullys, kombinierte andererseits die Barockstilelemente mit neoklassizistisch-spätromantischen Klängen. Das Ergebnis: Eine besonders theatralische, humorvolle Darstellung der Abenteuer des ungebildeten, aber sehr sympathischen Jourdain, der "seit 40 Jahren Prosa geredet [hat], ohne es zu wissen." Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert X: Sacre

Essener Philharmoniker

Klavier: Rudolf Buchbinder Essener Philharmoniker Dirigent: Andrea Sanguineti Andrzej Panufnik: "Uwertura tragiczna" für großes Orchester Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Nr. 20 d-Moll für Klavier und Orchester, KV 466 Igor Strawinsky: "Le sacre du printemps" (Das Frühlingsopfer) Den Kernpunkt dieses Konzertprogramms bildet der größte Musikskandal des 20. Jahrhunderts: "Le sacre du printemps", laut Strawinskys Aussagen "ein musikalisch-choreografisches Werk", traf die Musikwelt wie ein Blitz, hatte eine unmittelbare Schockwirkung auf das Publikum und übt mit seinem archaischen Avantgardismus eine bis heute unübertroffene Faszination aus. Das Programm ergänzt die "Tragische Ouvertüre" des polnischen Komponisten und Dirigenten Andrzej Panufnik, ein dramatisches und bewegendes Werk, das sich mit tragischen Folgen des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzt. Dazu das ebenfalls düstere, aber bei Pianist*innen besonders beliebte d-Moll-Konzert KV 466 von Mozart, gespielt vom Ausnahmepianisten und langjährigen Konzertpartner der Essener Philharmoniker Rudolf Buchbinder. 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
Konzerte | Kammerkonzert

Kammerkonzert der Orchesterakademie

Essener Philharmoniker

Stipendiat*innen der Essener Philharmoniker Erleben Sie unsere Stipendiat*innen in Aktion: Das traditionelle Konzert der Orchesterakademie bietet Anregungen, Begegnungen und besondere Erlebnisse. Junge, hochbegabte Musiker*innen, die mit Offenheit, Spiellust und Virtuosität gemeinsam musizieren, gestalten jedes Jahr ein eigenes, facettenreiches Programm und präsentieren sich in verschiedenen Kammermusikbesetzungen im Foyer des Aalto-Theaters. Das Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben. Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause
Konzerte | Konzert

Sinfoniekonzert VIII: Schumann Cellokonzert

Essener Philharmoniker

Violoncello: Anastasia Kobekina Essener Philharmoniker Dirigent: Andrea Sanguineti Johannes Brahms: "Akademische Festouvertüre" c-Moll, op. 80 Robert Schumann: Konzert a-Moll für Violoncello und Orchester, op. 129 Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur "Titan" "Von welchem Wohlklang und tiefer Empfindung sind all die Gesangsstellen darin!", schwärmte Clara über das Cellokonzert von Robert Schumann. Das fantastisch-fantasievolle Virtuosenstück lotet und leuchtet nun Anastasia Kobekina aus, der in dieser Spielzeit eine facettenreiche Porträtreihe gewidmet ist. Umrahmt wird Schumanns Herzensstück (er feilte daran bis kurz vor seinem Zusammenbruch) im Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker unter der Leitung von GMD Andrea Sanguineti von zwei weiteren Wunderwerken der Romantik. Den Auftakt macht Brahms' kunstvoll Studentenlieder verarbeitende "Akademische Festouvertüre". Den Abschluss bildet Mahlers erste Sinfonie, die schon alles Wesentliche seiner Klangwelt birgt: das Naturhafte, Sehnsuchtsvolle, Tragische, Schöne, Groteske und Himmelstürmende. 19:00 Konzerteinführung Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause

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