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Musikpreis der Stadt Duisburg 2026

Duisburger Philharmoniker

Igor Levit, Klavier Grußworte von Oberbürgermeister Sören Link und Hans Jürgen Kerkhoff (Vorstandsvorsitzender Köhler-Osbahr-Stiftung) N.N., Laudator Dongping Wang, Klavier Er gehört zu den außergewöhnlichsten Pianisten unserer Zeit, ist bei Repertoire-Klassikern wie Beethovens Klaviersonaten ebenso zu Hause wie in exotischen Werken der Literatur, etwa in Ferruccio Busonis monumentalem Klavierkonzert oder dem nicht weniger monumentalen Variationenzyklus „The People United Will Never Be Defeated!“, den Frederic Rzewski in den 1970er-Jahren auf einen chilenischen Protestsong komponiert hat. Igor Levit ist aber mehr als ein fantastischer Musiker: Mit wachem Geist und scharfem Verstand reagiert er auf gesellschaftliche Missstände und erhebt seine Stimme gegen Hass, Diskriminierung und Antisemitismus. Für dieses – nicht nur musikalische – Engagement erhält er nun den Musikpreis der Stadt Duisburg. Heute ist Igor Levit auf den großen Bühnen der Welt zu Hause, vom Wiener Musikverein bis hin zur Carnegie Hall in New York, von den Salzburger Festspielen bis hin zur Suntory Hall in Tokio. Als er als Achtjähriger mit seiner Familie seine russische Heimat in Nischni Nowgorod verließ und nach Deutschland zog, war sein erstes Zuhause allerdings das Ruhrgebiet. „Damals begann meine Biografie in Deutschland“, erinnert sich der Pianist an diesen entscheidenden Einschnitt in seinem noch jungen Leben. „1995 kamen wir hierher, und die erste Anlaufstation war Dortmund. Dort haben wir einige Zeit gelebt und haben erste kleinere Ausflüge unternommen. Dinge, die meine Eltern sich damals auch leisten konnten, zum Beispiel nach Duisburg. Deshalb spüre ich eine sehr starke Bindung zu der Region, denn das ist das Deutschland, das ich als Kind kennengelernt habe und das uns willkommen geheißen hat.“ Von Dortmund ging’s später dann nach Hannover, wo Igor Levit sein Klavierstudium mit der höchsten Punktzahl abschloss, die bis dahin an der Hochschule jemals erzielt worden war. Zu seinen Lehrern dort gehörte unter anderem Karl- Heinz Kämmerling, aus dessen Klassen herausragende Pianist:innen wie die Schwestern Alice Sara und Mona Asuka Ott, Sophie Pacini, Herbert Schuch oder Lars Vogt hervorgegangen sind. Seit 2019 lehrt Igor Levit selbst als Professor für Klavier an seiner Alma Mater. Dem Ruhrgebiet ist er in all den Jahren seiner erfolgreichen Karriere aber immer treu geblieben, kommt regelmäßig für Konzerte hierher zurück, zum Beispiel im Rahmen des Klavier- Festivals Ruhr. Der kulturelle Reichtum der Region mit ihrer Vielzahl fantastischer Konzertorte ist allerdings „nicht das Einzige, was das Ruhrgebiet einzigartig macht“, sagt Igor Levit. „Jeder, der mich kennt, weiß natürlich: Es gibt den glamourösen Teil in meinem Leben, die Reisen, die großen Säle, die exotischen Orte … Aber ich selbst bin das nicht. Sehr vieles, was ich bin, ist geprägt durch diese Anfangszeit im Ruhrgebiet. Dass diese Region eben beides kann. Das Bodenständige, das Verbindende, zwischenmenschliche Werte, die sehr direkte Kommunikation, aber auch der Humor und die Buntheit. Und gleichzeitig gibt es diese hohe Frequenz an Kulturorten von klein bis groß. Das ist schon eine ziemlich einzigartige Mischung.“ Apropos zwischenmenschliche Werte und verbindende Elemente: Auch das zeichnet den Pianisten aus, sein enormes und nicht nachlassendes gesellschaftliches Engagement. Im ersten Lockdown der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 streamte er über 50 Hauskonzerte, die weltweit Resonanz fanden. Für diese Hauskonzerte als Zeichen der Hoffnung und des Gemeinsinns in Zeiten von Isolierung und Verzweiflung sowie für sein Engagement gegen Antisemitismus wurde Igor Levit im Herbst 2020 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Mit Mut setzt er sich ein gegen Diskriminierung jeglicher Art, auch wenn er dafür Konzerte unter Polizeischutz spielen muss, wie etwa in Dortmund am zweiten Jahrestag des brutalen Überfalls der Hamas auf Israel. „Ich kann nicht anders, als an dieser Welt teilzunehmen“, sagt er über seine Überzeugung. „Und weil ich es wichtig finde, sich für andere einzusetzen, wenn ihnen Unrecht geschieht. So wie viele andere Menschen auch, die oft ein noch viel höheres Risiko eingehen, als ich es je tun musste.“ In der Saison 2026/2027 kehrt Igor Levit übrigens nicht nur für die Verleihung des Musikpreises nach Duisburg zurück, sondern auch für ein ganz besonderes Projekt im Gedenkjahr zum 200. Todestag des Komponisten, Musikrevolutionärs und Humanisten Ludwig van Beethoven. Unter dem Titel „Alles Beethoven“ spielt Levit alle 32 Klaviersonaten des Wiener Klassikers in den großen Konzertsälen in Nordrhein-Westfalen. Am 7. Juli 2027 ist er dabei zu Gast in der Philharmonie Mercatorhalle in Duisburg, um mit dem Publikum die letzten drei Sonaten dieses gewaltigen Klavierkosmos zu teilen. Als „Heiligtümer der Klavierliteratur“ bezeichnet er diese Werkgruppe der letzten drei Sonaten. „Vor allem aber ist es eine Musik von atemberaubender Schönheit. Ich freue mich daher umso mehr, dieses Programm in Duisburg spielen zu können.“ 10,00 €, Ermäßigung möglich
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1. Profile-Konzert:
Kunst und Handwerk

Duisburger Philharmoniker

Carl-Sönje Montag, Fagott Michael Kaulartz, Fagott Johann Blanchard, Klavier Fortschritte im Instrumentenbau haben in der Vergangenheit immer wieder Komponist: innen zu besonderen Werken inspiriert und die Virtuosität der Interpret:innen beflügelt. Das gilt auch für das Fagott, dessen dunkel-charakteristischen Klang nicht nur große Komponisten wie Richard Strauss oder Richard Wagner geschätzt haben. Letzterer besuchte sogar einen Fagott-Bauer, weil ihm ein ganz besonderer Klang für seine Opern vorschwebte. In ihrem moderierten Konzertprogramm nehmen uns die beiden Fagottisten Carl-Sönje Montag und Michael Kaulartz mit auf eine Zeitreise in die Geschichte ihres Instruments und zeigen dessen klingende Möglichkeiten in einer ganzen Reihe reizvoller Entdeckungen – samt einem guten Schuss „Fagöttlichen Übermuts“, so der Titel einer Polka für zwei Fagotte und Klavier von Georg Junge. 11,00 €, Ermäßigung möglich, freie Platzwahl
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1. Philharmonisches Konzert:
Folklore Italiano

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Alessandro De Marchi, Dirigent | Conductor in Residence Magdalena Kožená, Mezzosopran Werke von Giuseppe Martucci, Ottorino Respighi, Mario Castelnuovo-Tedesco, Alfredo Casella, Nino Rota und Luciano Berio Antonín Dvořák hat seine berühmte Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ in Amerika uraufgeführt, Sergej Rachmaninow feierte dort große Erfolge als Komponist und Pianist, und Erich Wolfgang Korngold wurde zum oscarprämierten Hollywood-Komponisten. Dass auch eine Reihe italienischer Komponisten Erfolge in Amerika feierte, ist hingegen weniger bekannt. Und diesen selten beschrittenen Pfad der Musikgeschichte beleuchten die Duisburger Philharmoniker zum Start in die neue Saison gemeinsam mit Alessandro De Marchi, der in dieser Spielzeit als Conductor in Residence fungiert. Herzstück des Programms sind die „Folk Songs“ von Luciano Berio, die er während seines zehnjährigen Aufenthalts in Amerika für die legendäre Sängerin Cathy Berberian komponierte, die durch ihre Ausdruckskraft und stimmliche Vielseitigkeit zu einer Ikone der zeitgenössischen Avantgarde wurde. Ebenso vielseitig und in den verschiedensten Stilen zu Hause ist die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kožená, die im 1. Philharmonischen Konzert den Vokalpart übernimmt. Der Auseinandersetzung mit folkloristischer Musik begegnen wir außerdem in den Tänzen von Mario Castelnuovo-Tedesco, der wegen seiner jüdischen Abstammung vor den faschistischen Rassengesetzen seiner italienischen Heimat in die USA floh. Und auch sonst steckt das beziehungsreiche Programm voller Verbindungslinien: So waren Ottorino Respighi und Alfredo Casella beide Schüler von Giuseppe Martucci. Später ermutigte dann Casella, damals längst eine Schlüsselfigur in der amerikanischen Musikszene, den jungen Nino Rota, dort ebenfalls sein Glück zu versuchen. Öffentliche Probe: Dienstag, ab 11:30 Uhr, Eintritt frei Konzertführer live: 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
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1. Toccata: Pomp & Circumstance

Duisburger Philharmoniker

Thomas Trotter, Orgel Orgelwerke von Händel, R. Schumann, Duruflé, Dove, Best und Elgar Klassische Musik mit Volksfeststimmung, das bieten alljährlich die berühmten BBC Proms in der Royal Albert Hall in London. Und die erste Toccata der neuen Spielzeit bringt etwas von dieser besonderen Atmosphäre in die Mercatorhalle in Duisburg. Denn der britische Organist Thomas Trotter, von Elisabeth II. mit der „Queen’s Medal for Music“ ausgezeichnet und Residenz-Organist an der prächtigen Klais-Orgel in der Symphony Hall in Birmingham, spielt am Ende seines Recitals Werke, die traditionell bei der legendären „Last Night of the Proms“ auf dem Programm stehen. Darunter der Marsch Nr. 1 aus „Pomp & Circumstance“ von Edward Elgar, der als „Land of Hope and Glory“ bekannt ist und als eine Art inoffizielle englische Nationalhymne gilt. Davor spielt der Organist die „Introduction, Variations & Finale“ von William Thomas Best – über die ganz offizielle Hymne „God save the Queen“. Am Anfang des Programms steht hingegen ein Orgelkonzert des Sachsen Georg Friedrich Händel, der in England als Opern- und Oratorienkomponist zu einem Superstar seiner Zeit wurde. Das 2. Orgelkonzert B-Dur war ursprünglich dann auch als Zwischenspiel für eine Aufführung seines Oratoriums „Esther“ vorgesehen, als zusätzliche Unterhaltung für das Publikum – mit dem Komponisten selbst an der Orgel. 15,00 €, Ermäßigung möglich, freie Platzwahl
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Klang und Performance im Dialog mit Bild und Raum

Duisburger Philharmoniker

Mitglieder der Duisburger Philharmoniker und Gäste Ludger Engels, Kurator und Regie Bereits in der fünften Spielzeit laden die Duisburger Philharmoniker und Ludger Engels zu ihrer Reihe mit Konzert-Performances ins Museum Küppersmühle: ein klingend-performatives Wechselspiel mit den in der ständigen Sammlung, aber auch in den Sonderausstellungen gezeigten Exponaten in Duisburgs renommiertem Museum für moderne Kunst. Den Beginn macht die noch bis zum 1. November gezeigte Schau „Invisible“ des spanischen Bildhauers Jaume Plensa. An den insgesamt drei Terminen dieser Reihe werden die Duisburger Philharmoniker zusammen mit ihren Gästen aus Musik, Schauspiel und Tanz neue Erlebnisebenen schaffen, die auf den Themen und Inhalten der ausgestellten Werke basieren. Im Zentrum steht dabei die Erfahrung des Klangs, aber auch, ganz unmittelbar, des eigenen Körpers im Raum. In den inszenierten Konzerten wird durch Bewegung das Verhältnis zu den Kunstwerken immer neu hinterfragt. Die Musiker:innen durchwandern in den Konzert-Performances die Räume des Museums. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich der Bewegung und der Erkundung neuer Positionen anzuschließen. Auf diese Weise wird die individuelle Begegnung mit dem Kunstwerk in jedem Raum neu ausgelotet – ein Zusammenspiel von visuellen und akustischen Sinneseindrücken, von bildender Kunst und Performance, das eine ganz neue Ebene des Erlebens und der Teilnahme schafft und Dialoge eröffnet. 15,00 €, Ermäßigung möglich, freie Platzwahl
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1. Serenadenkonzert

Duisburger Philharmoniker

studio-orchester duisburg Peter Wuttke, Leitung Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll – „Nullte“ Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ Nicht nur zu Mozarts und Beethovens Zeiten, auch in den Jahren um 1870 traten sich in Wien die musikalischen Genies förmlich auf die Füße: ein Kaleidoskop der unterschiedlichsten Charaktere. Während der Selbstzweifler Anton Bruckner nicht wahrhaben wollte, dass er mit seiner „Nullten“ – der schon bald zurückgezogenen ursprünglich „ersten“ Sinfonie – ein Meisterwerk geschaffen hatte, revolutionierte der norddeutsche Wahl-Wiener Johannes Brahms mit seinen „Haydn-Variationen“ das Gebiet der sinfonischen Variationen. Dem Werk des jeweils anderen standen beide skeptisch gegenüber, einig waren sie sich hingegen in ihrer Verehrung für den „Walzerkönig“ Johann Strauß, der nicht zuletzt als Schöpfer der „Operette aller Operetten“, der „Fledermaus“, aus dem Wiener Musikleben nicht wegzudenken ist. 11,00 €, Ermäßigung möglich, freie Platzwahl
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Wiener Melange

Duisburger Philharmoniker

studio-orchester duisburg Peter Wuttke, Leitung Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll – „Nullte“ Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ Nicht nur zu Mozarts und Beethovens Zeiten, auch in den Jahren um 1870 traten sich in Wien die musikalischen Genies förmlich auf die Füße: ein Kaleidoskop der unterschiedlichsten Charaktere. Während der Selbstzweifler Anton Bruckner nicht wahrhaben wollte, dass er mit seiner „Nullten“ – der schon bald zurückgezogenen ursprünglich „ersten“ Sinfonie – ein Meisterwerk geschaffen hatte, revolutionierte der norddeutsche Wahl-Wiener Johannes Brahms mit seinen „Haydn-Variationen“ das Gebiet der sinfonischen Variationen. Dem Werk des jeweils anderen standen beide skeptisch gegenüber, einig waren sie sich hingegen in ihrer Verehrung für den „Walzerkönig“ Johann Strauß, der nicht zuletzt als Schöpfer der „Operette aller Operetten“, der „Fledermaus“, aus dem Wiener Musikleben nicht wegzudenken ist. 11,00 €, Ermäßigung möglich, freie Platzwahl
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7. Haniel Klassik Open Air

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Stefan Blunier, Musikalische Leitung Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein Albert Horne, Choreinstudierung Solist:innen der Deutschen Oper am Rhein Götz Alsmann, Moderation Special Guests: Koray Berat Sari, Community Music Artist / Baglama / Duduk / Komposition Karsu Dönmez, Gesang Mohannad Nasser, Oud Syavash Rastani Persische, Percussion Eine lieb gewonnene Tradition versammelt erneut „umsonst und draußen“ Tausende vor der Kulisse des Duisburger Opernhauses: 2013 initiiert, findet das Haniel Klassik Open Air zu Beginn der Spielzeit 2026/2027 bereits zum siebten Mal statt – eine Gemeinschaftsveranstaltung des Familienunternehmens Haniel, der Deutschen Oper am Rhein und der Duisburger Philharmoniker. Mit dem Taktstock in der Hand wird diesmal der neue Generalmusikdirektor Stefan Blunier im Fokus stehen und gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern und dem Opernchor ein mitreißendes Programm aus bekannten Meisterwerken der Klassik präsentieren. An ihrer Seite führt der beliebte Entertainer, Fernsehstar und Allroundmusiker Götz Alsmann mit einer ebenso schwungvollen wie kenntnisreichen Moderation durch die (hoffentlich) laue Spätsommernacht. Die Vielstimmigkeit Duisburgs bringt der Special Guest Koray Berat Sari zum Klingen: Der Multiinstrumentalist, Komponist und Community Music Artist der Duisburger Philharmoniker stellt eine neue Komposition vor, die im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Stadtteilprojekt „Marxloh Music Circus“ entstanden ist – und bringt die niederländisch-türkische Sängerin Karsu Dönmez auf die Bühne. Eintritt frei!
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Flake geht ins Konzert I

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Martynas Levickis, Akkordeon Tianyi Lu, Dirigentin Gisa Flake, Moderation (Empfang) Caroline Shaw: Entr'acte Maurice Ravel: Le Tombeau de Couperin George Gershwin: Rhapsody in Blue Béla Bartók: Tanzsuite Gershwins „Rhapsody in Blue“ war sein erster großer Flirt mit dem Jazz – und mit Martynas Levickis bekommt dieser Klassiker eine besondere Farbe: Er spielt ihn auf dem Akkordeon. Gisa Flake ist neu im Moderationsteam von „Comedy geht ins Konzert“ und trifft auf ein Programm, das mit Stilgrenzen, Tanzformen und musikalischer Anstößigkeit spielt. Caroline Shaw komponierte mit „Entr’acte“ einen Haydn fürs 21. Jahrhundert, Ravel machte in seiner Couperin-Hommage das Beste aus dem Kurtisanentanz Furlana, den der nichtsahnende Papst Pius X. einst als Ersatz für den ach so obszönen Tango empfahl. Bartók schließlich wirbelt das ganze Orchester mit seiner Tanzsuite auf. Vorverkaufsstart für Einzeltickets ab Mo, 17. August 2026 - 10 Uhr
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Konzert für Menschlichkeit

Tonhalle Düsseldorf

Kyiv Symphony Orchestra Julia Kleiter, Sopran Albrecht Mayer, Oboe Bomsori, Violine Illia Ovcharenko, Klavier Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Stephan Frucht, Dirigent Sandra Maischberger, Moderation Zum zweiten Mal lädt das DRK-Düsseldorf zum „Konzert für Menschlichkeit“ ein. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst findet das Benefizkonzert am 26. September im großen Saal der Tonhalle statt. Der Erlös unterstützt humanitäre Hilfsprojekte in der Ukraine und den Katastrophenschutz des DRK-Düsseldorf. Unter Dirigent Stephan Frucht musiziert das Kyiv Symphony Orchestra zusammen mit renommierten Solist*innen. Veranstalter: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Düsseldorf e.V.
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Mike Oldfield Project

Tonhalle Düsseldorf

Mike Oldfield - The Best of Tubular Bells I, II & III Nach einzigartigen Live-Inszenierungen des Albums und dessen Fortsetzungen sowie einer großen Tour zur Feier des 50-jährigen Jubiläums von „Tubular Bells“ kommt das von Robin A. Smith initiierte Projekt Mike Oldfield’s Tubular Bells mit The Best of Tubular Bells I, II & III im Herbst 2026 erneut nach Europa. Veranstalter: prime entertainment GmbH
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Orchester der Landesregierung

Tonhalle Düsseldorf

Orchester der Landesregierung Düsseldorf e.V. Beatriz Carlsson Longa, Mezzosopran Joaquim Santos-Simōes, Gitarre Enrique Carlsson, Musikalische Leitung Emmanuel Chabrier: Espana Maurice Ravel: Boléro Georges Bizet: Ouvertüre zu "Carmen" Georges Bizet: Habanera aus "Carmen" Georges Bizet: Seguedilla aus "Carmen" Federico Moreno Torroba: Romanza de Manuela aus "La Chulapona" Joaquín Rodrigo: Concierto d'Aranjuez Manuel de Falla: Danza final aus "El sombrero de tres picos" Spanien und Frankreich: nicht nur die geografische Nachbarschaft, sondern vielmehr die musikalische Wechselwirkung prägt die kulturhistorische Verbundenheit beider Nationen im 19. und 20. Jahrhundert. Während sich französische Komponisten wie Chabrier, Ravel und Bizet von spanischen Themen inspirieren ließen, adaptierten spanische Musiker wie de Falla und Rodrigo französische Techniken, um eine einzigartige musikalische Identität zu definieren. Veranstalter: Orchester der Landesregierung Düsseldorf e.V.
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Dvořák 9

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Igor Levit, Klavier Adam Fischer, Dirigent Franz Lehár: Ouvertüre zu »Paganini« Béla Bartók: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119 Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" Dvořáks Neunte ist eine Symphonie des Heimwehs und der offenen Horizonte: Musik, die aus der Ferne auf die Heimat blickt und gerade daraus ihre Kraft gewinnt. In diesem Konzert kommen sich Bartók und Dvořák sehr nahe – als Kämpfer für die Volksmusik in der Kunstmusik und als Komponisten, die Klänge der Heimat in große Kunst verwandeln. Mit der ersten ernsten Lehár-Operette begleiten wir Adam Fischer zurück in seine frühen Berufsjahre. Und Igor Levit, dessen Weg vom Studenten zum Weltstar die Tonhalle begeistert begleitet hat, erfüllt sich mit diesem Abend einen Wunsch. 18.9.: 19:00 Star-Talk 20.9.: 13:30 Jazz-Brunch 21.9.: 19:00 Star-Talk Vorverkaufsstart für Einzeltickets ab Mo, 17. August 2026 - 10 Uhr
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Aeolus Wettbewerb

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Kyrian Friedenberg, Dirigent Ferdinand David: Concertino für Posaune op. 4 Oskar Böhme: Konzert für Trompete f-Moll op.18 Ralph Vaughan Williams: Konzert für Basstuba und Orchester f-Moll Der Aeolus Wettbewerb ist ein musikalisches Ereignis von Weltrang. Er spielt in der Internationalen Liga der Musikwettbewerbe längst ganz vorne mit. Er ist seit über 15 Jahren Mitglied in der „World Federation of International Music Competitions“, zu dem so berühmte Wettbewerbe wie der Chopin Wettbewerb in Warschau, der Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau oder der ARD Wettbewerb in München gehören. Der Wettbewerb gilt als Basis einer Weltkarriere: Ehemalige Preisträger sind heute Soloinstrumentalisten in internationalen Spitzenorchestern und/oder lehren als Professoren an führenden Musikhochschulen. Veranstalter: Sieghardt Rometsch Stiftung
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Respighi

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Ilya Gringolts, Violine Alpesh Chauhan, Dirigent Leos Janácek: Sinfonietta für Orchester op. 60 Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Ottorino Respighi: Fontane di Roma Ottorino Respighi: Pini di Roma 1910er, 1920er, 1930er – drei Jahrzehnte, in denen die Musik eine schwindelerregende Entwicklung durchlief. An diesem Abend spannen wir den Bogen vom impressionistischen »Italo-Pop« Ottorino Respighis über Leoš Janáceks unverwechselbares Märchen-Idiom bis hin zur spätromantischen Weltflucht Erich Wolfgang Korngolds. Respighi nimmt Sie in seinen symphonischen Dichtungen »Pini di Roma« und »Fontane di Roma« mit auf eine traumhafte Stadtrundfahrt durch Rom, bei der Sie sogar Neptun dabei erwischen, wie er von Seepferdchen gezogen durch den Feierabendverkehr gleitet. Janáceks »Sinfonietta« entfesselt eine gigantische Blechbläser-Phalanx mit 25 Instrumenten, die den Klangraum buchstäblich erzittern lässt. Und Korngolds spätromantisches Violinkonzert entführt Sie mit seinem satten Hollywood-Sound in eine emotionale Traumwelt – virtuos und voller Sehnsucht gespielt von Ilya Gringolts. Drei Komponisten, eine große Gemeinsamkeit: die ungebremste Lust am opulenten Orchesterklang. Ein fulminanter Abschluss der Saison! Gefördert durch die Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf 10.7.: 19:00 Star-Talk 12.7.: 13:30 Jazz-Brunch 13.7.: 19:00 Star-Talk
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Brahms

Düsseldorfer Symphoniker

Düsseldorfer Symphoniker Yoav Levanon, Klavier Michael Sanderling, Dirigent Claude Debussy: Clair de lune (Orchesterfassung von André Caplet) Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur S 125 Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 (Bearbeitung für Orchester: Arnold Schönberg) Brahms’ Quartett wird bei Schönberg zur Symphonie: Aus Kammermusik entsteht ein farbiger, großer Orchesterabend. Liszts Konzert und Brahms’ Quartett sind Altersgenossen – auch wenn Liszt mit seinem Werk schon begonnen hatte, als Brahms noch gar nicht geboren war. Schönberg bringt beide Werke auf symphonische Augenhöhe. Und Caplet sorgt dafür, dass wir in jedem Moment dieses Konzerts an „Klavier“ denken. 15.1.2027 19:00 Star-Talk 17.1.2027 13:30 Jazz-Brunch 18.1.2027 19:00 Star-Talk
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Der Nussknacker

Düsseldorfer Symphoniker

Düsseldorfer Symphoniker Lilja Steininger, Flöte Holly Choe, Dirigentin Peter I. Tschaikowsky: Der Nussknacker. Ballett-Suite op. 71a Carl Nielsen: Konzert für Flöte und Orchester FS 119 Ethel Smyth: Serenade Tschaikowskys „Nussknacker“ bringt kurz vor Weihnachten den Saal zum Leuchten: Tanz, Märchen, Zuckerwerk und orchestraler Glanz verbinden sich zu einem dieser großen Schlachtrösser, die man immer wieder hören möchte. Umso spannender ist, wie dieser Abend den vertrauten Klassiker öffnet. Ethel Smyth tritt neben Strawinsky, Debussy und Frauenrechten als bedeutende Künstlerin hervor – kämpferisch, eigenwillig und alles andere als Randfigur. Und mit Nielsens Flötenkonzert setzt DüSy-Solistin Lilja Steininger einen 1926-Schlussakzent: ein Hidden Champion neben einem vorweihnachtlichen Klassiker. 11.12.2026 19:00 Star-Talk 13.12.2026 13:30 Jazz-Brunch 14.12.2026 19:00 Star-Talk
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Enigma

Düsseldorfer Symphoniker

Düsseldorfer Symphoniker Alena Baeva, Violine Adrien Perruchon, Dirigent Arthur Bliss: Hymn to Apollo Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63 Thomas Adès: Märchentänze für Violine und Orchester Edward Elgar: Enigma-Variationen op. 36 Elgars „Enigma Variations“ sind Musik als Freundschaftsporträt: liebevoll, rätselhaft und mit großer orchestraler Wärme gezeichnet. Mit dieser Freundschaftserklärung endet ein Abend des 20. und 21. Jahrhunderts, der Entdeckungslust und große Geigenkunst verbindet. Wir freuen uns über Alena Baevas erstes Sternzeichen als Artist in Residence der Tonhalle. Mit ihrem programmatischen Denken und ihrer unbändigen Freude am Entdecken setzt sie die Reihe von Frank Peter Zimmermann, Igor Levit, Isabelle Faust, Alexej Gerassimez, Sharon Kam und dem vision string quartet schlüssig fort. Gefördert durch die Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf, namtlich die Haubrich Stiftung 6.11.2026 19:00 Star-Talk 8.11.2026 13:30 Jazz-Brunch 9.11.2026 19:00 Star-Talk
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Mahler 3

Düsseldorfer Symphoniker

Düsseldorfer Symphoniker Catriona Morison, Mezzosopran Damen des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Jugendchor der Akademie für Chor und Musiktheater Adam Fischer, Dirigent Erich Wolfgang Korngold: Vier Karikaturen für Kinder op. 19 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll für Alt, Knabenchor, Frauenchor und Orchester Mahlers Dritte ist kein gewöhnliches Konzertstück, sondern ein ganzer Weltentwurf: Natur, Mensch, Engel und Liebe wachsen in dieser Symphonie zu einem riesigen Klangkosmos. Mit ihr beleuchten die Düsseldorfer Symphoniker unter Adam Fischer einen der großen Höhepunkte ihres Mahler-Zyklus neu – jenes Zyklus, der auch in Barcelona, Madrid und Valencia begeisterte Anhänger gefunden hat. Ein freudiger Anlass, bevor es mit der Dritten auf die vierte Spanien-Tournee geht. Eingeläutet wird der Abend von einem hundertjährigen, augenzwinkernden Miniatur-Korngold. Gefördert durch die Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf 2.10.2026 19:00 Star-Talk 4.10.2026 13:30 Jazz-Brunch 5.10.2026 19:00 Star-Talk
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Dvořák 9

Düsseldorfer Symphoniker

Düsseldorfer Symphoniker Igor Levit, Klavier Adam Fischer, Dirigent Franz Lehár: Ouvertüre zu »Paganini« Béla Bartók: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119 Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" Dvořáks Neunte ist eine Symphonie des Heimwehs und der offenen Horizonte: Musik, die aus der Ferne auf die Heimat blickt und gerade daraus ihre Kraft gewinnt. In diesem Konzert kommen sich Bartók und Dvořák sehr nahe – als Kämpfer für die Volksmusik in der Kunstmusik und als Komponisten, die Klänge der Heimat in große Kunst verwandeln. Mit der ersten ernsten Lehár-Operette begleiten wir Adam Fischer zurück in seine frühen Berufsjahre. Und Igor Levit, dessen Weg vom Studenten zum Weltstar die Tonhalle begeistert begleitet hat, erfüllt sich mit diesem Abend einen Wunsch. 18.9.2026 19:00 Star-Talk 20.9.2026 13:30 Jazz-Brunch 21.9.2026 19:00 Star-Talk

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